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In diesem MR Blog lesen Sie:

Erprobtes Zubehör für die BMW F 700/800 GS:
Hier finden Sie alles, was den GS-Fahrer bewegt. Von Fußrasten über Gepäcksysteme bis hin zu Blinkern oder einem Diagosegerät: Alles was besprochen wird, wurde auch getestet. 


21.06.2017 08:37 von Markus Golletz

Einbau von adaptiven Kurvenlicht von J. W. Speaker

Rundscheinwerfer in BMW's

J. W. Speaker's neue High-Tech Scheinwerfer
Adaptives Kurvenlicht
Umbau: Adaptives Kurvenlicht

 

Sie haben eine E-Zulassung und leuchten auch in Schräglage waagerecht die Kurve aus. Per Fitment-Guide oder dem J. W. Speaker Produkt-Finder kann man den passenden Scheinwerfer für sein Bike ermitteln. Dominieren tun hier Harley-Davidson Modelle, aber uns ist schon der Einbau in ein italienisches Einzylinder-Motorrad gelungen. Für R NINE T, viele R 100 Modelle oder R 1100 oder 1150 R Modelle sowie R 1200C und R 850 R wird passender Ersatz geboten. Bei Ducati sind quasi alle Monster- und Scrambler-Modelle abgedeckt und auch für Triumph sieht es nicht schlecht aus. Die Scheinwerfer enthalten Fern- und Abblendlicht sowie Park- oder Positionslicht und das adaptive Kurvenlicht. Die (flächenabhängige) Helligkeit liegt beim 5,75 Zoll Scheinwerfer bei 850/1150 Lumen (Fern-/Abblendl.) Die Scheinwerfer sind mit schwarzer oder verchromter Einfassung lieferbar und gegen Witterung nach IP67 geschützt.

 

 

Das besondere an dem adaptiven Kurvenlicht für Motorräder ist naturgemäß, das so ein Scheinwerfer nicht nur auf Lenkbewegungen, sondern besonders auf Schräglagen reagieren muss. Wie der Wasserspiegel in einem Wasserglas bleibt die Ausleuchtung immer waagerecht, werden respektive adaptiv LED-Leuchtelemente angesteuert, die der Schräglage bzw. dem Horizont entsprechen. Genaugenommen wird das Licht bei der Kurvenfahrt sogar heller, weil diese Elemente zusätzlich zum Abblendlicht angesteuert werden.

 

Bei J.W. Speaker spricht man von mehr Sicherheit und schlussendlich auch von mehr Helligkeit, verglichen mit den Serienscheinwerfern, die oft nur auf alter H4 oder H7 Technologie basieren. Dieses Kurvenlicht ist auch das erste seiner Art, sieht man einmal von Yamaha FJR 1300 oder der BMW K 1600 GT ab, deren Kurvenlicht die Schräglage durch ein Spiegelsystem ausgeglichen.

 

 

Die von J. Führ in Hamburg vertriebenen Kurvenscheinwerfer haben ein stabiles Aluminiumgehäuse mit Kühlrippen und ein kratzfestes Polycarbonat-Frontglas (mit E-Nummer). Die Befestigung ist meist in den serienmäßigen Lampengehäusen oder mittels eines Haltebügels (Kürzel *91) möglich. Wir bauten den 8691er 5 Dreiviertel-Zoll Scheinwerfer an eine SWM Enduro an, was keine größeren Probleme bereitete: Allerdings musste dazu ein Halter angefertigt werden. Der besteht aus einem Flachstahl und einem 20er Vierkantrohr, an dem der Scheinwerfer mit seiner 10er Bohrung per Schraube und Fächerscheiben und Stoppermutter befestig wurde. Über diese Schraube wird später die Höheneinstellung bewerkstelligt.

Unser Scheinwerfer wurde mit 4 offenen Kabelenden geliefert, auf die wir 4 Flachstecker crimpten: 

 

Schwarz = Masse

Weiß = Fernlicht

Gelb = Abblendlicht

Rot = Parklicht

 

Danach war alles Plug & Play, wie beschrieben. Im Fahrbetrieb wird nur bei Abblendlicht die Kurvenlicht-Elemente angesteuert. Eine Verbesserung gegenüber den Vorgängermodell nennt J. W. Speaker die 'ComfortLite-Technologie', bei der besonders beim Fernlicht die Ausleuchtung im Nahbereich verbessert wurde. Die Scheinwerfer-Einstellung ist einfach, Gefühlssache oder man geht nach Anleitung vor. Eine Eintragung bei der Zulassungsstelle entfällt wenn die Einbauvorschriften beachtet wurden.

Bei Polo sind für die Scheinwerfer 739€ bis 859€, je nach Größe und Ausführung, zu berappen.

