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08-12-2016 12:53

Koscholadenreiter | Henniges 2016
Koscholadenreiter | Henniges 2016

Neue Moto-Bücher 2017

4 Buch-Neuvorstellungen: Roman, Foto, Reise, Ducati Monster ... 

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29-11-2016 07:16

Motorrad Winterreifen und Anlas Capra X

„Wintergrip 2 und Capra X“ von Anlas, den „Conti Move 365“, Heidenaus „Snowtex“, Metzelers „Feelfree Wintec“ oder Michelins „City Grip Winter“. 

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25-11-2016 15:28

individuelle Werkzeugbox: Felo
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Felo Werkzeug: Deine Toolbox

Viertel-Zoll-Knarrenkasten aus Markenwerkzeug mit individuellem Design

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24-11-2016 20:09

MG-Biketec Hebel aus Österreich
MG-Biketec Hebel aus Österreich

Hebel von MG-Biketec

Schlanke und gefräste Hebel als Ersatzarmatur: Für Enduro und Straße von MG-Biketec.

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18-11-2016 22:53

Alpina Tri-Scray Multiframe
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Alpina Brillenmodelle 2017 on Bike

Radbrillen taugen auch auf dem Motorrad. Welche Modelle taugen was?

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In diesem MR Blog lesen Sie:

Erprobtes Zubehör für die BMW F 700/800 GS:
Hier finden Sie alles, was den GS-Fahrer bewegt. Von Fußrasten über Gepäcksysteme bis hin zu Blinkern oder einem Diagosegerät: Alles was besprochen wird, wurde auch getestet. 


23-11-2016 20:16 von Markus Golletz

Kofferträger Wechsel

Von Touratech zu Givi Trekker und PLR5103

 

Touratechs Kofferträger für die GS 800 wiegt 4,7 kg und kostet ungefähr 220 EUR. Dafür bekommt man ein grundsolides System, das für alle Zega Boxen passig ist.


Da wir verschiedenes Zubehör testen, musste der Träger wieder runter. Das ging auch problemlos, außer den kleinen Schräubchen, die die Klemmung an den Fußrasten bewerkstelligen. Da war nix zu machen, es musste schon nach 3 Jahren der Ausdreher ran. Tatsächlich ist Givi dabei etwas teurer, bietet aber ein etwas leichteres, abnehmbares System, das auf den Namen PLR5103 hört (Preis: 263 EUR). Auch Givi scheint mit BMW zusammenzuarbeiten, denn es gibt eine Montageplatte, für die am Heckrahmen extra ein passgenauer Einschub schon vorgesehen ist. Auch für eine Steckverbindung zur Fixierung befinden sich 4 Gewindebohrungen im Heckrahmen, die für dieses Fremdzubehör quasi vorbereitet wurden. Die Erstmontage kann man selbst machen. Es dauert ungefähr eine Stunde. Die Passgenaugigkeit ist sehr gut. Mehr Fotos zum Anbau rechts in der Spalte.

Alle Quicklock Schrauben funktionieren nach einem Federscheiben belasteten Bolzen-Knebel-System, auch die, die die Koffer am Motorrad halten. 

 

tl_files/picts/04_motorradequipment/Motorraeder/F 800 GS Special/Anbau Givi PLR5103 Detail (1).jpg

Quick-Lock a la Givi

 

Vorteil der Givi Konstruktion ist, dass der Träger mit wenigen Handgriffen fast komplett abgenommen werden kann, wenn er gerade nicht benötigt wird. Das spart Gewicht. Es bleiben lediglich 6 Adapter-Kupplungen am Fahrzeug, die nicht weiter stören. Insgesamt ist die Touratech Konstruktion vielleicht die stabilere, Givi punktet aber vom Gewicht und mit mehr Flexibilität. Mit einem Spezialschlüssel (Dreikant-Ansatz) wird der Givi Träger per Quicklock (Givi: Rapid Seitenkofferträger abnehmbar) vom Fahrzeug getrennt. Den Givi- PLR Kofferträger für die Trekker Dolomiti Boxen an die GS zu montieren, dauert circa eine Stunde. Die Koffer sitzen dann jeweils mit dem Schloss nach hinten am Motorrad. Leider können die Schlösser nicht offen gelassen werden (damit man z. B. im Sitzen noch einmal etwas aus dem Koffer holen kann. Man benötigt jedes Mal den Schlüssel. Die Position der Koffer am Motorrad ist sehr ausgewogen, sie sind weit genug hinten angebracht, damit der Sozius nicht eingeengt ist und ausreichend weit unten, damit der Schwerpunkt stimmt. Einzig beim Anbringen des Dolomiti Koffer-Adapters sollte man den Koffer parat haben um vor dem Festziehen der Schrauben die richtige Position der Befestigungslöcher zu fixieren.

