Zu Besuch im Land der Motoren

Tour zu den Motorradwerken Italiens 2016, 2013 und 2009



In Norditalien liegen fast alle Produktionsstätten des italienischen Motoradbaus. Im 'Land der Motoren' (oder 'Silicon Valley') kommt man in Kontakt mit viel Leidenschaft, Herzblut und unkonventionellen Lösungen. Stolz und Lokalkolorit führen zu einer hohen Fertigungstiefe; die meisten Zulieferer kommen aus Italien. 2016 gibt es ein paar Änderungen, denn auch der Anteil von Zulieferern aus China steigt. Trotzdem werden die Motorräder in Italien gebaut.
Die Landkarte ist gepflastert davon, zwischendrin immer wieder auch noch eine Automobile Traumfabrik wie Ferrari oder Lamborghini und Maserati. 2009 machten wir uns das erste Mal auf, diesen Herstellungsorten einen Besuch abzustatten, 2013 war die Zeit reif, ein Update einzuholen. Dabei besuchten wir u.a. TM-Racing in Pesaro, Fantic, Umberto Borile und die legendären Vertemati Brüder. Im Juli 2016 fahren wir mit einer 650er SWM Enduro und einer 1200 Ducati Monster von Zupin (Chiemsee) zur heutigen SWM Produktionsstätte in Biandronno bei Varese und ziehen einen historischen Vergleich. Auf dem Weg besuchen wir weitere Zuliefer- und Motorrad-Zubehör Betriebe.

 

Hier zum Blog, bzw. der englischen Version von 2009:

[BLOG: Achtung, ggf. von unten nach oben lesen!]

 

Die vorherigen Werksbesuche von Markus Golletz und Jörg Jeske führten im Juli 2013 und zu Ostern 2009 (siehe Blog weiter unten) zu den Werken von Moto Guzzi, Husqvarna, Cagiva, Gilera, Vertemati, MV Agusta, Moto Morini, Ducati, NCR, Aprilia, Bimota, TM-Racing, Umberto Borile, Yamaha Italia und Benelli. Viel Spaß beim aktuellen Blog! 


Der »Italienische-Motorradwerke-Blog« als RSS-Feed  tl_files/templatepicts/feed.gif

 

Tagebuch / BLOG 2016



01.12.2016 12:49 von Markus Golletz

Interview: MV Agusta

Daniele Torresan, MVA, Matteo Maresi

Daniele Torresan | MVA 2016
Daniele Torresan | MVA 2016

News: aktuelle Situation bei MV Agusta:

 

Interview mit Daniele Torresan am 5.10. 2016 auf der Intermot.

 

Sein letzter Arbeitstag 2016 war der 30. Januar, kurz darauf kamen die Meldungen über eine vermeintliche MV Pleite. Erfolg und Niedergang liegen oft nahe beieinander, denn das Giovanni Castiglioni geführte Unternehmen (25% Mercedes-AMG Anteile) hatte noch vor 3 Jahren die Produktion stark erhöhen können. Ein Vergleichsantrag wurde im Frühjahr gestellt, für die Belegschaft tritt seit dem der Italienische Staat in Form eines Überbrückungs- oder Kurzarbeitergeldes (Cassa Integrazione) ein. Das beträgt allerdings maximal 1000 € pro Monat, doch ein Großteil der Belegschaft muss mit wesentlich weniger Vorlieb bringen, wie uns Daniele erzählt. Erst nach einem Jahr, wenn das Kurzarbeitergeld ausläuft, ist ab Januar 2017 mit weiteren wirtschaftlichen Entscheidungen zu rechnen. Doch noch im November 2016 erklärte MV, man habe einen russischen Investor der Black Ocean Group als neuen Teilhaber und Geldgeber gewonnen.

 

Dünne Finanzdecke

 

MV muss nun einen mehrjährigen Business-Plan vorlegen und aufzeigen, wie eine Pleite wirkungsvoll abzuwenden ist. Vermutlich war es soweit gekommen, da MV die Produktion weiter aufstockte, aber nicht genug abverkaufte, um die Zulieferer zu bezahlen. Es entstand ein Millionenausstand der schließlich zum Produktionsstillstand führte. Zulieferer wir Brembo waren z.B. nicht bereit, als Schadensersatz schon gelieferte Bremsenteile wieder zurück zu nehmen.

Businessplan: Pleite wirkungsvoll abwenden

Laut Daniele ist die Ersatzteilversorgung für Endkunden aber gesichert, allein schon, weil bei MV Motorrad- und Ersatzteileproduktion parallel läuft müsste das Lager gefüllt sein. Wer und wann bei MVA von Kurzarbeit betroffen ist, hängt stark von der individuellen Tätigkeit, den aktuellen Erfordernissen und der Abteilung ab. Bei unserem Besuch im Juli kamen wir nur bis zum Pförtner doch am Werkstor und auf dem Parkplatz ging es gespenstisch ruhig zu.