 

 

Bei J. Fuehr gibt es übrigens auch 75V LED Scheinwerfer für Lokomotiven ;o)



31.05.2017 20:33 von Markus Golletz

BMW Enduroguard 2017

Endlich aus 3-Lagen-Laminat

Test BMW Fahrerausstattung: Enduro Fahranzug

BMW Fahreranzug in Schoeller 3-Lagen-Laminat
BMW Fahreranzug in Schoeller 3-Lagen-Laminat

 

Endlich ein 3 Lagen Laminat Enduro-Anzug bei der BMW Fahrerausstattung! Seine Passform ist etwas legerer als bisher bekannt: Comfort Fit nennt sich der Schnitt und deshalb sollte man Jacke wie Hose unbedingt anprobieren bzw. eine Nummer kleiner oder enger bestellen (schlanke Größe sowie Bauchgrößen sind auf Nachfrage lieferbar). Bei der Membrane hat BMW nicht mit GORE, aber mit Schoeller zusammengearbeitet. Heraus kam ein Dynatec-Material, das aus einem Polyamid-Polyester-Mix besteht und in 3-Lagen-Laminat Verarbeitung teilweise dehnbare Dynatec-Stretch-Zonen aufweist. Die reine Membrane dürft somit aus DRYtech Premium bestehen, die sich mit 15.000 mm Wassersäule (Gore: 28.000) belasten lässt und durch Polyurethan dicht wird.

 

Die Jacke gibt es in 2 Farbvarianten, sie wird in Bosnien genäht und ist mit einem breiten Rückenprotektor ausgestattet. Im Kragen verbirgt sich eine dünne Kapuze, am unteren Saum der obligatorische Anschluss, passend zur EnduroGuard Hose. Das Futter (Polyester) hat einen eigenen RV, kann aber nicht herausgezippt werden. 2 RV Innentaschen, wovon sich eine auch als Handy-Tasche eignen würde. An der Schulter auch eine Lasche für Kabel oder Trinkschlauch.

 

 

Außen gibt es reichlich, teils abgedeckte, dicht aussehende Taschen. Die Sommertauglichkeit wird besonders durch abgedecke YKK Aquaguard Reißverschlüsse erreicht: durch 2 lange auf der Frontseite, 2 auf dem Rücken und zusätzlich zwei schräg verlaufende an den Unterarmen. Einige können während der Fahrt bedient werden. Dort befindet sich auch links eine durchsichtige Tasche, z. B. für Autobahn-Tickets. Der Ärmelabschluss ist nur per Druckknöpfen und Klett Weitenverstellbar. 7 Taschen außen, eine sogar auf dem Rücken. Vorne eine weitere Handytasche. Wasserdicht wegen Abdeckung dürften 5 davon sein. Die Jackenlänge: siehe Bilder: über die Hüften, aber kein langer Blouson Schnitt.

 

 

Die Enduroguard Hose:

Sie steht nur in der überwiegend schwarzen Farbwahl zur Verfügung: Innenknie und Innenseite der Unterschenkel sind in Leder gearbeitet. Dafür schon einmal einen Applaus. Sie ist besonders am Bein etwas weiter geschnitten, damit Endurostiefel darunter Platz finden. Seitliche YKK Aquaguard RV‘ sorgen auch hier wieder für die Sommertauglichkeit. An der Hose findet man zwei seitliche dichte Beintaschen und eine Schlüsseltasche. Hüft und Knieprotektoren sind eingebaut, rückwärtig findet man ein Einschubfach für den Steißbein-Protektor (nicht im Lieferumfang).

 

An der Hüfte gibt es eine Klett Weitenverstellung. Das Innen (Netz-)futter ist weiter unten im Beim nicht mehr befestigt. Das Netz geht ab dem Schenkel in ungelochtes Polyester über und ist mit einem (YKK) RV versehen, kann also wie eine Art Gamasche verwendet werden.

 

 

 

Das Dynatec Material macht einen anpassungsfähigen und elastischen Eindruck. In der Praxis lässt sich damit gut touren, wenn auch die Jacke standesgemäß gefühlt etwas Schwer ausfällt.

Ab dem Knie abwärts wird vorne eine Art grobes SuperFabric Gewebe mit Keramikbesatz verwendet wird. Sonst ist auf dem Typenschild Polyamid, Polyester Polyurethan und Spandex / Elansthanne zu lesen – und ein Preisschild mit 540 €.

 

Testen wir demnächst auch (leider): Die erste Regenfahrt und fahren bei extremer Hitze. ;o(



03.04.2017 11:52 von Markus Golletz

Neuer Motorschutz von Touratech

Touratech Rallye Motorschutz
Touratech Rallye Motorschutz

 

Was Touratech imSporteinsatz getestet hat, soll nun auch in die Touratech Serie Einzug erhalten. Die Rede ist von Motorschutzblechen (oder Platten) die auf die Namen Motorschutz Rallye bzw. Rallye Extreme hören und in moderner Fertigungstechnik hergestellt, nun völlig ohne Schweißnähte auskommen. Verwendet wird ein zähes 4 mm Aluminium-Blech, das effektiven Schutz und eine 'sportlich-moderne Optik', an den Start bringen soll. 

 

Als erstes werden gut verkaufte Motorräder wie die BMW 1200 GS Modelle, KTM Reiseenduros und die Honda Afrika Twin CRF 1000L bedient:

 

Den Motorschutz Rallye gibt es in den Varianten Alu natur und schwarz für die Honda Africa Twin CRF 1000L und bald auch für die BMW R 1200 GS (LC) / Adventure (LC) sowie für die KTM-Modelle 1050 Adventure, 1190 Adventure / R  und  1290 Super Adventure. 

 

Für die Honda Africa Twin ist dieser Motorschutz zusätzlich in der Variante Rallye Extreme erhältlich, der für den harten Einsatz bei möglichst geringem Gewicht konzipiert ist. Er beinhaltet eine noch größere Abdeckung und übernimmt zusätzlich die Aufgaben des Motorsturzbügels. Für die Africa Twin mit DCT, original Honda-Dekorrahmen oder den Touratech-Motorsturzbügeln ist nur der Motorschutz Rallye geeignet.