 

Alle Quicklock Schrauben funktionieren nach einem Federscheiben belasteten Bolzen-Knebel-System, auch die, die die Koffer am Motorrad halten. Beim Fahren schwingen die Koffer ein wenig mehr als bei der Touratech Konstruktion, was für Auswirkungen das bei einem Sturz oder Umfaller hat, werden wir wohl oder übel noch testen müssen. Genauso wie die Möglichkeiten der Innenausstattung der Koffer. Von Givi gibt es noch eine Innentasche (Storm Bag) und eine spezielle Deckel-Gepäcknetz, denn der On Top Deckel ist weit gewölbt, hat, anders als viele Mitbewerber einen Tragegriff und bietet im Inneren noch einmal einige Liter Platz für weitere Ausrüstungs­gegenstände.

 

Weiterführende Links

 



10-11-2016 11:26 von Markus Golletz

BMW auf der EICMA

Urban G/S und G 310 GS

BMW R nineT G/S on the Road
BMW R nineT G/S on the Road


Da ist sie nun, die kleinste GS: 170 kg, 34 PS, etwas erweiterte Federwege, aber sicher ein quirliger Springinsfeld. Und eine Urban G/S auf Basis der R nineT.


BMW fertigt Motor und Fahrwerk in Indien, genauer in Bangalore bei der TVS Motor Company, ein Hersteller der auch die als Tuck-Tuck bekannten TCV King-Dreiräder herstellt. O-Ton BMW: „Das Qualitätsmanagementsystem der TVS Motor Company orientiert sich seit vielen Jahren an japanischen Vorbildern. Für die G 310 GS wurde dieses System um die besonderen Anforderungen und Standards von BMW Motorrad erweitert, und innerhalb des Qualitätsmanagements arbeiten interdisziplinäre Teams beider Unternehmen sehr eng zusammen.“

 

tl_files/picts/04_motorradequipment/Motorraeder/F 800 GS Special/bmw-motorrad-g-310-g.jpg

 

Angetrieben wird die Baby GS von einem 313 cm3 große, flüssigkeitsgekühlte Einzylindermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Der Zylinder ist leicht nach hinten geneigt, was auf einer Besonderheit des um 180 Grad gedrehten Zylinderkopf beruht. Ähnliches baute schon Yamaha (YZ-Modelle und auch Canondale). Der Vorteil: Ein Strömungsgünstiger Einlass liegt vorne, die Auslassventile atmen nach hinten, was wiederum einen geraden, kurzen Auspuff ermöglicht.

 

Beim Fahrwerk setzt BMW auf eine lange Schwinge, eine USD Gabel mit 180 mm Federweg (wie auch hinten) und auf eher untypische Leichtmetall-Gussräder. Die Sitzhöhe liegt wahlweise auf 820 oder 850 mm, was den meisten auch kleineren Fahrern gut zu Gesichte stehen dürfte.

 

Bei BMW schon längst Standard aber ab 2017 zu Pflicht ist ein ABS. Innovativ und konsequent wirkt die multifunktionale Instrumentenkombination, deren Anzeigen umfassen: Drehzahl, Geschwindigkeit, Ganganzeige, Gesamtkilometer, Motortemperatur, Tankfüllstand, Restreichweite, Durchschnittsverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit, Uhrzeit.

 

Vor allem auch vom Design eine echte GS, die familiär legitime Anleihen an die 800er und Boxer Modelle nimmt.

Beide Modelle sind erst ab der 2. Jahreshälfte 2017 verfügbar.

 

  • Weitere Infos hier

 

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R nineT Urban G/S

#Boxer Feeling, #Manufaktur-Charakter und #Klassischer Enduro Dress, lauten die BWM Tags zu diesem Motorrad. Was ist eine Roadster GS? Wir erklären uns das so:

 

Die Urban G/S ist ein sehr stylisches Motorrad, wobei die Offroad Eigenschaften nur geschickt angetäuscht wirken. Mit niedriger Sitzhöhe geht bestimmt einiges, jedoch kommt die Urban G/S mit Roadster großen 19/17 Zöllern daher – die im anspruchsvollen Gelände besonders am Vorderrad schnell ein Ende setzten. Der EURO 4 konforme Boxer ist luft‑/ölgekühlt und hat mit seinem 1170 cm3 Hubraum eine Leistung von 81 kW (110 PS) die laut BMW in Kombination mit einem Sechsganggetriebe eine gute Performance bieten soll. Zum Preis, der noch nicht genannt wurde gibt es eine Linksseitige 2-in-1 Edelstahl-Auspuffanlage und farbliche Anleihen an die BMW R 80 GS.