 

MVA: Krisengeschüttelt auch in der Vergangenheit

 

Es wäre nicht die erste Krise, die MV (Meccanica Verghera) übersteht, denn es gab schon einige in der Firmengeschichte. Nur die Krisenintervalle werden immer kürzer: ob 1980, 2004, 2008, 2011 oder 2014, immer sind auch namenhafte Firmen wie Proton, Piaggio oder Harley-Davidson involviert. Was 1992, als Claudio Castiglioni die Namensrechte an MV kaufte begann, und 1997 mit der F4 750 und von Massimo Tamburini kulminierte, wird Anfang 2017 eine weitere Nagelprobe bestehen müssen.

 

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Vor der AMG-Ära setze MVA auf attraktive Dreizylinder-Volumenmodelle, deren Entwicklung viel Geld verschlang. Glaubt man der Firmenleitung, dann waren die Auftragsbücher noch gut gefüllt. Im letzten Jahr wurden unter AMG-Einfluss vermehrt teure Sammlerstücke und Sondereditionen gebaut. Gleichzeitig mussten neue Kredite aufgenommen werden. Man sprach von 40 Millionen Schulden bei Zulieferbetrieben, eine Rechnung, die langfristig nicht aufgehen kann. Am 22.3.2016 ging Giovanni Castiglioni für einen Vergleichsantrag vor Gericht. Seitdem wird bei einer On-Off-Produktion nach einem weiteren Investor gesucht. Gleichzeitig wird mit den Gläubigern über einen Teilerlass der Schulden verhandelt. Auch Mercedes-AMG zeigte sich zwischenzeitig willig, ihr Kapital zu erhöhen, aber Giovanni Castiglioni machte sein Veto geltend und wusste so zu verhindern, dass er die Mehrheit an MV verliert.

 

Daniele denkt auch das es für viele der einst 370-köpfigen MV Belegschaft eine Lösung geben wird, sicher wird man aber auch personell Federn lassen müssen, ähnlich wie vis-à-vis die Ex-Husqvarna Arbeiter, von denen nur knapp 60 wieder bei SWM arbeiten.

 

Die Voraussetzungen sein gut, MV habe moderne Produktionsanagen, in jüngster Vergangenheit gute Motorräder entwickelt, doch etwas pessimistisch meint Daniele Torresan, das seiner Ansicht nach nicht alle (italienischen) Marken überleben werden. Kurzarbeit und die Ungewissheit haben auch an seinem Selbstbewusstsein genagt, das ist Daniele anzumerken. Möglicherweise wird die Restbelegschaft auch noch länger mit dem mageren Cassa Integrazione Geld hingehalten. In Italien werden auch andere Beschäftigte in den Krisenbranchen Stahl und Textil so über Wasser gehalten.

 

Auf der EICMA 2016 war MV in Halle 2, auf einen geschrumpften Messestand zu sehen. Den Messeplan hatte Daniele noch ausgearbeitet. Dort soll für die Brutale 800, die F3 RC Replika, eine F4Z Zagato-Studie oder der Dragster 800 RR Promotion gemacht werden. Daniele tippt auch darauf, das MV das Customizing-Segment vergrößern möchte. 

 

In Schiranna (Varese) liefen im Sommer nach einer Art Notstandsplan nur die wichtigsten Betriebsteile. Derzeit werden aufs Jahr gerechnet ca. 2000 Motorräder hergestellt, schätzt Daniele, das ist wenig. Wenn Zulieferteile fehlen, ist zumindest umso mehr Zeit für die profitable Ersatzteilproduktion. Mit größeren Einschränkungen für MV Besitzer (als sie ohnehin gewohnt sind) ist derzeit nicht zu rechnen.

Das WSBK Team fährt weiter seine Rennen

Auch das italienisch-schweizerische WSBK Team fährt weiter seine Rennen. Da der Haupt-Sponsor Motul noch über ein Millionen Budget verfügt, ist dort akut kein Stillstand zu befürchten.

 

Verzockt oder: keiner will mit Giovanni Castiglioni?

 

In die Verhandlungen über Sponsoren und Businessplan ist ein Pressemann wir Daniele nicht involviert. Das ist absolute Chefsache zwischen AMG und Giovanni Castiglioni. Es gab aber Anzeichen, dass die Verhandlungen zwischen AMG und Castiglioni festgefahren waren: Womöglich, weil AMG in Zukunft wegen des Vetos nicht mehr mit Giovanni Castiglioni zusammenarbeiten möchte.