 

Eingearbeitet an der Unterseite sind Vertiefungen, die für mehr Steifigkeit des schlagabsorbierenden Aluminiums, dienen sollen. Damit werden die Vorteile von Schweißnähten und Sicken ausgeglichen. Außerdem lassen die beiden parallel verlaufenden Vertiefungen das Bike über Hindernisse leichter hinweggleiten. Somit wird die Energie des Aufschlags abgeleitet und Verkanten oder Hängenbleiben verhindert.

 

Mit der Verarbeitung steigen auch die Preise: Der Motorschutz Rally ist ab 299 € im Touratech Shop zu bekommen.



10.03.2017 15:36 von Markus Golletz

BMW Fahrerausstattung 2017

 

Mittlerweile ist sind sie verfügbar, die neue BMW Fahrerausstattung. Einige Sachen sind schon länger im Programm und damit bewährt (Two in One Handschuh oder Sneaker), manches wurde verbessert und es gibt auch komplett neue Fahrerausstattung, wie den Membran Laminat-Anzug BMW Enduroguard oder der neue trendige Legend Jet-Helm.

Wir haben eine willkürliche Auswahl getroffen und testen, was den Offroad-affinen Reisenden so interessieren könnte.

 

 

ENDUROGUARD Fahrerausstattung

(Damen- und Herrenschnitt)

Gänzlich neu und endlich in 3-Lagen-Laminat-Ausführung ist der EnduroGuard Anzug. Er ist auch verfügbar in vielen Sondergrößen kommt mit einer BMW eigenen Klimamembran daher über die wir (noch) nicht viel wissen. Die Hose weist zahlreiche Lüftungsreißverschlüsse auf und hat ein herausnehmbares Futter. In der Jacke ist ein robustes Futter mit Netzelementen fest eingenäht. Im Sommer könnte es dadrin schon etwas warm werden. Jacke und Hose samt Protektoren sind kein Leichtgewicht, aber eben multifunktionell und sicher.

 

 

Geländetauglicher Anzug der neuen Generation, wasserdicht ‒ Obermaterial aus Dynatec und Dynatec-Stretch mit partiellem Ceraspace-Druck, einer BMW eigenen Entwicklung in Kooperation mit Schoeller Textil AG. Dazu gibt es die 3-Lagen-Laminat mit BMW Climate Membrane, wind- und wasserdicht, atmungsaktiv ‒ NP2-Protektoren an Rücken, Schultern, Ellbogen, Hüfte und Knien (stufenlos höhenverstellbar) ‒ Steißbein-Protektor nachrüstbar ‒ viele großzügige Belüftungsmöglichkeiten, doppelter Frontreißverschluss als AirVent-System ‒ Netzfutter in Jacke und Hose sowie 3-D-Mesh im Rücken, atmungsaktiv und elastisch ‒ 8 Jackentaschen, 7 davon wasserdicht, Herrenjacke mit zusätzlicher Brusttasche, 3 Hosentaschen, davon eine Schlüsseltasche ‒ Ärmel- und Beinabschluss weit zu öffnen, mit Windfang geschützt bei schlechtem Wetter ‒ Windfang in der Jacke schützt effektiv gegen Wind und Regen ‒ wasserdichte Sturmhaube im Kragen integriert ‒ Lederbesatz an den Innenseiten der Knie für sicheren Halt am Tank bei Fahrten im Gelände ‒ Vielfältige Weitenregulierung durch Druckknöpfe und Klettriegel ‒ Reflexdruck an Jacke ‒ Verbindungsreissverschluß: rundum und 40cm ‒ Die Passform lautet Comfort Fit, darauf sollte man bei der Bestellung achten. Sie Farbvariationen: Jacke: Grau oder Schwarz, Hose: Schwarz. Hergestellt in Bosnien.

Größen DAMEN: 34–48, 72–88, 18–22

Größen HERREN: 46–66, 98– 118, 24–32.
PREISE: Jacke 710-740 €, Hose: Preis stand noch nicht fest.

 

Der neue BMW Jethelm Legend

Ein Jethelm im klassischen Retro-Design

 

Glasfaserverstärkte Helmschale ‒ verchromte Helmabschlusskante ‒ kurzes Helmschild (abnehmbar), kein Visier ‒ Komfortpolster mit Netz für gute Belüftung ‒ hochwertiges Interieur mit echtem Leder ‒ Brillenbandhalter aus echtem Leder mit geprägtem BMW Logo ‒ Nackenbänder für sicheren Sitz des Helms ‒ Prüfung: ECE 22-05 ‒ Gewicht ca. 1.050 ± 50 Gramm, Größen 54 (XS) – 61 (XL) Preis: 360 € (im Decor: Tricolore).

 

Hose City Demim 

Auch hier wieder Damen- oder Herrenschnitt ‒ legere Motorradjeans, ungefüttert ‒ für den Einsatz auf dem Motorrad und abseits des Motorrads ‒ abriebfeste Materialmischung aus Baumwolle und Cordura ‒ lässige Passform mit vorgeformten Knien - NPL-Protektoren an Knien, höhenverstellbar, von außen herausnehmbar für schnellen Wechsel von Motorrad- zu Freizeithose ‒ NP2-Protektoren an Hüfte, herausnehmbar ‒ viele große und kleine Taschen, davon 1 (Herren) bzw. 2 (Damen) mit Reißverschluss ‒ Verbindungsreißverschluss: 40cm ‒ Regular Fit - Farbe: Indigo (in Used-Optik), Baumwolle Cordura-Mix.