 

  • Weitere Details hier


23-08-2016 11:30 von Markus Golletz

Alpinestars TechAir Airbag Technologie

Sicherheit für Straße und Rennstrecke

Tech-Air von Alpinestars
Tech-Air von Alpinestars
 

Ein Spitzenprodukt der Fahrsicherheit hat Alpinestars 2014 auf den Markt gebracht: Das erste Straßen-taugliche Airbag-System, das schwere Verletzungen bei Motorradunfällen vermeiden helfen soll. Ob es tatsächlich das erste System seiner Art ist, darüber wurde bis vor kurzem gestritten, doch dazu später.


News: im September 2016 gibt Alpinestars die Kooperation mit BMW bekannt und nennt Tech-Air den weltweit ersten eigenständigen Motorrad Airbag (BMW StreetAir by Alpinestars)

 

Die Entwicklung solcher Sicherheitsausrüstung ist naturgemäß teuer und aufwändig. Alpinestars begann schon 2004 mit Datalogging für die Straßenversion und 2009 für die Race Version. Dabei wurde eng mit Entwicklern aus dem automobilen Bereich zusammengearbeitet. Wir hörten auch den Namen Volkswagen. Über 50 Crashtests mit unterschiedlichen Motorrädern wurden dabei durchgeführt. Aber auch Rennfahrer wurden mit Sensoren ausgestattet.

 

Das Besondere am Alpinestars TechAir ist, das es vollkommen unabhängig vom Motorrad funktioniert. Es entstanden 2 verschiedene Varianten die wir einmal gemäß ihres Verwendungszweckes ‚Race‘ und ‚Straße‘ nennen. Das Kernstück, die Airbag-Weste kostet dabei den Endkunden rund 1200 €. Racer legen für eine genau für den Verwendungszweck konzipierte Rennkombi (GP Pro Einteiler) noch einmal rund 1200 €. TechAir Valparaiso Textiljacken kosten hingegen um die 650 €. So kommt man auf einen Endpreis von rund 2400 € für die Rennstrecke bzw. 1850 € für eine straßentaugliche Airbag-Jacke (FC-Moto.de).

 

TechAir ist mit 4 Sensoren und Gyroskopen ausgestattet. Der Airbag löst erst aus, wenn alle 4 Sensoren ihr geben. Das Setting ist Ergebnis jahrelanger Versuche und Programmierungen. Am Motorrad muss nichts verändert oder angeschlossen werden. Der Airbag wird erst nach übereinstimmenden Meldungen von allesn Sensoren ausgelöst.

 

Die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Westen liegen im unterschiedlichen Volumen respektive der Luftmenge, die bei der Zündung freigegeben werden. Die Straßen-Weste braucht 2 Auslösekapseln, weil Stürze auf der Straße anders verlaufen als auf der Rennstrecke. Beispielsweise gibt es auch das Szenario des Auffahrunfalls, d.h. ein Fahrzeug fährt auf ein stehendes Motorrad auf. Während die Race-Weste dabei in einen Standby Modus geht, bleibt das Straßensystem deshalb aktiv und kann deshalb auch im Stand auslösen. Bei der Auslösung wird über eine kontrollierte Explosion das Gas-Luft-Gemisch freigesetzt, das die Weste allen Tests zu Folge in weniger als einer zehntel Sekunde gefüllt haben muss. Diese Zeit setzt sich aus der Befüllung (25 Millisekunden) und der Auslösezeit, die für die Straße 30-60 MS beträgt, zusammen. Tests zeigten, dass die Dämpferwirkung frühestens nach 100 MS benötigt wird.

 

Die TechAir Weste wird also unter der Jacke, respektive Rennkombi getragen und muss vorher mit zwei Steckern verbunden werden. Erst, wenn ein Sensor an der Reißverschluss Überlappung den richtigen Sitz signalisiert, fängt das System an sich zu initialisieren. Die Bereitschaft wird dann über eine LED Anzeige am Ärmel angezeigt.

