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In diesem MR Blog lesen Sie:

Erprobtes Zubehör für die BMW F 700/800 GS und ab 2018 auch für die F 750 & 850 GS:
Hier finden Sie alles, was den GS-Fahrer bewegt. Von Fußrasten über Gepäcksysteme bis hin zu Blinkern oder einem Diagosegerät: Alles was besprochen wird, wurde auch getestet.


25.03.2014 10:14 von Markus Golletz

Test Brembo Bremsbeläge

Test Brembo Bremsbeläge
Test Brembo Bremsbeläge

Test leider abgesagt!

Nach derzeitigem Stand können wir den Test wegen 'Mittelsperre' bei Brembo 2014 leider nicht durchführen. Daher gibt nur direkt aus dem Brembo Werk ein paar Empfehlungen von Roberto Pellegrini: Für die F 800 GS daher 2 Empfehlungen:  
  1. Gefühlvolle, weniger aggressive Bremsbeläge für Regenwetter: 07BB03.35 vorne und 07.BB02.TT für hinten
  2. Sehr gut Bremsbeläge für Performance im Straßengebrauch: 07BB03.SA OPPURE GENUINE .90 vorne und 07.BB02.58 hinten
(alle Angaben nach Brembo Brake Configurator)

Der neue Brembo Bremskonfigurator gibt Auskunft, was für ihr Motorrad an Verschleiß-, Customizing- oder Ersatzteilen verfügbar ist. Es wird auch auf Verkaufsstellen in der Nähe verwiesen. Allein bei den Bremsbelägen stößt man auf eine selten gesehene Vielfalt. Bei unserer Dauertest F 800 GS gibt es für vorn und hinten eine fast verwirrende Vielfalt an verschiedenen Mischungen. Dem wollen wir auf den Grund gehen. Kürzlich waren wir einen Tag zu Gast bei Brembo in der Nähe von Bergamo und konnten uns die Produktion anschauen. Das war sehr eindrucksvoll, weil das Werk Stezzano schon ein kleines architektonisches Wunder darstellt. Der Kilometro Rosso genannte Komplex birgt die Forschung & Entwicklungs-Abteilung von Brembo. Bremszangen werden im Werk Curno hergestellt. Doch darüber schreiben wir an anderer Stelle. In einem Folgeartikel geht es über die verschiedenen Sinter- Ceramic-, Carbon-Ceramic, Straßen- und Offroad Mischungen von Brembo. Wir sagen wer welchen Belag für welchen Einsatz gebrauchen kann.

 

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05.03.2014 12:29 von Markus Golletz

Koffermontage an Touratch (Zega Pro) Gepäckbrücke

Wer kennt das nicht: neues Motorrad und was tun mit den alten Koffern? Wenn es sich um Aluboxen handelt, gibt es wenigstens Adapterlösungen. So auch für alle Touratech Kofferträger (auch in Edelstahl). Dazu braucht man einen Anbausatz für die bei Touratech verwendeten 18 mm Rohre. Wer an einen anderen, z. B. Hepco & Becker Träger anbaut, nimmt den Anbausatz für 15 mm Rohre (pro Koffer wird ein Satz à 44,90€ benötigt). 

 

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Nun geht es los. Für die Arbeiten sind gut 2 Stunden einzuplanen, eine Anleitung und eine einfache Bohrschablone liegen den Sätzen bei. Eine A3-Bohrschablone zum 1:1-Anbohren ist ebenfalls vorhanden, sollte aber auf eigene Gefahr verwendet werden. Das hat auch unserer 'Praxisversuch' gezeigt.

 

Zuerst sollten mit gutem Augenmaß die gewünschte Position der Koffer am Träger und Motorrad bestimmt werden. Dabei zeichnet man die innere Kontur des rechten und linken Kofferträgers jeweils auf den entsprechenden Koffer. Wir haben dann eine selbstgezeichnete Bohrschablone auf den Koffer gelegt und zunächst die unteren Halterungen angebohrt. TT weist darauf hin das Innenmaß der Kofferträger 331mm x 209mm unbedingt zu kontrollieren. 

 

Danach können die unteren Halterungen (Haltenasen sind um 5°-10° nach innen (zueinander geneigt, für einfaches Koffer einhängen) angebracht werden. Wir haben die Kunsstoffteile mit Silicon abgedichtet. Für die oberen Befestigungen sollte man nun die Koffer einhängen und noch einmal Maß nehmen (und ggf. die Bohrungen korrigieren).

 

Die oberen Halterungen werden dann nach Anleitung mit jeweils mit O-Ring (und Silicon) montiert. Anschließend den 10er Gewinde-Haltebolzen schmieren und einstecken. Er sollte leichtgängig sein. Von innen nun die gewellte Scheibe und Rändelrad aufsetzten und anbauen - das dürfte es dann gewesen sein. 