GRÖSSEN DAMEN 34–48

GRÖSSEN HERREN 46–60

Farbe: Indigo 

Preise: 210/220€

 

 

Neu ist auch der drei Jahreszeiten Handschuh EnduroGuard für ca. 180 €. Wir testen den bewährten Handschuh Two in One (175 €) der in selber Technik (zwei Kammern für kältere und warme Tage, Regenschutz) der vermutlich etwas dünner und damit mit mehr Taktilität ausfällt. Den Handschuh gibt es auch von Held (Air n Dry).

Details dazu:  UNISEX ‒ Enduro-Handschuhe mit 2-Kammern-System, je nach Wetterlage kann zwischen den Kammern gewechselt werden ‒ Obere Kammer PROOF Wasser-, winddicht und atmungsaktiv durch GORE-TEX® Handschuhe + Gore 2 in 1 Technologie, mit leichtem, wärmeisolierendem Pikee-Jersey-Futter, ‒ untere Kammer GRIP ‒ SuperFabric am Handballen, mit stoßabsorbierendem Schaum unterlegt ‒ Lederdopplungen an der Handkante ‒ Knöchelhartschale aus Kunststoff mit stoßabsorbierenden Schäumen unterlegt ‒ leichter Schaum auf der Fingeroberseite ‒ Wischlippe am linken Zeigefinger ‒ Zeigefinger- und Daumen-Tip geeignet für Touchscreen-Bedienung ‒ farbliche Markierung für einfaches und schnelles An- und Ausziehen. FARBE Schwarz GRÖSSEN 6-6½– 12- 12½. Anmerkung: sieht aus wie Made by Held.

 


Weiterer Test: Mojomag.de

 

RUCKSACK FUNCTION

Motorrad-Rucksack für Touren

Volumen: ca. 30l, erweiterbar auf 35l ‒ Obermaterial: strapazierfähiges Tarpaulin und Nylon ‒ wasserdichtes Hauptfach mit Laptopfach (bis 15") ‒ Erweiterungsmöglichkeit für Helm ‒ vier Außentaschen, Netz-Innenfach ‒ Hauptfach unterteilbar, unterer Teil separat zugänglich ‒ Ergonomisch geformtes Rückenteil ‒ einstellbare, Schultergurte (gepolsterte), Hüftgurt (abnehmbar) und Brustgurt ‒ Tragegriff wie bei Reisetaschen ‒ Fixiergurte, um außen Zusatzgepäck festzuschnallen ‒ auch als Gepäckrolle auf dem Motorrad zu befestigen.

FARBEN: Grau/Weiß/Rot/Schwarz,

Preis135 €

 

Erste Testergebnisse im Sommer 2017 an dieser Stelle.

 

Weitere Infos



23.11.2016 20:16 von Markus Golletz

Kofferträger Wechsel

Von Touratech zu Givi Trekker und PLR5103

Givi PLR Kofferträger mit Quicklock
Givi PLR Kofferträger mit Quicklock

 

Touratechs Kofferträger für die GS 800 wiegt 4,7 kg und kostet ungefähr 220 EUR. Dafür bekommt man ein grundsolides System, das für alle Zega Boxen passig ist.


Da wir verschiedenes Zubehör testen, musste der Träger wieder runter. Das ging auch problemlos, außer den kleinen Schräubchen, die die Klemmung an den Fußrasten bewerkstelligen. Da war nix zu machen, es musste schon nach 3 Jahren der Ausdreher ran. Tatsächlich ist Givi dabei etwas teurer, bietet aber ein etwas leichteres, abnehmbares System, das auf den Namen PLR5103 hört (Preis: 263 EUR). Auch Givi scheint mit BMW zusammenzuarbeiten, denn es gibt eine Montageplatte, für die am Heckrahmen extra ein passgenauer Einschub schon vorgesehen ist. Auch für eine Steckverbindung zur Fixierung befinden sich 4 Gewindebohrungen im Heckrahmen, die für dieses Fremdzubehör quasi vorbereitet wurden. Die Erstmontage kann man selbst machen. Es dauert ungefähr eine Stunde. Die Passgenaugigkeit ist sehr gut. Mehr Fotos zum Anbau rechts in der Spalte.

Alle Quicklock Schrauben funktionieren nach einem Federscheiben belasteten Bolzen-Knebel-System, auch die, die die Koffer am Motorrad halten. 