 

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AirTech Anprobe bei Alpinestars in Asolo

 

Im Prinzip ist das Kernstück von TechAir überwiegend baugleich. Bis auf das Volumen besitzt die Race-Ausführung eine andere Firmware. Beide unterschiedliche Programmierten Westen können aber durch Updates in die jeweils andere umprogrammiert werden, denn beide besitzen jeweils 2 Auslösesätze.
Bei der Race Weste wird beim Auslösevorgang immer nur ein Auslösesatz gezündet. Damit man auf der Rennstrecke nach einem Sturz weiterfahren kann und noch eine zweite Auslösung zur Verfügung hat.

 

Ein eingebauter Akku liefert Energie für über einen Tag im Sattel. Nach einer Stunde laden kann schon 4 Stunden gefahren werden.

 

Nach einer Auslösung (Racer: 2) wird eine Revision und neue Aktivierung der Weste notwendig. Die wird nach Einschicken bei Alpinestars durchgeführt. Ein ‚Ladeservice‘ kostet beispielsweise bei FC-Moto 499.95 €. Die Weste wird auch überprüft und gewaschen, weil die Reinigung spezielle Geräte erfordert. So ein Service sollte laut Alpinestars alle 2 Jahre durchgeführt werden.

 

Bei unserem Besuch sagt man uns, das TechAir auch beim Geländeeinsatz beispielsweise auf der Rallye Dakar getestet wurde. Für Moto Cross ist TechAir aus verschiedenen Gründen nicht erste Wahl.

 

Zu Lizenzstreitigkeiten kam es 2015 zwischen Alpinestars und Dainese, die etwas früher, aber ungefähr zur gleichen Zeit mit der ihrer D-Air Airbag Serie auf den Markt kamen. Auch diese Technik funktioniert unabhängig vom Motorrad und kostet sogar ungefähr den gleichen Preis.

 

Streit mit Dainese

Es kam zu einem Streit, der in Deutschland auf den Schultern von mindestens einem Händler ausgetragen wurde. Dainese Anwälte forderten den sofortigen Verkaufsstopp und wollten dem Händler Daniel Haller auch noch Kosten von über 6000 € aufbrummen. Beide Hersteller verwenden Teile aus der Automobilindustrie. Alpinestars spricht von einer Zusammenarbeit mit VW seit 2001. Bei unserem Werksbesuch konnten wir auch die Montage der TechAir in einer Art Hochsicherheitsbereich sehen. Dort hatten nur speziell ausgebildetes Personal wegen sensibler Komponenten Zutritt.

 

Motorradonline schrieb 2015, das Dainese und Alpinestars sogar vor 15 Jahren eine Kooperation bei der Airbag-Entwicklung planten, nicht überein kamen und sich dann zu Konkurrenten. Dainese hatte „stattete zunächst Rennfahrer von Valentino Rossi bis Stefan Bradl damit aus und stellte 2013 schließlich den D-Air Street für den Einsatz auf öffentlichen Straßen vor.“ TechAir kam 2014 auf den Markt und wurde kurze Zeit Später aufgrund der „Anwaltsoffensive anscheinend vorsorglich vom Markt genommen.“ (mehr Infos (engl.))

 

Beide hatten parallel, aber voneinander wissend entwickelt und dabei auch mit ähnlichen Zulieferern gearbeitet. Daineses einwirken auf deutsche Händler kam einer einstweilige Verfügung gleich, so das Alpinestars, um seine Händler zu schützen, das Produkt vorerst vom Markt nahm.

 

Uns sagte man im Juli 2016, das Tech-Air Systeme nun wieder frei verfügbar sind, weil Alpinestars erstinstanzlich Schaden von Händlern abwenden konnte. Bei FC-Moto sind Alpinestars TechAir Produkte (und auch Daineses D-Air) wieder zu bekommen.

 

 

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TechAir Anprobe-Schema

 

Alpinestars verkaufte bisher (2016) in Europa rund Einheiten für 2017 sind 10 000 Stück geplant, eine Zahl, die die Entwicklungskosten erst langsam einspielen kann. 
Weitere Airbag Produkte für Motorradfahrer sind ebenfalls auf den Markt gekommen. Die Preisgestaltung lässt darauf schließen, dass hier wesentlich weniger Entwicklung betrieben wurde.

Mitbewerber (Auswahl): 

 

 

Infos zu Alpinestars TechAir



01-07-2016 13:03 von Markus Golletz

Neuer Michelin Reifen für die GS: Anakee Wild

MICHELIn Anakee Wild für große Enduros
MICHELIn Anakee Wild für große Enduros

Moderner Nachfolger des T63?