 

Wie es das benachbarte SWM Werk hält, mit chinesischer Hilfe profitable Motorräder zu einem annehmbaren Preis zu produzieren, hält Daniele für keine schlechte Idee. Damit könne man sich auf dem aktuellen Motorradmarkt etablieren, würde aber nicht so schnell zu einem Premiumhersteller wie KTM oder BMW werden. Daniele, vielen Dank für das Gespräch!

 

 

Eine geringfügig andere Version kommt von der derzeitig ‚kommissarisch‘ besetzte MVA Pressestelle: Matteo Maresi spricht im Oktober 2016 davon, dass bei MV fir ‚finanzielle Klippe‘ überwunden sei. Man sei nun in der ‚Gläubigervergleichs-Phase‘, die MVA es wieder erlaube, zu produzieren und abzuverkaufen. 

 

 

Bei MVA arbeiten derzeit ca. 200 Personen, die meisten 4-5 Tage in der Woche. Teile der Stammbelegschaft sind noch in Kurzarbeit, andere haben eine andere Arbeit gefunden, einige der sehr flexiblen Arbeiten werden derzeit über Leiharbeit abgedeckt. Die schwierigste Phase von Mitte März sei nun überwunden: MVA hat Zulauf an Komponenten, produziere und verkaufe wieder Motorräder. AMG ist nach wie vor Anteilseigner. Detailliertere Infos gibt Matteo nicht raus, er meint nur, dass an manchen Gerüchten etwas dran sein könnte.


Vor dem Gerichtshof in Varese bekommt MVA demnächst eine weitere Chance, ein Insolvenz abzuwenden. Ein Businessplan wird am 22.10. vorgelegt, der seitens der Gläubiger angenommen oder abgelehnt werden kann, so Matteo. Nach Prüfung wird erst mit einer endgültigen Entscheidung Anfang 2017 gerechnet. Einen Tag vor der EICMA plant MVA auch den 400 Händlern genauere Informationen an die Hand zu geben. Im Aftersale-Bereich arbeitet man daran Lücken zu schließen und Lager Rückstände aufzuholen. 

 



20.11.2016 18:00 von Markus Golletz

SWM in MO Sonderheft Motorräder aus Italien

Mit SWM Report, Alpinestars und MV News

SWM im MO Sonderheft 22
SWM im MO Sonderheft 22

 

Wir waren wirklich da, haben uns das SWM Werk angeschaut. Unser Artikel darüber erscheint nun am 21. November im 22. MO Sonderheft Motorräder aus Italien. Außerdem in diesem Heft aus unserer (MR) Feder: Werksbesuch bei Alpinestars und eine News zu MV Agusta. Dazu später mehr auf diesen Seiten.

 

 

Kurze Zeit später veröffentlichte SWM dieses Image Video. Es verschafft einen kleinen Überblick über das Gelände und was sich heute in den Hallen verbirgt.

 

Auf der EICMA 2016 trat SWM im Garage Outfit auf. Auf dem Stand gab es nur italienisches Slow Food, wie wir aus sicherer Quelle wissen. Als Concept Studie wurde das Einzylindermodell 4.21 vom Designer Raffaele Zaccagnini präsentiert. 

 

  • Weitere Infos in Kürze bei SWM


11.10.2016 13:53 von Markus Golletz

Fantic in Deutschland wieder erhältlich

Neue 250 Enduro von Fantic
Neue 250 Enduro von Fantic

 

Fantic Motorräder kommen auch ohne Importeur nach Deutschland. Ein Mittelsmann hat sich gefunden. damit Sind die neuen Enduro 250er und Motard Modelle auch hierzulande verfügbar. Sie sind in jeweils in zwei traditionellen Farben lieferbar.

 

Auf der EICMA 2016 tauchte jetzt noch die Caballero 500 auf, die vielleicht 2017 in Serie geht: Als Flat Tracker und Scrambler.