 

tl_files/picts/04_motorradequipment/Motorraeder/F 800 GS Special/Anbau Givi PLR5103 Detail (1).jpg

Quick-Lock a la Givi

 

Vorteil der Givi Konstruktion ist, dass der Träger mit wenigen Handgriffen fast komplett abgenommen werden kann, wenn er gerade nicht benötigt wird. Das spart Gewicht. Es bleiben lediglich 6 Adapter-Kupplungen am Fahrzeug, die nicht weiter stören. Insgesamt ist die Touratech Konstruktion vielleicht die stabilere, Givi punktet aber vom Gewicht und mit mehr Flexibilität. Mit einem Spezialschlüssel (Dreikant-Ansatz) wird der Givi Träger per Quicklock (Givi: Rapid Seitenkofferträger abnehmbar) vom Fahrzeug getrennt. Den Givi- PLR Kofferträger für die Trekker Dolomiti Boxen an die GS zu montieren, dauert circa eine Stunde. Die Koffer sitzen dann jeweils mit dem Schloss nach hinten am Motorrad. Leider können die Schlösser nicht offen gelassen werden (damit man z. B. im Sitzen noch einmal etwas aus dem Koffer holen kann. Man benötigt jedes Mal den Schlüssel. Die Position der Koffer am Motorrad ist sehr ausgewogen, sie sind weit genug hinten angebracht, damit der Sozius nicht eingeengt ist und ausreichend weit unten, damit der Schwerpunkt stimmt. Einzig beim Anbringen des Dolomiti Koffer-Adapters sollte man den Koffer parat haben um vor dem Festziehen der Schrauben die richtige Position der Befestigungslöcher zu fixieren.

 

Alle Quicklock Schrauben funktionieren nach einem Federscheiben belasteten Bolzen-Knebel-System, auch die, die die Koffer am Motorrad halten. Beim Fahren schwingen die Koffer ein wenig mehr als bei der Touratech Konstruktion, was für Auswirkungen das bei einem Sturz oder Umfaller hat, werden wir wohl oder übel noch testen müssen. Genauso wie die Möglichkeiten der Innenausstattung der Koffer. Von Givi gibt es noch eine Innentasche (Storm Bag) und eine spezielle Deckel-Gepäcknetz, denn der On Top Deckel ist weit gewölbt, hat, anders als viele Mitbewerber einen Tragegriff und bietet im Inneren noch einmal einige Liter Platz für weitere Ausrüstungs­gegenstände.

 

Weiterführende Links

 



10.11.2016 11:26 von Markus Golletz

BMW auf der EICMA

Urban G/S und G 310 GS

BMW R nineT G/S on the Road
BMW R nineT G/S on the Road

 

Da ist sie nun, die kleinste GS: 170 kg, 34 PS, etwas erweiterte Federwege, aber sicher ein quirliger Springinsfeld. Und eine Urban G/S auf Basis der R nineT.

 

BMW fertigt Motor und Fahrwerk in Indien, genauer in Bangalore bei der TVS Motor Company, ein Hersteller der auch die als Tuck-Tuck bekannten TCV King-Dreiräder herstellt. O-Ton BMW: „Das Qualitätsmanagementsystem der TVS Motor Company orientiert sich seit vielen Jahren an japanischen Vorbildern. Für die G 310 GS wurde dieses System um die besonderen Anforderungen und Standards von BMW Motorrad erweitert, und innerhalb des Qualitätsmanagements arbeiten interdisziplinäre Teams beider Unternehmen sehr eng zusammen.“

 

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Angetrieben wird die Baby GS von einem 313 cm3 große, flüssigkeitsgekühlte Einzylindermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Der Zylinder ist leicht nach hinten geneigt, was auf einer Besonderheit des um 180 Grad gedrehten Zylinderkopf beruht. Ähnliches baute schon Yamaha (YZ-Modelle und auch Canondale). Der Vorteil: Ein Strömungsgünstiger Einlass liegt vorne, die Auslassventile atmen nach hinten, was wiederum einen geraden, kurzen Auspuff ermöglicht.

 

Beim Fahrwerk setzt BMW auf eine lange Schwinge, eine USD Gabel mit 180 mm Federweg (wie auch hinten) und auf eher untypische Leichtmetall-Gussräder. Die Sitzhöhe liegt wahlweise auf 820 oder 850 mm, was den meisten auch kleineren Fahrern gut zu Gesichte stehen dürfte.

 

Bei BMW schon längst Standard aber ab 2017 zu Pflicht ist ein ABS. Innovativ und konsequent wirkt die multifunktionale Instrumentenkombination, deren Anzeigen umfassen: Drehzahl, Geschwindigkeit, Ganganzeige, Gesamtkilometer, Motortemperatur, Tankfüllstand, Restreichweite, Durchschnittsverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit, Uhrzeit.

 

Vor allem auch vom Design eine echte GS, die familiär legitime Anleihen an die 800er und Boxer Modelle nimmt.

Beide Modelle sind erst ab der 2. Jahreshälfte 2017 verfügbar.

 

  • Weitere Infos hier

 

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R nineT Urban G/S

#Boxer Feeling, #Manufaktur-Charakter und #Klassischer Enduro Dress, lauten die BWM Tags zu diesem Motorrad. Was ist eine Roadster GS? Wir erklären uns das so:

 

Die Urban G/S ist ein sehr stylisches Motorrad, wobei die Offroad Eigenschaften nur geschickt angetäuscht wirken. Mit niedriger Sitzhöhe geht bestimmt einiges, jedoch kommt die Urban G/S mit Roadster großen 19/17 Zöllern daher – die im anspruchsvollen Gelände besonders am Vorderrad schnell ein Ende setzten. Der EURO 4 konforme Boxer ist luft‑/ölgekühlt und hat mit seinem 1170 cm3 Hubraum eine Leistung von 81 kW (110 PS) die laut BMW in Kombination mit einem Sechsganggetriebe eine gute Performance bieten soll. Zum Preis, der noch nicht genannt wurde gibt es eine Linksseitige 2-in-1 Edelstahl-Auspuffanlage und farbliche Anleihen an die BMW R 80 GS.