Endlich gibt es auch einen groben und modernen Reifen für Großenduros von Michelin: Der MICHELIN Anakee Wild. Der Reifen ist für Großenduros und die 50/50-Nutzung auf- und abseits der Straße ausgelegt. Bis 170* km/h ist der Reifen legal auch mit schnelleren Enduros zu fahren. Die Radialreifenbauweise ist allerdings eine Besonderheit, mit der Michelin Überhitzung vermeiden und die Widerstandsfähigkeit gegen Steine und Schotter verbessern will. Allerdings sind bei Radialreifen die Traktionseigenschaften nicht mehr so gut mit dem Luftdruck steuerbar.

 

Das hier ein Enduroreifen anrollt, der seinen Namen verdient, wird auch mit der Stollentiefe dokumentiert. Der Anakee Wild liegt da mit 8,5/11 mm (V/h) ganz im Reigen der Grobstoller von Conti TKC 80 (10/11mm) oder Heidenau oder Pirelli Scorpion Rally. Die Reifen sind bisher in den 17 Zoll Dimensionen 150/70 uind 170/ 60 zu haben, 21 Zoll Vorderreifen lassen noch auf sich warten (19 Zoll: 110/80 und 120/70). 

 

Weitere Neue Reifen: MICHELIN Pilot Road 4 Scooter und MICHELIN Pilot Power 3 Scooter für Großroller zwei vielseitige Reifen mit Radial-Technologie.

 

* Die Möglichkeit einen Winterreifen, der nicht dem eingetragenen Geschwindigkeitsindex entspricht zu fahren geht auf einen Sonderweg Deutschlands in der StVZO zurück. Die Bundesrepublik ist das einzige Land, in dem es kein allgemeines Tempolimit gibt. Daher gebietet § 36 der StVZO in Satz 1, dass die für M+S Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit im Blickfeld des Fahrzeugführers ‚sinnfällig angegeben‘ ist und eingehalten werden muss. Der Paragraf unterscheidet aber nicht – wie bspw. in Italien – zwischen Sommer und Winterbetrieb.



16-06-2016 12:39 von Markus Golletz

BMW Anzug Rallye 2016

BMW Fahrerausstattung: Rallye Anzug 2016
BMW Fahrerausstattung: Rallye Anzug 2016


Der Rallye Anzug war immer schon eine Ganzjahreslösung. Das Update von 2016 brachte ein feineres Außen-Material eine kernige Optik und eine Gewichtskur. Der neue Rally ist leichter, aber ebenso funktionell wie sein Vorgängermodell. Das Klima- und Wetterkonzept ist das eines Anzuges mit wasserdichtem Membran-Futter. Das wird durch die BMW Climate Membrane (mit ‚Comfort-Mapping‘) gewährleistet. Je nach Körperteil variiert das Mapping.


Allwetter- und Vielfahrer schätzen meist eine Gore-Tex-Laminat-Lösung, da nur so sich das Außenmaterial nicht vollsaugen kann. Auf der anderen Seite wird bei warmen Klimabedingungen in einer Laminatjacke mehr geschwitzt. Das muss man schon wissen. BWM setzt nach wir vor auf Multifunktionalität und geht dabei bei feuchten Motorradausritten ein Zugeständnis ein. Eine Imprägnierung des Außenmaterials kann helfen, macht die Außenhaut aber nicht dicht, das sollte man wissen. Den Komfortvergleich zwischen 2 oder 3-Lagen Laminat und herausnehmbarer Membran kann man auch versuchen, wenn man die Rallye Kombi mit der BMW Streetguard Jacke 3 vergleicht. Man muss dann selbst entscheiden, was für ein ‚Fahr- und Wettertyp‘ man ist. Vielfahrer tragen ganz gerne GORE-TEX® Pro Shell Bekleidung.

 

Es gibt komfortable Ärmelweiten Verstellungen und auch gekennzeichnete wasserdichte Außentaschen (2). Bei den Reißverschlüssen werden Kunsstoffreißer von YKK verwendet, die auch herkömmlich und sicher mit Klettlaschen abgedichtet sind. Zerlegt man die Jacke in ihre drei Einzelteile, als da wären, das Innenfutter mit Membrane, die Ärmel mit Rückenverbindung und eine nun luftdurchlässige Weste mit Rückenprotektor, sieht man schell, wie aufwändig der Schnitt ist.