Seit 2003 haben wir die Marke zu neuem Leben erweckt und seit dem 11.000 Motorräder gebaut. Federico Fregnan

Die Unterschiede zwischen Enduro und Supermoto bestehen im wesentlichen im Lenker und in den Federelementen. Die homologierte Leistung liegt bei 11 kW bei 7.250 U/min, die offene Leistung hingegen 20,6 kW bei 9.000 U/min. Drehmoment soll schon bei niedrigeren Drehzahlen anliegen, was die Fantics auch für A1 Fahranfänger attraktiver und leichter fahrbar macht. In den Daten und auf den Bildern ist ein stabiler Rahmen mit geschmiedeten Komponenten, ein geschraubter Alu-Heckrahmen, so wie eine Aluschwinge zu sehen. Der Spritverbrauch wird mit gering angegeben. 2013 hat ein www.motorradreisefuehrer.de Team das Werk und den dem ehemaligen Eigner Federico Fregnan in Dosson di Casier bei Treviso besucht. Damals stand noch kein Importeuer für Deutschland fest. 2016 ist Patrick Porton in 53773 Hennef (Sieg) die Nabelschnur zwischen Hersteller, Werk und dem deutschen Markt. Fregnan hatte die Marke 2003 wieder zum Leben erweckt und seit dem 11.000 Motorräder verkauft. 2014 verkaufte er Namen und Produktionsstätten an Alberto Baban von VeNetWork.it

Dazu auch die neue Homepage von Fantic Deutschland. Das Händlernetz umfasst derzeit 21 Händler

 

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Fantic Caballero Casa 250. Sie ist anscheinend auch in D zu bekommen

 

Die Verkaufspreise der 250er liegen in Deutschland zwischen rund 5500 und 6200 Euro. Zu den Zulieferern gehören Arrow (Auspuff) und auch andere Italienische Marken. Damals sagte man uns, Fantic nutze auch Aprilia Restkapazitäten. Nun wird mehr bei Treviso in einer Assembling LIne gefertigt. Alle Teile werden zugeliefert. Bei Fantic sind auch eBikes und Fatbikes zu bekommen. 

 

50er und 125er Motoren stammen von Yamaha / Minarelli, die 250er aus China

„Bei Fantic kommen die 50er und 125er Motoren von Yamaha / Minarelli und der 250er Motor wird von Zongshenmotors in China gefertigt. Bei Minarelli wird gerade auf Euro 4 umgestellt. Das Ergebnis wird man im November 2016 auf der EICMA sehen.


Die Enduro und Motard-Versionen sind jeweils in einem Typ zusammen homologiert, d. h. es gibt für die Enduro eine wahlweise Ausrüstung mit 21 + 18 Zoll bzw. mit 2 x 17 Zoll Rädern. Die Wettbewerbs-Enduros bringen es auf 300 mm Bodenfreiheit, 900 mm Sitzhöhe wiegen unter 140 kg. Da solche Enduros nicht der kommenden ABS-Pflicht unterliegen, geht Euro 4 hierbei ohne CBS Kombibremse bzw. ABS in Ordnung,(Patrick Porten, Fantic und Mash Importeur in D).

 

125er // 500er

Die neuen 125er Fantic’s werden grundsätzlich als 2-Sitzer aber wahlweise mit 17 Zoll Rädern (Motard) oder mit 21 und 18 Zoll Rädern (Enduro)  produziert.

Alle Fantic Modelle werden in den drei Varianten Performance, Casa und Competizione angeboten. Die preiswertere Performance ist mit Telegabel und Stahlrohrschwinge bestückt, während die Casa als mittlere Variante über USD – Gabel und Alu-Schwinge verfügt. Mit der Competizione bietet Fantic die jeweils hochwertigste Ausführung seiner Modelle an. 

Die Vergasermotoren leisten offen 28 PS und sollen auch so belastbar sein, dass sie im dual-use Betrieb (Gelände-Straße) bewegt werden können.

Die 500er Caballero-Modelle (Flat Track, Scrambler und Soft-Enduro) sind für Oktober / November 2017 vorgesehen.

 

 



29.08.2016 19:31 von Markus Golletz

SWM Enduro Test

Unterwegs in Meck-Pom
Unterwegs in Meck-Pom

 

Der Zündschlüssel und auch der Tankdeckel erinnern noch sehr an das Husqvarna-Logo, doch nun ist es eine SWM! 5000 km sind wir mit der SWM Enduro gefahren: bei der Motorradwerketour 2016, durch das Weserbergland und bei einem langen Enduro Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern. Unzählige Male wurde sie dabei (bei Foto Stopps) mit dem E-Starter zum Leben erweckt und auch die Reaktion von spontanen Betrachtern ist immer ähnlich: Entweder kennen sie SWM 'irgendwoher' von früher noch oder sie sagen: "Oh, hat die aber einen langen Radstand!" Und das stimmt auch (1505 mm), denn kaum eine Enduro fährt so gut geradeaus, wühlt sich auch in tiefen Spurrinnen stoisch vorwärts oder kommt so selten ins Schlingern, wenn es schwierig wird.

 

Die RS 650 R ist der 2011er Husqvarna TE 630 sehr ähnlich, doch wurde ihre Alltagstauglichkeit verbessert. Ein Teil der Federwege (jetzt 210/270 mm) fielen dem zum Opfer, doch gewichtsmäßig leichter (149 kg) und vom Tankvolumen her (12l) blieb alles beim Alten.