 

  • Weitere Details hier


23.08.2016 11:30 von Markus Golletz

Alpinestars TechAir Airbag Technologie

Sicherheit für Straße und Rennstrecke

Tech-Air von Alpinestars
Tech-Air von Alpinestars
 

Ein Spitzenprodukt der Fahrsicherheit hat Alpinestars 2014 auf den Markt gebracht: Das erste Straßen-taugliche Airbag-System, das schwere Verletzungen bei Motorradunfällen vermeiden helfen soll. Ob es tatsächlich das erste System seiner Art ist, darüber wurde bis vor kurzem gestritten, doch dazu später.

 

News: im September 2016 gibt Alpinestars die Kooperation mit BMW bekannt und nennt Tech-Air den weltweit ersten eigenständigen Motorrad Airbag (BMW StreetAir by Alpinestars)

 

Die Entwicklung solcher Sicherheitsausrüstung ist naturgemäß teuer und aufwändig. Alpinestars begann schon 2004 mit Datalogging für die Straßenversion und 2009 für die Race Version. Dabei wurde eng mit Entwicklern aus dem automobilen Bereich zusammengearbeitet. Wir hörten auch den Namen Volkswagen. Über 50 Crashtests mit unterschiedlichen Motorrädern wurden dabei durchgeführt. Aber auch Rennfahrer wurden mit Sensoren ausgestattet.

 

Das Besondere am Alpinestars TechAir ist, das es vollkommen unabhängig vom Motorrad funktioniert. Es entstanden 2 verschiedene Varianten die wir einmal gemäß ihres Verwendungszweckes ‚Race‘ und ‚Straße‘ nennen. Das Kernstück, die Airbag-Weste kostet dabei den Endkunden rund 1200 €. Racer legen für eine genau für den Verwendungszweck konzipierte Rennkombi (GP Pro Einteiler) noch einmal rund 1200 €. TechAir Valparaiso Textiljacken kosten hingegen um die 650 €. So kommt man auf einen Endpreis von rund 2400 € für die Rennstrecke bzw. 1850 € für eine straßentaugliche Airbag-Jacke (FC-Moto.de).

 

TechAir ist mit 4 Sensoren und Gyroskopen ausgestattet. Der Airbag löst erst aus, wenn alle 4 Sensoren ihr geben. Das Setting ist Ergebnis jahrelanger Versuche und Programmierungen. Am Motorrad muss nichts verändert oder angeschlossen werden. Der Airbag wird erst nach übereinstimmenden Meldungen von allesn Sensoren ausgelöst.

 

Die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Westen liegen im unterschiedlichen Volumen respektive der Luftmenge, die bei der Zündung freigegeben werden. Die Straßen-Weste braucht 2 Auslösekapseln, weil Stürze auf der Straße anders verlaufen als auf der Rennstrecke. Beispielsweise gibt es auch das Szenario des Auffahrunfalls, d.h. ein Fahrzeug fährt auf ein stehendes Motorrad auf. Während die Race-Weste dabei in einen Standby Modus geht, bleibt das Straßensystem deshalb aktiv und kann deshalb auch im Stand auslösen. Bei der Auslösung wird über eine kontrollierte Explosion das Gas-Luft-Gemisch freigesetzt, das die Weste allen Tests zu Folge in weniger als einer zehntel Sekunde gefüllt haben muss. Diese Zeit setzt sich aus der Befüllung (25 Millisekunden) und der Auslösezeit, die für die Straße 30-60 MS beträgt, zusammen. Tests zeigten, dass die Dämpferwirkung frühestens nach 100 MS benötigt wird.

 

Die TechAir Weste wird also unter der Jacke, respektive Rennkombi getragen und muss vorher mit zwei Steckern verbunden werden. Erst, wenn ein Sensor an der Reißverschluss Überlappung den richtigen Sitz signalisiert, fängt das System an sich zu initialisieren. Die Bereitschaft wird dann über eine LED Anzeige am Ärmel angezeigt.

 

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AirTech Anprobe bei Alpinestars in Asolo

 

Im Prinzip ist das Kernstück von TechAir überwiegend baugleich. Bis auf das Volumen besitzt die Race-Ausführung eine andere Firmware. Beide unterschiedliche Programmierten Westen können aber durch Updates in die jeweils andere umprogrammiert werden, denn beide besitzen jeweils 2 Auslösesätze.
Bei der Race Weste wird beim Auslösevorgang immer nur ein Auslösesatz gezündet. Damit man auf der Rennstrecke nach einem Sturz weiterfahren kann und noch eine zweite Auslösung zur Verfügung hat.

 

Ein eingebauter Akku liefert Energie für über einen Tag im Sattel. Nach einer Stunde laden kann schon 4 Stunden gefahren werden.

 

Nach einer Auslösung (Racer: 2) wird eine Revision und neue Aktivierung der Weste notwendig. Die wird nach Einschicken bei Alpinestars durchgeführt. Ein ‚Ladeservice‘ kostet beispielsweise bei FC-Moto 499.95 €. Die Weste wird auch überprüft und gewaschen, weil die Reinigung spezielle Geräte erfordert. So ein Service sollte laut Alpinestars alle 2 Jahre durchgeführt werden.