 

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--> mehr fotos hier

 

Das neue Außengewebe nennt sich ProTechWool und besteht aus 87 % Polyamid und tatsächlich auch 13 % technischer Wolle. Ein Carbon-Finish soll den Griff und die Festigkeit des Materials erhöhen. Vermutlich hat BMW bei der Kreation schon an die GS Trophy 2016 in Thailand gedacht und die Empfehlung für die Regenjacke RainLock gleich mit dazu gegeben, denn nur damit verhindert man, dass sich das Außengewebe allzu sehr vollsaugt.

 

Bei der Hose wird das Konzept weitergesponnen, wir finden dort serienmäßig Hüft- und Knieprotektoren und Lederbesatz an den Knie-Innenseiten. Die Hose ist leger geschnitten und hat natürlich einen Verbindungsreißverschluss zur Rallye-Jacke.

 

  • Hergestellt in Vietnam
  • Preise: Jacke ab 660 €, Hose ab 540 €
  • Verfügbar auch in Sondergrößen, jedoch keinem Damenschnitt

 

Links und Infos



17-05-2016 12:45 von Markus Golletz

BMW Windbreaker Ride (2016)

Wärme und Windschutz unter der Motorradjacke

BMW Windbreaker Ride 2016
Neu: BMW Windbreaker Ride 2016

Die neue Windbreaker-Jacke aus Softshell-Material und Polyester ist etwas anders geschnitten als das Vorgängermodell. SIe besteht aus 3-Lagen-Laminat mit PU-Membran ist winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv. Einen kleinen Schauer macht sie also mit. Der neue Schnitt ist schmal gehalten, damit eine gute Passform unter der Motorradbekleidung gewährleistet ist. Sie hat ein verlängertes Rückenteil, einen hohen, schlanken Stehkragen, flexibles Stretchmaterial am Armabschluss und ist in einem Damenschnitt und Herrenschnitt erhältlich. Drei Reißverschluss-Außentaschen mit Netzfutter, davon eine Brusttasche mit nach innen führender Öffnung für Kopfhörer und eine Innentasche aus Mesh bieten reichlich Stauraum für Handy, Messer und Portemonaie. Die Jacke lässt sich klein aufrollen und in der Mesh-Innentasche verstauen. Damit ist sie platzsparend verpackt und kann leicht im Tankrucksack oder Motorrradkoffer verstaut werden.

Farbe: Dunkelblau, Größen Unisex: XS – 4XL (XS und S etwas taillierter geschnitten für Damen), Preis: 150€ | Bezug: BMW Motorrad (hier: altes Modell)

 

  • Tipp: Auf den BMW Motorrad Days vom 1.-3- Juli in Garmisch-Patenkirchen vorbeischauen.


15-05-2016 15:40 von Markus Golletz

Accelerator Modul BMW F 800 GS

Lufttemperaturvortäuscher

Accelerator Modul von sol2.be

Aufwändiges Chip Tuning wird auch für die F 800 GS angeboten. Die hier vorgestellte Ausführung funktioniert allerdings anders und denkbar einfach. Unter Widerstandstunig bietet der belgische Hersteller sol2.be ein sogenanntes Accelerator Module an, das einfach in den Kabelbaum gesteckt wird. Das neue Bauteil gaukelt der Einspritzung eine 20°C niedrigere Außentemperatur vor, aus der dann eine höhere Einspritzmenge resultiert. Bei Vergasermotorrädern konnte man ähnliches durch höher hängen der Schwimmernadel erreichen. In heutigen Zeiten sind solche Veränderungen natürlich illegal, aber, so berichten Tester: höchst wirkungsvoll. Es wird davon berichtet, dass das ansprechverhalten nicht mehr so digital sei, das mehr Drehmoment in unteren Drehzahlen zu spüren sei oder dass wegen weicherem Motorlauf das Motorrad nicht mehr so leicht abgewürgt wird.

Positiv ist allerdings auch, dass die Änderungen schnell wieder zurückgebaut werden können.


Das Modul ist auch für Yamaha und Triumph Motorräder mit Einspritzung erhältlich.

 

Erste Probefahrt:

Das Startverhalten ist unverändert, die Gasannahme weicher. Subjektiv wird in den unteren Gängen mehr Spritverbrauch angezeigt, im Schnitt der Tagestour ist der Verbrauch aber unverändert. Die Elastizität des Motors nimmt zu, Ortsdurchfahrten im 6. Gang sind kein Problem. Die Frage der Legalität ist leider negativ beschieden: auch wenn dem Motor Fahrumstände vorgetäuscht werden, die es wirklich gibt, werden bei der Abgasuntersuchung Krad (AUK) sicherlich abweichende Werte festgestellt. Das werden wir demnächst mal ausprobieren.

