12.01.2017 14:12 von Markus Golletz

DJI Mavic Pro: Faltbare Drohne für Flugaufnahmen

Kleinster Quadrocopter mit hoher Reichweite

Kompakt faltbar: Mavic Pro von DJI
Kompakt faltbar: Mavic Pro von DJI

 

Es ist die bisher kleinste Flugdrohne, die sich sehr kompakt zusammenfalten lässt. Damit ist sie im hohen Maße tauglich für Motorradaufnahmen, zumal ihre Akkupower ganze 27 Minuten ausdauern soll. Sie ist standesgemäß mit GPS und Gyroskopen ausgerüstet, so das automatische Flugmanöver schnell gelingt. Mit bis zu 65 km/h (Sportmodus) kann sie Motorrädern folgen, ihr Sender hat eine Reichweite von 7 km (Fernsteuerung). Hindernisse erkennt die Mavic Pro über zwei weitere Steuerkameras im Bereich von 0,7 bis 15m Die Vision Sensoren reichen gar 30m weit. Damit ist sie in der Lage darauf zu reagieren, stehen zubleiben oder sie zu umfliegen. 2 Kameras am Boden speichern den Startvorgang und gleichen ihn bei der Landung ab (Return-Funktion). Sie kann Objekte verfolgen oder sie auch umkreisen.

 

Benutzt wird eine Handy-Optik mit 12 Megapixeln, die vergleichbar mit der des Nexus 5X oder OnePlus 2 ist. Die sehr kompakte Kamera-Aufhängung (Gimbal) hat eine Nickachse zwischen -90° bis +30° und eine Schwenkachse von 0°oder 90° (horizontal und vertikal). Die Stabilisierung erfolgt dabei in 3-Achsen, was zu ruhigen Bildern führt. Wir sind sehr gespannt, was das 1200 € teure kleine Fluggerät in der Lage ist zu leisten. Ein Controller mit Joystick wird mitgeliefert, ein Handy App gib es ebenfalls dazu, die eine Live Capture (1080p) über das Smartphone erlaubt. Ein Test ist für Februar 2017 abgemachte Sache. Leider ist auch eine Begrenzung der Reichweite in Deutschland geplant, bzw. gibt es seit dem 18.1.2017 eine Gesetzesvorlage von Verkehrsminister Dobrindt, in der es darum geht, eine Halterhaftung bzw. einen Drohnen Führerschein einzuführen. Außer für gewerbliche Anwender, wie die Deutsche Post, denn die will ja sogar Pakete mit Drohnen zustellen.

 

 

Die Mavic Pro befindet sich im Fachhandel Anfang Februar 2017 in der Auslieferung. Was uns bisher auffiel: Das fliegen mit ihr lässt sich schnell erlernen. Englisch-Kenntnisse vorausgesetzt, denn bis auf das DJI go 4 App sind alle Menüs meistens auf Englisch gehalten. Einen Umstand, den DJI für eine bessere Vermarktung noch ändern sollte.

 

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Kommentar von Peter M | 21.05.2018

Ich habe die Mavic Pro seit über einem Jahr im Einsatz, bin damit auch letztes Jahr in Spanien, Frankreich, GB geflogen.
Zunächst der Preis: 1.500€ für´s Set mit 3 Accus, Lade-Gedöns, Tasche usw.
Dazu noch ein Smartphone 150€, mehrere msd-Karten 100€ und Versicherung (DMO) ca. 50€. Also schon mal eine ganze Menge mehr als "1.200€".
Im Sicherheitsmodus (besser ist das) fliegt sie nur ca. 28 km/h. Für nette Videos ganz ok, aber für "Action-Videos" vom fahrenden Motorrad eher nix.
Die Modi "follow me" und "active track" funktionieren entweder gar nicht, oder selten über 30m !
Häufig gibt es Verbindungsprobleme (kein Netz) oder ähnliches. Dazu noch Bildausfälle oder die Drohne kommt von alleine zurück. Das wird sogar immer schlimmer. Letztes Jahr ging es teilweise noch, aber dieses Jahr an gleicher Stelle Flug unmöglich!
Dazu noch die nervtötende und besch... Software. Gängelt und bevormundet wo immer es geht, dazu noch zahllose Updates und "Verbesserungen".
Ohne Zwangsupdate und jeweils neue Registrierung fliegt sie dann nur noch 30m hoch und 50m weit. Natürlich in der tiefsten Pampas, wo es kein W-Lan gibt!
Abstürze und Defekte: Meine Drohne ist schon am 4. Flugtag abgestürzt, Propeller im Flug verloren. Reparatur: 300€ und fast einen Monat.
Ein Kollege hatte einen defekten Gimbal (auch nicht billig) trotz bester Polsterung im Motorradkoffer...
Gesetze: Werden immer schlimmer... Verbote hier, Verbote da. Die Flugverbotszonen in Frankreich bedecken fast das ganze Land... Strafen: Bis 75.000€ oder 1 Jahr Gefängnis!!!
Btw: Die Bildqualität ist auch nicht immer das Wahre... schnelle Schwenks mag sie nicht und im Sportmodus sieht´s auch furchtbar aus...

Fazit: Zahlreiche leere Werbeversprechen (Prizip: Radio Eriwan)

Antwort von Markus Golletz

Hallo Peter!
Vielen Dank für Deine Anmerkungen! Als wir den Test machten, waren die gesetzlichen Einschnitte schon abzusehen. Dass das alles aber auch so schnell in die Software einfließt - Schade! 
Eigentlich müsste man dazu mal den Hersteller befragen, wie sie zu den Beschneidungen stehen. Ich werde mal versuchen nachzuhaken (aber ändern an der gesetzlichen Situation wird das wohl nix). Sind Deine Erfahrungen in Spanien, Frankreich, GB, denn besser?

Lieben Gruß,

Markus

Letzte Änderung: 01.01.1970
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