 

Bei unserem Besuch sagt man uns, das TechAir auch beim Geländeeinsatz beispielsweise auf der Rallye Dakar getestet wurde. Für Moto Cross ist TechAir aus verschiedenen Gründen nicht erste Wahl.

 

Zu Lizenzstreitigkeiten kam es 2015 zwischen Alpinestars und Dainese, die etwas früher, aber ungefähr zur gleichen Zeit mit der ihrer D-Air Airbag Serie auf den Markt kamen. Auch diese Technik funktioniert unabhängig vom Motorrad und kostet sogar ungefähr den gleichen Preis.

 

Streit mit Dainese

Es kam zu einem Streit, der in Deutschland auf den Schultern von mindestens einem Händler ausgetragen wurde. Dainese Anwälte forderten den sofortigen Verkaufsstopp und wollten dem Händler Daniel Haller auch noch Kosten von über 6000 € aufbrummen. Beide Hersteller verwenden Teile aus der Automobilindustrie. Alpinestars spricht von einer Zusammenarbeit mit VW seit 2001. Bei unserem Werksbesuch konnten wir auch die Montage der TechAir in einer Art Hochsicherheitsbereich sehen. Dort hatten nur speziell ausgebildetes Personal wegen sensibler Komponenten Zutritt.

 

Motorradonline schrieb 2015, das Dainese und Alpinestars sogar vor 15 Jahren eine Kooperation bei der Airbag-Entwicklung planten, nicht überein kamen und sich dann zu Konkurrenten. Dainese hatte „stattete zunächst Rennfahrer von Valentino Rossi bis Stefan Bradl damit aus und stellte 2013 schließlich den D-Air Street für den Einsatz auf öffentlichen Straßen vor.“ TechAir kam 2014 auf den Markt und wurde kurze Zeit Später aufgrund der „Anwaltsoffensive anscheinend vorsorglich vom Markt genommen.“ (mehr Infos (engl.))

 

Beide hatten parallel, aber voneinander wissend entwickelt und dabei auch mit ähnlichen Zulieferern gearbeitet. Daineses einwirken auf deutsche Händler kam einer einstweilige Verfügung gleich, so das Alpinestars, um seine Händler zu schützen, das Produkt vorerst vom Markt nahm.

 

Uns sagte man im Juli 2016, das Tech-Air Systeme nun wieder frei verfügbar sind, weil Alpinestars erstinstanzlich Schaden von Händlern abwenden konnte. Bei FC-Moto sind Alpinestars TechAir Produkte (und auch Daineses D-Air) wieder zu bekommen.

 

 

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TechAir Anprobe-Schema

 

Alpinestars verkaufte bisher (2016) in Europa rund Einheiten für 2017 sind 10 000 Stück geplant, eine Zahl, die die Entwicklungskosten erst langsam einspielen kann. 
Weitere Airbag Produkte für Motorradfahrer sind ebenfalls auf den Markt gekommen. Die Preisgestaltung lässt darauf schließen, dass hier wesentlich weniger Entwicklung betrieben wurde.

Mitbewerber (Auswahl): 

 

 

Infos zu Alpinestars TechAir



01.07.2016 13:03 von Markus Golletz

Neuer Michelin Reifen für die GS: Anakee Wild

MICHELIn Anakee Wild für große Enduros
MICHELIn Anakee Wild für große Enduros

Moderner Nachfolger des T63?

Endlich gibt es auch einen groben und modernen Reifen für Großenduros von Michelin: Der MICHELIN Anakee Wild. Der Reifen ist für Großenduros und die 50/50-Nutzung auf- und abseits der Straße ausgelegt. Bis 170* km/h ist der Reifen legal auch mit schnelleren Enduros zu fahren. Die Radialreifenbauweise ist allerdings eine Besonderheit, mit der Michelin Überhitzung vermeiden und die Widerstandsfähigkeit gegen Steine und Schotter verbessern will. Allerdings sind bei Radialreifen die Traktionseigenschaften nicht mehr so gut mit dem Luftdruck steuerbar.

 

Das hier ein Enduroreifen anrollt, der seinen Namen verdient, wird auch mit der Stollentiefe dokumentiert. Der Anakee Wild liegt da mit 8,5/11 mm (V/h) ganz im Reigen der Grobstoller von Conti TKC 80 (10/11mm) oder Heidenau oder Pirelli Scorpion Rally. Die Reifen sind bisher in den 17 Zoll Dimensionen 150/70 uind 170/ 60 zu haben, 21 Zoll Vorderreifen lassen noch auf sich warten (19 Zoll: 110/80 und 120/70). 

 

Weitere Neue Reifen: MICHELIN Pilot Road 4 Scooter und MICHELIN Pilot Power 3 Scooter für Großroller zwei vielseitige Reifen mit Radial-Technologie.

 

* Die Möglichkeit einen Winterreifen, der nicht dem eingetragenen Geschwindigkeitsindex entspricht zu fahren geht auf einen Sonderweg Deutschlands in der StVZO zurück. Die Bundesrepublik ist das einzige Land, in dem es kein allgemeines Tempolimit gibt. Daher gebietet § 36 der StVZO in Satz 1, dass die für M+S Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit im Blickfeld des Fahrzeugführers ‚sinnfällig angegeben‘ ist und eingehalten werden muss. Der Paragraf unterscheidet aber nicht – wie bspw. in Italien – zwischen Sommer und Winterbetrieb.