Informationen

 

tl_files/picts/04_motorradequipment/Motorraeder/F 800 GS Special/Accelerator (2).JPG



23-03-2016 10:42 von Markus Golletz

GS Shirt & Handschuhe Rallye, GS Muff

Neue Taschen und Fahrerausstattung BMW 2016

BMW Giant Bag für 260€
BMW Giant Bag für 260€

BMW gibt jedes Jahr einen neuen Katalog zur BMW Fahrerausstattung heraus. Ein paar Kleidungsstücke und die neuen Taschen haben wir uns genauer angeschaut:

Handschuhe Rallye: Größen: 6-12,5 elastisches Material auf der Oberhand und Känguruleder auf der Innenhand, SuperFabrik Verstärkungen und ein Suprotec Protektorschaum an den Knöcheln sowie ein ähnlicher Schutz an der Oberseite der Finger. Ein Finger Silicon bedruckt, Stulpe aus Neopren mit Klettverschluss, keine Membran. Angenehm: Wenn man die Finger spreizt, gelangt durch die Mesh-Öffnungen Luft an die Hand. Für Regen empfiehlt sich der Sommerhandschuh GS Dry (110 €).

 

 

tl_files/picts/04_motorradequipment/BMW_Fahrerausstattung/2016/GS Hansschuhe_Sommer.jpg

 

Funktionsstrumpf HydroSock: eine wasserdichte BMW Kima Membran sorgt bei diesen elastischen Strümpfen aus Spandex und Poyester frür Trockenheit. Besonders geeignet für meist nicht wasserfeste Enduro Stiefel. Die Strümpfe sind nahtlos als 3-Lagen-Laminat gearbeitet und an den Sohlen verstärkt. Das Tragegefühl erinnert etwas an Neopren, die Passform ist sehr gut. Die Größen liegen zwischen 39 und 48. Preis: 75 €.

 

GS Cross Shirt Sweatshirt: 40€, sehr casual look, Baumwolle. Einfach wohlfühlen. Gute Verarbeitung, Outfit siehe Bild unten.

 

Einen Muff gibt es nun auch von BMW. Der GS Muff ist in Blau gehalten mit GS Schriftmotiven bedruckt. Seine Funktion erfüllt er sehr gut. Er hält den Hals warm und den Kragen winddicht.

 

tl_files/picts/04_motorradequipment/BMW_Fahrerausstattung/2016/Shirt GS 2016.JPG

 

2016 gibt es von BMW eine neue Taschen-Serie. Sie besteht aus einem Giant Bag (260 €), ähnlich dem Ortlieb Duffle RS/RG, einem 35l Rucksack (135 €), einer Gepäckrolle 50l (aus Tarpaulin, der Boden ist im Textil-Look, zum Preis von 150 € und ein Messenger Bag (18 l) aus gewachstem Canvas (100 €). Alle Taschen werden bei und von BMW entwickelt und dann nach deren Vorgaben produziert.



26-02-2016 13:07 von Markus Golletz

BMW: Ride Brille & ProWinter

BMW Brille Ride
BMW Brille Ride 2016

In lockerer Abfolge stellen wir hier neue BMW Fahrerausstattung und Ausrüstung für die Saison 2016 vor.

Sonnenbrillen testen wir besonders gern Cool, nur spielt leider das Februar-Wetter nicht so richtig mit.
Neu ist die stylische Sonnenbrille Ride mit Metallrahmen. Sowohl die Sonnenbrille Ride als auch die neue Sonnenbrille Function (noch nicht lieferbar) sind CE-geprüft, habe eine motorradgerechte gewölbte Passform, die für das Tragen unter Helmen taugt. An breiten Gesichtern liegt die Ride gut an und hält die Augen überwiegend zugfrei.

 

Die Brillenbügel verfügen über ein Scharnier, das unter Federspannung auch nach außen aufklappen kann. Das ist einerseits gut zum Aufsetzen unter dem Helm, lässt die relativ schwere Brille aber bei schmaler Kopfform (und ohne Helm) nicht sonderlich fest am Kopf sitzen. Bei der Function wird dieses Problem nicht auftreten, ihre Kunsstoffbügel bauen dafür sehr dick, was eine gute Brillenpassform des Helmes erfordert.


