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01-02-2012 11:48

Gedore Mehrfachzange 8133

Gedore Multizange

Fürs Bordwerkzeug: an älteren Bikes hat man mehr mit der Elektrik zu tun, als einem lieb ist. Zu Hause ist dann eine Gedore Mehrfachzange besser als ein 'Multitool' das alles, aber nichts richtig kann...

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22-01-2012 13:54

F 800 GS Zubehör: zum Enduro-Reisen

BMW F 800 GS Zubehör-Special

Verbessern, ohne das das Motorrad zu schwer wird: Hier im BMW F 800 GS Special mit Teilen von Wunderlich, Touratech, Hepco & Becker, SW-Motech und einigen anderen.

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17-01-2012 11:18

eBook-Reader Sony PRS T1

Sony PRS T-1 eBook-Reader

Lohnen sich eBook-Reader schon? 99-150 EUR gehen über die Ladentheke, damit man Bücher in elektronischer Tinte lesen kann. Wir haben gefragt, welche Reise- und Motor-Buch-Verlage eBooks anbieten.

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17-01-2012 10:22

Hanwag Fjäll Extreme 2012

Hanwag: Fjäll Extreme GTX Schuh

Warme Füße und Grip bei Schnee und Eis. Wie die Reifen wollen auch des Fahrers Füße sicher durch den Winter kommen. Hanwag hilft dabei ...

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16-01-2012 15:04

Cruise Control und Clear Protect von Wunderlich

Wunderlich: Praktisches für den Lenker

Praktisches für den Motorradlenker sind trannsparente Handprotektoren und eine Gasgriffklemmung. Wunderlich hat's

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Kulinarisches aus dem Piemont

Piemont: Wahre Ess- und Kurvenorgien

In Piemont, Italiens größter Provinz zu Füßen der Berge, sind die Menschen sehr qualitätsbewusst. Das gilt in jedem Fall für jegliche Art von Essen und Trinken. Es scheint, als gäbe es im Wein- und Feinschmeckerland nirgends mehr GenießerInnen, verständige EsserInnen, ambitionierte LebensmittelproduzentInnnen und WinzerInnen, als  hier. Belegbar scheint diese These dadurch, dass die Piemontesische Familie 10-mal soviel (!) für Lebensmittel ausgibt, wie die italienische Durchschnittsfamilie. Weil die Menschen hier im Ruf stehen, zuverlässig, nüchtern, strebsam und obendrein noch pünktlich zu sein, gilt Piemont als das Preußen Italiens. Feinschmeckerei scheint geradezu ein Charakterzug der PiemontesInnen zu sein! „Wer weniger als vier Vorspeisen isst, wird fast schon als unanständig angesehen... Dicke Menschen gelten nicht als krank, sondern werden als lebensfroh verehrt“, so meinen zumindest die AutorInnen, die in der Kategorie kulinarische Landschaften echte Meister ihres Faches sind. Bei der Lektüre des großformatigen Buches kommt man zwangsläufig auf den Geschmack und irgendwie entsteht auch eine Reiseroute im Kopf. Immer dem Speisezettel nach!

In Text und Bild werden Winzer, Köche und Restaurants porträtiert, die Haupteinteilung des Buches erfolgt aber nach Jahreszeiten. So entsteht ein Bilderbogen durch alle Landschaften und Regionen Piemonts, von der Rebstock durchzogenen Langhe bis hin zu den höchsten Gipfeln Europas im Westen. Einen Sonderstatus hat dabei das gewaltige Aosta-Tal – es ist eine eigene autonome Provinz. Italienisch, aber ganz französisch: Man spricht den Savoyer Dialekt. Wichtigste Pässe zwischen Italien und Westeuropa türmen sich an seinen Seiten auf, Befestigungsanlagen deuten auf eine der stark umkämpften Regionen Europas hin. Heute ist das umgekehrt – Montblanc-Tunnel und Autobahn sorgen für raschen und reibungslosen Verkehr – auch wenn er nicht gerade wenig ist.

Was nun auf dem Speisezettel steht: Weinträchtiges aus den Hügeln der Langhe, denn Barolo, Barbaresco und Barbera kommen hier her; Reisgerichte (aus eigenem Anbau) aus der reichen Poebene, Pilzgerichte aus den Wäldern des Apennin, aber auch weiße Trüffeln, Eiernudeln, Konfekt und Kirschen haben die Region berühmt gemacht. Der Wein während des Essens: Jeder Schluck wird mit Bedacht genommen, geprüft, kurz beurteilt. Nichts geschieht nebenbei, die Sinne sind geschärft: In Piemont wird wach genossen! Eine Region, die sehr ursprünglich geblieben ist und die viele Errungenschaften der Neuzeit im rasenden Tempo erlebt hat: Erst seit den fünfziger und sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die Dörfer mit befestigten Straßen verbunden und mit fließendem Wasser versorgt. Oder den Aufstieg und zumindest temporären Fall des Automobilgiganten FIAT.

Beim Essen verstehen PiemontesInnen wenig Spaß, lassen sich auch keine unsinnigen Vorschriften machen. Zum Beispiel über die Bestrebungen, den Bauern/Bäuerinnen zu verbieten, ihren Käse auf traditionelle Art aus Rohmilch herzustellen, weil hier bakterielle Gefahren lauern könnten. »Es weiß doch jeder, dass Industriekäse tot ist, ein frischer Bauernkäse hingegen die reinste Medizin!« Man schimpft über den »Dreck«, den die Lebensmittelindustrie in die Supermärkte pumpt und singt das Hohelied der kleinen Produzenten: »Für alle, die etwas Gutes suchen, gibt es immer Leute, die Gutes produzieren – auch gegen das Gesetz!« So kommen die interviewten KochmeisterInnen auch zu dem Schluss: »Wirklicher Genuss entsteht nur aus ständiger kritischer Auseinandersetzung mit dem Produkt und der Zubereitung« und »Man kann nicht sonntags genießen und werktags schlampig gekochten Schrott essen.«
M.G.

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