16.06.2016 12:39 von Markus Golletz

BMW Anzug Rallye 2016

BMW Fahrerausstattung: Rallye Anzug 2016
BMW Fahrerausstattung: Rallye Anzug 2016


Der Rallye Anzug war immer schon eine Ganzjahreslösung. Das Update von 2016 brachte ein feineres Außen-Material eine kernige Optik und eine Gewichtskur. Der neue Rally ist leichter, aber ebenso funktionell wie sein Vorgängermodell. Das Klima- und Wetterkonzept ist das eines Anzuges mit wasserdichtem Membran-Futter. Das wird durch die BMW Climate Membrane (mit ‚Comfort-Mapping‘) gewährleistet. Je nach Körperteil variiert das Mapping.


Allwetter- und Vielfahrer schätzen meist eine Gore-Tex-Laminat-Lösung, da nur so sich das Außenmaterial nicht vollsaugen kann. Auf der anderen Seite wird bei warmen Klimabedingungen in einer Laminatjacke mehr geschwitzt. Das muss man schon wissen. BWM setzt nach wir vor auf Multifunktionalität und geht dabei bei feuchten Motorradausritten ein Zugeständnis ein. Eine Imprägnierung des Außenmaterials kann helfen, macht die Außenhaut aber nicht dicht, das sollte man wissen. Den Komfortvergleich zwischen 2 oder 3-Lagen Laminat und herausnehmbarer Membran kann man auch versuchen, wenn man die Rallye Kombi mit der BMW Streetguard Jacke 3 vergleicht. Man muss dann selbst entscheiden, was für ein ‚Fahr- und Wettertyp‘ man ist. Vielfahrer tragen ganz gerne GORE-TEX® Pro Shell Bekleidung.

 

Es gibt komfortable Ärmelweiten Verstellungen und auch gekennzeichnete wasserdichte Außentaschen (2). Bei den Reißverschlüssen werden Kunsstoffreißer von YKK verwendet, die auch herkömmlich und sicher mit Klettlaschen abgedichtet sind. Zerlegt man die Jacke in ihre drei Einzelteile, als da wären, das Innenfutter mit Membrane, die Ärmel mit Rückenverbindung und eine nun luftdurchlässige Weste mit Rückenprotektor, sieht man schell, wie aufwändig der Schnitt ist.

 

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Das neue Außengewebe nennt sich ProTechWool und besteht aus 87 % Polyamid und tatsächlich auch 13 % technischer Wolle. Ein Carbon-Finish soll den Griff und die Festigkeit des Materials erhöhen. Vermutlich hat BMW bei der Kreation schon an die GS Trophy 2016 in Thailand gedacht und die Empfehlung für die Regenjacke RainLock gleich mit dazu gegeben, denn nur damit verhindert man, dass sich das Außengewebe allzu sehr vollsaugt.

 

Bei der Hose wird das Konzept weitergesponnen, wir finden dort serienmäßig Hüft- und Knieprotektoren und Lederbesatz an den Knie-Innenseiten. Die Hose ist leger geschnitten und hat natürlich einen Verbindungsreißverschluss zur Rallye-Jacke.

 

  • Hergestellt in Vietnam
  • Preise: Jacke ab 660 €, Hose ab 540 €
  • Verfügbar auch in Sondergrößen, jedoch keinem Damenschnitt

 

Links und Infos



17.05.2016 12:45 von Markus Golletz

BMW Windbreaker Ride (2016)

Wärme und Windschutz unter der Motorradjacke

BMW Windbreaker Ride 2016
Neu: BMW Windbreaker Ride 2016

Die neue Windbreaker-Jacke aus Softshell-Material und Polyester ist etwas anders geschnitten als das Vorgängermodell. SIe besteht aus 3-Lagen-Laminat mit PU-Membran ist winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv. Einen kleinen Schauer macht sie also mit. Der neue Schnitt ist schmal gehalten, damit eine gute Passform unter der Motorradbekleidung gewährleistet ist. Sie hat ein verlängertes Rückenteil, einen hohen, schlanken Stehkragen, flexibles Stretchmaterial am Armabschluss und ist in einem Damenschnitt und Herrenschnitt erhältlich. Drei Reißverschluss-Außentaschen mit Netzfutter, davon eine Brusttasche mit nach innen führender Öffnung für Kopfhörer und eine Innentasche aus Mesh bieten reichlich Stauraum für Handy, Messer und Portemonaie. Die Jacke lässt sich klein aufrollen und in der Mesh-Innentasche verstauen. Damit ist sie platzsparend verpackt und kann leicht im Tankrucksack oder Motorrradkoffer verstaut werden.

Farbe: Dunkelblau, Größen Unisex: XS – 4XL (XS und S etwas taillierter geschnitten für Damen), Preis: 150€ | Bezug: BMW Motorrad (hier: altes Modell)

 

  • Tipp: Auf den BMW Motorrad Days vom 1.-3- Juli in Garmisch-Patenkirchen vorbeischauen.

Gibt es etwas zu ergänzen? Nur zu!

Kommentar von Peter Distler | 31.05.2015

Mich würden mal die Touratech Tractive Federbeine im Vergleich zu den originalen ZF-Sachs Beinen interessieren. Sonst finde ich MR gut gemacht und auch die kleinen Tipps am Rande bringen es. Weiter so!
Peter

Letzte Änderung: 17.12.2016
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