 

Wir haben das alte (selbstgebaute) Adaptersystem der Därr-Boxen einfach am Koffer gelassen und jeweils die andere Seite gebohrt. So können die Koffer nun für verschiedene Gepäckträger-Typen weiter verwendet werden. 

 

Achtet bitte darauf, dass die Koffer richtig sitzen und gut angezogen sind. Der Halteriegel der oberen Klemmungen rastet dabei in Vertiefungen des Kunsstoffteils ein. Am alten Kofferträgern haben wir die Koffer immer nur mit zusätzlichem Spanngurt gefahren. Alle mitgelieferten Schrauben gefühlvoll und nicht zu fest anziehen!

 

  • Benötigtes Werkzeug: Bohrer ø10,2 und ø 6,2, SW 8er und 17er Schlüssel, Körner, Hammer, Akkuschrauber, Entgrater, Messschieber (Streichmaß), Filzstift
  • Download Bohrschablone (Achtung, unbedingt 100% ausdrucken, Maße überprüfen, Verwendung auf eigene Gefahr, sonst gibt es 'Schweizer Käse' :o)


26.02.2014 12:39 von Markus Golletz

Einbau der HYMEC Magura Kupplungsbetätigung

Der Einbau war denkbar einfach, wir mussten nicht einmal die Tankseitendeckel entfernen: Armatur und Bowdenzug werden einfach gegen die von Magura ausgetauscht. Ein kleines Problem gab es bei der Passgenauigkeit an der F 800 GS: Die Rändelschraube der Weitenverstellung am Hebel stößt auf den letzten Millimeter leicht gegen das Kunststoffgehäuse der linken Instrumentensteuerung. Laut Auskunft von MAgura ging man den Kompromiss ein, um überhaupt eine Handweitenverstellung anbieten zu können. Außerdem hat Magura den Abstand zwischen Spiegelgewinde und Armaturenklemmung (Magura: M6) verändert, so dass hier ohne weiteres Handschützer von Fremdherstellern (z.B. Clear Protect von Wunderlich) nur noch mit kleinen Anpassungsarbeiten passen.

 

Auf der Probefahrt stellten wir das Spiel am unteren Einsteller auf die empfohlenen 4 mm ein. Dann trennt die Kupplung optimal und sollte uns ab jetzt wartungsfrei begleiten.

 

tl_files/picts/04_motorradequipment/Motorraeder/F 800 GS Special/Hymec Einstellung.JPG

 

Wenn die Rückholfeder unter dem Kupplungsdeckel nicht entfernt wird (wird vom Hersteller empfohlen), dann sollte das Freispiel tatsächlich exakt auf 4mm gestellt werden. Das Spiel wird unter leichtem Zug zwischen Sechskant und selbstsichernder Mutter gemessen. Wir beließen die Feder an ihrem Ort und hatten bisher keine Nachteile festgestellt. Einiger Wermutstropfen: Hebel von #LSL oder #Mizu werden nicht mehr passen, vermutlich aber Enduro-Shortys der Marke ZAP bzw. Hebel von KTM Modellen, die den 167 Geber für Hydraulikkupplungen verwenden. 


Die Vorteile der Magura HYMEC können wir nun so beschreiben: das System ist nahezu wartungsfrei, die Handkräfte zur Betätigung leicht gesunken. Der Ausrückweg (Einkuppeln) ist etwas länger geworden, was zu einer besseren Dosierung beiträgt (weniger Abwürg-Neigung). Durch den Wegfall des Bowdenzug Leerspiels ist der Hebelweg aber insgesamt etwas kürzer: Die Handhabung der F 800 Kupplung wird dadurch insgesamt aufgewertet:

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04.02.2014 00:04 von Markus Golletz

Magura HYMEC Kupplungsbetätigung

Hydraulisch-mechanische Kupplungsbetätigung an der F 800 GS

Hydraulisch-mechanische Kupplungsleitung
Hydraulisch-mechanische Kupplungsleitung

Eine leichtgängige Kupplung hat Sie ja, doch auch einen erheblich langen Ausdrückweg. Magura, BMW's Erstausrüster was Armaturen angeht, hat seit Sommer 2013 eine hydraulisch-mechanische Kupplungsbetätigung für die GS im Programm. Schon vor einigen Jahren für den Motocross- und Endurosport entwickelt ist sie nun für eine Reihe an Straßenmodellen lieferbar. Ziel war es dabei, eine präzisere, leichtgängige und überwiegend verschleißfreie Kupplungsbetätigung zu entwickeln, die mehr Performance bietet. Wir werden die Kupplungsbetätigung, bei der Original-Bowdenzug und Hebel ausgetauscht werden für euch testen und hier im Blog vorstellen. Der Umbau erscheint einfach, lediglich eine unter dem Seitendeckel liegende Rückholfeder muss im Motor entfernt werden, alle anderen Umbauarbeiten lassen sich von außen erledigen.

