Dirk Schäfer: Coast to Coast im Süden Afrikas

Coast to Coast auf Afrikanisch
Coast to Coast auf Afrikanisch
Innerhalb kürzester Zeit hat Dirk Schäfer 2011 eine 10 000 Kilometer-Reise durch Afrika organisiert. Zwei Freunde aus Frankreich hatten spontan zugesagt. Dirk hat das Projekt mit einer DSLR gefilmt und tourt damit zur Zeit durch die Lande.

Los ging es mit einem Cargo Flug von Air Berlin, an Bord eine GS 800, einer 1200er und eine alte Transalp. Die Route führte von Swakopmund in Namibia nach Mombasa in Kenia. Auf alten und neuen Spuren – auch deutscher Vergangenheit – reisen die drei mit dem typischen Humor von Dirk und dem schön klingenden Französisch-Englisch seiner beiden Freunde einmal quer durch den Schwarzen Kontinent. Ziel ist Kenia, wo Dirk mit seiner Freundin verabredet ist in Sachen 'dentists-without-limits.de' (ja, das gibt es!).

 

Der nun auch als DVD verfügbare Film ist informativ und kurzweilig zugleich, weil auf der Reise vieles geklappt hat und Dirk Schäfer mit einem journalistischen Ehrgeiz an die Sache geht: Erstklassige Bilder und Szenen, ein hervorragender Schnitt und investigativer Journalismus machen den Film zu mehr als einfach nur der Dokumentation einer Motorradreise.

 

Unterwegs in tropischen und subtropischen Gefilden haben die drei eigentlich nie Orientierungsprobleme, es geht durch tropischen Regen, sengende Sonne und roten Kallamatsch, manchmal auch in Sichtweite des Schnee gekrönten ‚Kibo‘, dem 5.893 m hohen Kilimandscharo, Tansanias Tourismusmagneten Nummer 1.

 

In Namibia begegnen sie den Nachfahren der Schlacht am Waterberg. Den zweitgrößten See Afrikas, den Lake Taganyika, wollen sie mit einem über 100 Jahre alten deutschen Dampfschiff überqueren. Und in Kenia stoßen sie auf die Spuren von Johann Ludwig Krapf, einem deutschen Missionar auf Entdeckungsreise ins Innere des Schwarzen Kontinents. Dessen Berichte lösten in Europa einst ungläubiges Staunen aus: Es gibt Schnee auf den Bergen Afrikas! Danach begannen die großen Expeditionen zum Kilimandscharo, zum Mount Kenia und zu den Quellen des Nils. 

 

Am Ende müssen die Französischen Reisebegleiter abreisen und Dirk dreht noch mit seiner Freundin eine Runde durch Kenia. Insgesamt ein gelungener Film, der alles hat, was ein anspruchsvoller Film braucht: guten Journalismus, Action und hervorragende Bilder. Wie bereits bei „Sand aufs Herz“ (Tunesien Motorradreise) ist auch ein professioneller Synchronsprecher mit von der Partie.

Der neue Film von Dirk Schäfer verknüpft geschickt das deutsch-afrikanische Gestern mit dem Heute Schwarzafrikas. Wer einmal eine Multivision von Dirk Schäfer (“Via Mediterra“) gesehen hat weiß, dass seine Präsentationen immer mit Motorradaction und einer ordentlichen Portion Witz gewürzt sind. Seine Reportagen veröffentlicht der gebürtige Wuppertaler international in Motorrad- und Reisemagazinen. Mehrfach wurden seine Diashows und Multivisionen für exzellente Fotografie und mitreißend erzählte Stories ausgezeichnet. 

Infos

Der Film ist fürca. 20 EUR (+ 2 EUR Porto) über transscriptum@gmx.de (Dirk) oder bossech@aol.com (Christel Bosse) zu beziehen.

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Letzte Änderung: 01.01.1970
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