 

Der Motor mit Mikuni Einspritzung steht mit 40 Kw, 54 PS ganz gut im Futter, kommt mit einem ausgewogenen Mapping aus und überträgt per Regina-Kette ohne Ruckdämpfer zum Hinterrad. Das funktioniert sehr gut, außer wenn bei Regen auf Asphalt die Haftung nachlässt, gibt es aus Versehen manchmal einen Drift. Die SWM SuperDual wir übrigens mit dem gleichen Motor, mit Ruckdämpfern und mit 19 Zoll Vorderrad ausgeliefert werden. Ähnliches hört man von der hier getesteten RS 650 R: In der Schweiz soll es angeblich, so ein Leser, noch eine ABS EURO 4 Version geben. Zupin spricht aber von einem Modell mit den kleineren Reifendimensionen 19/17 Zoll. All das werden wir auf der Intermot 2016 in Köln mal in Erfahrung bringen.

Lafranconi ist für den Edelstahl-Sound aus der 1-in-2 Anlage verantwortlich

Das Fahrwerk agiert dezent und unauffällig und bring mit Marzocchi und Sachs Italia Markenware an den Mann. Auf dem Edelstahl-Aluminium Lafranconi Doppelauspuff steht eine E13, die auf eine Zulassung in Luxemburg hinweist. Auch das ist heute normal. Der entweichende Sound ist ansprechend, aber nicht aufdringlich. Sound-Engineering gelungen!

 

Bei 100 km/h zeigt das Kombiinstrument in LCD anzeige 4600 U/min, bei 120 sind es 1000 Umdrehungen mehr. Leichte Vibrationen dringen dann an den Lenker, wichtige Fahrwerksschrauben sollte man ab und an nachziehen.

preisgünstig Enduro mit Sport-Genen

Nach unserer Endurotour in Meck-Pom war eine Kontrolle des Luftfilters notwendig. Auch hier wird der flache, aber voluminöse TwinAir Filter der TE 630 verwendet. Alles im grünen Bereich, angesaugt wird unter dem Seitendeckel neben dem rechten Schalldämpfer.

Für das Geld bekommt man viel Enduro. Vielleicht sogar etwas Sportenduro, dafür aber mit sehr guten Straßeneigenschaften. Einziges Zugeständnis sind unter Umständen die Wartungsintervalle. Alle 5000 km sollte mach schon genauer gucken, das Öl wechseln und die Steuerkette im Auge behalten. Wir hatten zwischen den Ölwechseln bisher keinen Ölverbrauch (wie es etwa einige Baujahre der KTM 690 Enduro haben). Dazu gibt es ein passendes Mapping viel Fahrspaß und eine Sound, denn man im Zubehör kaum zu kaufen bekommt.

 

Für 2017 hört man bei SWM an der Endurofront folgendes: Die Produktion der RS 650 R mit Euro 4 beginnt zwischen März und April, dann wird auch der neue Mono-Auspuff aus dem SWM Power Part Programm vorgestellt. Die SUPERDUAL wird mit Euro 4 und einem anderen Instrument im Cockpit, einem mit Kühlwasseranzeige ausgeliefert. 

 

Kurzum, eine kleine Zusammenfassung:

 

Minus

  • Bisher serienmäßig nur Golden Tyre Bereifung (gut im Gelände, aber auf der Straße…).
  • Seitenständer biegt sich durch, klappt eignentätig hoch und ist gewöhnungsbedürftig. Abhilfe naht in Form von SWM Power Parts.
  • Das Multiinstument mit genauem Tacho hat bei den Kontrollleuchten ab und an kleine Aussetzer und wird vom Fahrer als unzuverlässig eingestuft. Tachomagnet verabschiedet sich des öfteren, Keine Ölwarnleuchte, keine Kühlwasseranzeige (Kann bei Louis (und hier) nachgerüstet werden)
  • 520er Regina Kette mit Kettenschloss: leicht ungleichmäßig gelängt nach 3000 km, etwas Mau für eine Enduro mit 54 PS
  • Die 3 mm dünne Bremsscheibe vorne macht gelegentlich lautere Geräusche als die Hupe. Upsite-down typischer leicht eingeschränkter Lenkeinschlag, kein serienmäßiger Motorschutz, Deko-Hebel ist bei uns gebrochen (Plastik), Frontscheinwerfer Reflektor (Klarglas) ist okay, bietet aber nur einen mäßig definiertes Lichtbild

 