Dazu bestehen die Nasenpads beider Sonnenbrillen aus weichem Kunststoff. Ride ist ausschließlich in der Farbe Gun (hellbraunmetallic) zu bekommen. Ride verkörpert eher das Pilotenbrillen-Design und ist sehr klassisch aufgebaut. Die Brillen werden mir Hardcase und Schutzbeutel geliefert. Als Gläser ruft BMW kratzfeste Kunststoffgläser in dunkelgrauer Tönung auf. Ihr sehr dunkler Filter – Tönungsstufe 3 – bietet 100 % UV-Schutz auch bei starker Sonneneinstrahlung. Die Brille ist in China hergestellt. Preis: ca. 90 €.

 

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Die BMW Handschuhe ProWinter sind auch bei Minusgraden gut isolierend und dank GORE-TEX-Membran wasserdicht. Eine üppige Thinsulate-Wattierung an der Oberhand dient als zusätzlicher Kälte- und Windstopper und ist mit einer Aluminium-Kaschierung ausgestattet. Innen sorgen Teedyfleece an der Ober- und weiches Kunstfaserfutter an der Unterhand für Wohlfühlklima. Knöchelschalen aus hartem, absorbierenden Material sorgen für Sicherheit, Reflexstreifen an der Handkante und am kleinem Finger für eine verbesserte Sichtbarkeit. Außerdem sind die Handschuhe ProWinter mit Touchscreen-Leder an Daumen und Zeigefinger ausgerüstet, damit der Fahrer ein Navigationsgerät oder sein Mobiltelefon bedienen kann. Eine Gummiwischlippe am linken Zeigefinger und eine Wildlederwischfläche am linken Daumen runden die Komfortfeatures ab. Die Handschuhe ProWinter sind in der Farbe Schwarz und in den Größen 6-6,5 bis 12,5 verfügbar. Im gegensatz zum Vormodell gibt es an der Stulpe keinen Reißverschluss mehr. Preis: ca 140 €

Uns fiel die eng gehaltene Stulpe auf, die sowohl unter als auch über dem Jackenärmel getragen werden kann.

 

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Weiterer Tipp: BMW/Held "Proof-Grip"



07-01-2016 15:05 von Markus Golletz

BMW Fahrerausstattung 2016: Anzug Rallye

BMW Anzug Rally 2016
BMW Anzug Rally 2016

Bei schlechtem Wetter kann ein wasserdichtes Insert eingesetzt werden, was den Anzug als Z-Liner auszeichnet. Das die Entwicklung weitergeht zeigt das aufwändige Innenleben des Rallye Anzugs: Membrane und Fleece sind je nach Körperlage unterschiedlich aufgebaut. Während die der Shield Aufbau für Wasserdichtigkeit im Frontbereich verbaut wird, gibt es am Nacken die Comfort Zone mit leichtem Fleece unter den Protektoren der Hose und im Sitzbankbereich die sehr atmungsaktive Membran Flow zum Einsatz.

Hose und Jacke verfügen über ein durchdachtes Be- und Entlüftungssystem, das atmungsaktive Eyelet-Futter, Belüftungsreißverschlüsse, eine mit Klett verschließbare Frontbelüftung, sowie eine große Belüftungsöffnung im
Rücken. Steigt das Thermometer stark an, kann die Jacke durch Abzippen der Ärmel zur Weste umgerüstet werden und über der Protektorenjacke getragen werden. Preise: Jacke: 660 €, Hose: 530 €

 

 

Farbkombinationen: Blau/Grau und Schwarz/Rot
Protektoren: NP2-Protektoren an Rücken, Schultern, Ellbogen, Hüfte und Knie (höhenverstellbar)
ProTechWool: Mix aus Kunstfaser und technischer Wolle für verbessertes Klima und angenehmere Trageeigenschaften. Das Carbon-Finish sorgt hingegen für erhöhten Abriebwiderstand.
Einsatz: Gelände fahren und sommerliche Temperaturen
Verfügbare Größen: In der Farbkombination Blau/Grau 46–66 und 98–118; Schwarz/Rot 46–60. Zusätzlich sind die Hosen in Größe 24–27 erhältlich. Nur in Herrengrößen!

Gibt es etwas zu ergänzen? Nur zu!

Kommentar von Peter Distler | 31-05-2015

Mich würden mal die Touratech Tractive Federbeine im Vergleich zu den originalen ZF-Sachs Beinen interessieren. Sonst finde ich MR gut gemacht und auch die kleinen Tipps am Rande bringen es. Weiter so!
Peter