Plus

  • Angenehmes, sehr neutrales Fahrverhalten, langer Radstand, guter Geradeauslauf
  • Sehr gut ausgewogenes Fahrwerk, geringes Gewicht, paasable Sitzbank
  • Ausgewogenes Mapping: für Straße, Enduro und SuMo geeignet.
  • Nummernschild mit 2 Muttern abnehmbar, auffändige Doppelauspuffanlage von Lafranconi
  • Federbein-Umlenkhebel mit Schmiernippeln
  • Geringer Verbrauch (4,4 l), gelungenes Gesamtkonzept.
  • Üppige 14 Ah Yuasa MF Batterie, (die schnell durch eine wesenlich leichtere LiIo-Batterie ersetzt werden könnte)
  • Gutes Feedback der Federung (Marzocchi/Sachs) strammere Abstimmung als TE 630
  • Tooler Sound serienmäßig mit Lafranconi Doppel Auspuff. Mono-Flöte in Vorbereitung

 

 Meck-Pomm-Sand: von der SWM aufgenommen.

Infos

  • Den Testeindrücken aus der MCE 7/2016 schließen wir uns ebenfalls an
  • BedienungsanleitungTE 630 (engl. von SWM haben wir keine gefunden)
  • Hier im Bild die SWM SuperDual 650 mit Givi Gepäckträger und 19 Liter Alu Tank.

 

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18.08.2016 11:31 von Markus Golletz

Mit der SWM RS 650 R auf dem Uhlenköperring

Motorrad Test Blog: SWM RS 650 R Enduro

SWM RS 650 R
SWM RS 650 R

 

Auf den ersten Blick sieht die SWM Enduro der Husqvarna TE 610 sehr ähnlich, doch bei SWM bekam ihre Technik einige Updates. Bisher haben wir mit ihr 2 Mal die Alpen durchquert und sind einmal über den Uhlenköperring bei Uelzen durch Staub und Matsch gefahren. Dabei entstand dieses Drohnen-Video:

 

Link zum Video: https://youtu.be/IzC68JlemgM

 

Die SWM Enduro wird komplett in Norditalien (Biandronno) gefertigt. Auch die Komponenten kommen größtenteils aus der Nähe: Brembo Bremszangen, Continental ABS (2017) Gilardoni Zylinder (Enduros) oder Mikuni Einspritzung, Federungselemente von Marzocchi und Sachs Italia, Verlichhi Rahmen, Aluminiumräder von Giant (GLM). Einige Getriebezahnräder, Motorgussteile und Plastiks steuert der Mutterkonzern Shineray aus Fernost bei. Dadurch kommt ein attraktiver Preis von derzeit 6500 € zustande.

 

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Die TE/SM 610 von Husqvarna Italia ist die Grundlage der SWM Enduros

 
In den nächsten Wochen prüfen wir die Enduro in allen Lebenslagen: Im Alltag und im Gelände und werden nach unserem Werksbesuch hier ausführlich berichten.
 

Weitere Infos

 


07.08.2016 12:48 von Markus Golletz

SWM Gran Milano 440

Fahreindrücke & Verarbeitung

SWM Gran Milano 440: Hingucker!
SWM Gran Milano: Hingucker!

 

Der Auftritt erinnert an eine Honda XBR 500, respektive an ihre Klassik-Version, die Honda Clubman. Sie hatte auch einen Motor mit radial angeordneten Ventilen. Bei SWM wirkt das ganze Ensemble schon mal optisch gelungen. Wie in den 1980er Jahren werden auch 2016 alle Verkleidungsteile aus edlem Metall gefertigt: Bürzelverkleidung, Kotflügel und Tank sind davon nicht ausgenommen. Trotz Vintage-Look ist die große Brembo Radialbremszange am Vorderrad ein Hingucker. DIe FastAce Federungselemente stammen aus einer anderen Serie, als die wenig sensitiven der Mash 400. Diese Anmerkung sei gestattet, weil die meisten Komponenten beider Motorräder aus den Regalen des chinesischen Herstellers Shineray stammen.

 

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Schicke Formen und eine schlanke Silhouette: SWM Gran Milano 440

 

Wir haben nur Zeit für eine kurze Runde: Die komplett verschweißte Edelstahlauspuffanlage (Absorbtionsdämpfer) entlockt dem 440er Luft-Öl-gekühlte Single einen kernigen Sound. Die ersten Fahreindrücke ermuntern Josh zu dem Statement: „Fährt ja besser, als eine SR 400!“. Einzig die vollständigen Instrumente, mache Schalter und Kontrollleuchten machen einen wenig zuverlässigen Eindruck. Die Abstimmung des Motors scheint geglückt, bei den Reifen wurde mehr auf Optik als auf Gripp geachtet. Aber wen stört das schon, bei einem Preis um 5500 €? Eine BMW R Nine T kostet das Dreifache, bietet aber nicht zwingend dreimal so viel Fahrspaß. Da kann man nicht meckern. Mit dazu zur Gran Milano 440 gibt es noch ein zweites Fahrzeugheck (Sitzbank- / Sitzbankabdeckung).

 

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Silencer: in der Serie verschweißt

 

Weiter im Text: auch die gepunsten Alu Felgen, alle Metalloberflächen, nicht unbedingt alle Schweißnähte, passen in das Bild eines Motorradkonzeptes, das durch Kompensation und Qualitätskontrolle immer besser wird oder immer mehr auf die Ansprüchen des europäischen Marktes reagiert. Kurzum: wir sind bei der kurzen Testfahrt nicht schlecht überrascht, was SWM und Shineray da auf die Felgen gestellt haben. 

 

-> Test in MO 5/2016

 



28.07.2016 08:51 von Markus Golletz

Motorradwerke: Making off

Video zu Fahreindrücken Ducati Monster / SWM RS 650 R



25.07.2016 18:02 von Markus Golletz

MV, der Rückweg und Abschlussgespräch bei Zupin

MV Agusta, SWM Gran Milano, Zupin + Udo Dörich

Ennio Marchesin, Josh/ SWM / Biandronno
Ennio Marchesin, Josh/ SWM / Biandronno

 

Während bei SWM die Zeichen auf Expansion stehen könnten, sieht es bei der vor wenigen Jahren noch so erfolgreichen Motorradschmiede düster aus. Bei MV Agusta ist derzeit niemand mehr zu erreichen, es wurde von Zahlungsunfähigkeit gesprochen und bei unserem Spontanbesuch macht es den Eindruck, als sei der Pförtner der letzte, der noch die geschichtsträchtigen Hallen bewacht.

 

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MV Agusta, der letzte macht das Licht aus? 

 

2 Tage soll unsere Rückfahrt dauern, über eine ganze Hand voller Pässe wie San Marco, Aprica, Tonale, Mendola oder Staller Sattel. Am Würzjoch ist mehr als Halbzeit, wir zelten auf 2000 m Höhe an einer Hütte mit Wasserquelle, Bank, Tisch und nächtlichen Temperaturen um 5°C.  Eine Wasserski mäßige Wasserschlacht bei Milano, bei der es zu lustigen Begegnungen mit unerschrockenen italienischen Bikern unter der Autobahnbrücke kommt, bleibt unvergessen.

Bei der Motorsport Handels AG respektive Zupin verifizieren wir unsere Ergebnisse und schauen uns die Gran Milano und die Silver Vase (beide 440 ccm Einzylinder) noch einmal genauer an. Der Name Silver Vase hat mit der Internationalen Sechstagefahrt und mit früheren SWM-Erfolgen zu tun. Als drittes Modell der Baureihe baut SWM demnächst die Gran Tourismo.

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"Fährt besser als eine SR 500", resümiert Josh und gemeinsam sind wir vom Finish besonders von der Gran Milano begeistert. Für 5500 € gibt es ein Retrobike mit Brembo Radialbremszange, Edelstahl-Absorptionsschalldämpfer und FastAce Federungselementen. So günstig kann man eine Honda XBR kaum restaurieren.
Mit Udo Dörich philosophieren wir eine Weile über die Beweggründe von BMW und KTM, ihren Husqvarna-Deal zu vollziehen, besprechen fast jeden einzelnen Motor der ehemaligen Husqvarna-Palette (jetzt eben SWM) und packen dann beide Motorräder in den roten Ducato und beenden so die diesjährige Motorradwerketour. Die SWM werden wir einem ausgiebigen Endurotest unterziehen, die ersten 2000 km sind erfolgreich in den Alpen absolviert. Die Duc kommt zurück nach Köln.

Weitere Infos folgen. Der SWM Werksreport wird übrigens im nächsten MO Sonderheft Motorräder aus Italien veröffentlicht.

 

 

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23.07.2016 00:35 von Markus Golletz

SWM Werksbesuch

SWM, Shineray & Zupin

Ennio und Sandro: SWM
Ennio und Sandro: SWM

 

Es ist nicht alles wahr, was in der Presse geschrieben wird. Schnell hängt der ehemaligen Belegschaft von Husqvarna Italy der Ruf an, sie verkauften Motorräder aus China. Wahr hingegen ist, dass der geldgebende Konzern Shineray zwar 90 % an SWM hält, die Motorräder aber komplett in Biandronno gebaut und entwickelt werden. Die auf eigenständige, italienische Konstruktionen zurückgehen Modelle werden nun teilweise durch qualitätsgeprüfte Zulieferer aus China ausgestattet. Dass das auch viele andere machen, exemplarisch sind nur Yamaha oder Triumph genannt, wird meist unterschlagen. Die derzeit nur 65 Personen umfassende SWM Belegschaft montiert und plant ihre Motorräder komplett eigenständig. Shineray verspricht sich auf längere Sicht davon einen Technologietransfer für größere Motoren, die auch in China verkaufsfähig werden. Die Lohntüte zahlen sich die 65 italienischen Worker selbst aus ihrer Früchte Arbeit aus. 500 Motorräder der Typen Gran Milano, Silver Vase 440 und die RS Enduros bzw. Supermotos gingen schon an den deutschen Generalimporteur Zupin.

 

Der Deal ging 2013 über die Bühne, damals verhandelte Shineray und Ampelio Macchi mit der Pierer Group, die gerade das Husqvarna Erbe von BMW angetreten hatte. Mieten oder kaufen war damals die Überlegung und von Zupin kam der Hinweis, dass der Kauf des kompletten Werksgelände mit der 2009 neu gebauten Halle samt vieler Produktionsmaschinen der bessere Deal sei. Shineray ging mit und so ist SWM nun in der komfortablen Situation, eine moderne, extrem ausbaufähige Produktionsanlage zu besitzen. Ein interessantes Interview mit Macchi findet sich dazu auf Motorradonline.de

 

Uns wurde eine beinahe symbiotische Beziehung zwischen China und Norditalien dargestellt: Shineray hilft SWM im Dschungel der mannigfaltigen Komponenten-Lieferanten Chinas und SWM entwickelt für Shineray, die in China auch die Mash Motorräder bauen, konkurrenzfähige großvolumige Motoren für asiatische Märkte großserienreif zu entwickeln.

MV Agusta liegt nur 5 km entfernt. Dort arbeitete heute nur der Pförtner, die Belegschaft ist in Kurzarbeit. Der Pleitegeier kreist anscheinend über der Castiglioni Group.



22.07.2016 01:11 von Markus Golletz

Asiago, Brembo & die Bikes

Flink und belastbar: Die SWM
Flink und belastbar: Die SWM

 

Von Padova nach Asiago und hinunter zum Gardasee, Bagolino, Croce Domini und zu Brembo, das war heute die Tour. Unterwegs haben wir noch Iseo einen Besuch abgestattet und die Reste von Christo's Floating Peers aufgespürt. Selbst auf den Pässen herrscht gerade eine irre Hitze. Gedanklich bereiten wir uns auf den Besuch bei SWM in Biandronno vor. Dazu gehe ich die Stärken und Schwächen der SWM durch. Sie ist eine gute Enduro mit vielleicht minimalen Mängeln. Sie schafft auf jeden Fall den Spagat zwischen Hard- und Reiseenduro. Aktuell stellt der selbst einklappende Seitenständer einen kleinen Mangel dar, doch da ließe sich schnell was ändern. Andere Komponenten lassen die Frage nach dem Einfluss vom Geldgeber Shineray aufkommen. Was kann SWM bei der Modell-Konfiguration selbst entscheiden und welche Komponenten kommen von weit her nach Europa? (PS: wir kennen die Antwort nun: SWM kann da alles selbst entscheiden) Wo konnte gespart werden und wo müssen hochwertige Teile für die 6500 €-Enduro genommen werden? Sie ist wirklich leicht und handlich (144 kg) und hat ausreichend Leistung (54 PS). Ein Bodenblech und Handschützer sind an der RS 650 R Enduro nicht serienmäßig verbaut, dafür Stahlflexleitungen und Hydraulikkupplung. Nach dem Werksbesuch werden wir schlauer sein.

Stoppover bei Brembo: der Kilometro Rosso ist schon beeindruckend, fast alle Italo-Hersteller schwören auf die Stopper-Technik aus Bergamo. Leider bekommen wir keinen Termin und müssen mit der Außenansicht vorlieb nehmen.

 

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Währenddessen fährt die wassergekühlte 1200 Monster auf soft geswitchten Mappings um die Kurven. Mehr als Josh und der gelbe Sack haben kaum Platz auf dem kurzen Zweisitzer, doch nach kurzer Eingewöhn-Phase zeichnet die Motorcharakteristik meist ein Lächeln in Josh's Gesicht. Nur mit einer frisch gedüngten Kuhwiese am Passo Croce Domini kommt die High-Tech-Traktionskontrolle hingegen nicht ganz klar...

 

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Letzte Änderung: 18.04.2017
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