Infos & Preise:



03.01.2014 17:39 von Markus Golletz

Tribute to Mitas E09 and Metzeler Karoo3

Mitas und Metzeler Ensemble

mixed: vorne Karoo 3 hinten Mitas E09
mixed: vorne Karoo 3 hinten Mitas E09

Sowas macht man eigentlich nicht: 2 verschiedenen Reifen auf einem Motorrad. Nach dem Platten vor Reisebeginn hatten wir keine Wahl: vorne ein Metzeler Karoo 3 in 21 Zoll, hinten die 140er Mitas E09-Walze in 18 Zoll, gefahren auf einer KTM 690 Enduro in Marokko. Dieses Motorrad ist bekannt für einen überdimensionalen Reifenverschleiß, weil bei nur 139kg Leergewicht über 63 Pferde am Reifen ziehen. Um das amtliche Endergebnis vorweg zu nehmen: Die beiden Reifen harmonierten auf Marokkos Pisten aufs Trefflichste. 

 

Der Karoo 3 ist eine Neuentwicklung, die alte Karoo-Typen ersetzt. Aus unserer Sicht ist der Reifen für Endurofahren in Europa mit einem hohen Offroad-Anteil konzipiert. Dabei kommt der Reifen äußerst leicht und mit ordentlichem Negativprofil daher. Seine Abrollgeräusche sind gleich Null, seine Präzision und Nasshaftung sehr gut. Ein weiterer Platten, in Kontakt mit dem sprichwörtlich spitzen Stein auf einer der marokkanischen Hamada-Pisten machten aber auch die Grenzen deutlich. 6500 km auf dem Vorderrad zeigten hingegen noch nicht viel Verschleiß.

 

Ganz anders der Mitas E09, ein deutlich rauerer Gesell, denn es für Extremisten auch mit dem Kürzel ‚Dakar‘ zu kaufen gibt. Schon in der Normalausführung merkt der geübte Monteur beim händischen Aufziehen, das man es hier mit einem robusten Reifen zu tun hat. Negativprofil und 90° quer zur Fahrtrichtung verlaufende Profiblöcke schaffen die Traktion eines Schaufelbaggers, bringen aber im Vergleich zum Karoo auch ein paar Abrollgeräusche mit sich – Onroad, versteht sich. Wir kennen keinen Reifen, der den Geradeauslauf der KTM aus der Ruhe bringt, so auch nicht die beiden groben Testanten. Der angesprochene extreme Reifenverschleiß der 690er zeichnete auch den harten Mitas E09, Schlizte, Dorneneinstiche und fast schon ein fein gegilstertes Narbenbild konnten dem Mitas nichts anhaben. Nach Ablauf der Testdistanz auf dem Hinterrad hat er deutlich an Profil verloren, ist aber noch gut für 1-2000 Kilometer. Im Sand leistete er gute Arbeit, wenn man ordentlich Luft ablässt.

 

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Insgesamt überzeugte uns diese ‚Reifenmischung‘ vollends, gerade im Vergleich zu den Mitfahrenden Heidenau Scouts, die zwar kaum an Profil verloren, aber besonders im Sand keine gute Traktion mehr an den Tag legten.

 

Wir empfehlen auch für die BMW F 700/800 GS beide Profile und Hersteller, den Mitas für die Geländegänger, die Plattensicherheit brauchen und sich von ein paar Abrollgeräuschen nicht einschüchtern lassen und den Metzeler Karoo 3 für die europäischen Leisetreter, die einen technisch up-to-date Reifen mit guten Nasshaftungs-Qualitäten in heimischen Gelände bewegen wollen. Mitas ist übrigens Sponsor des Reisepreises des Motorrad Reise Treffens (MRT) 2014.



10.12.2013 13:50 von Markus Golletz

Zega Pro Kofferträger

TT Kofferträger Edelstahl
TT Kofferträger Edelstahl

Passend zu allen Touratech Zega-Koffern haben wir den zugehörigen Kofferträger (für F 800/700/650 GS) über 20 000 Kilometer auf zwei Motorrrädern Probe gefahren, oder besser gequält. Keineswegs ist danach der Lack ab, denn die hochwertige Oberfläche des aus 18 mm Edelstahrohrs bestehenden Träger ist unversehrt.

Auf der F 800 GS ging es dabei viel durch Südeuropa, der gleiche Träger musste auf einer KTM 690 Enduro 6000 km Marokko und 3500 km Abruzzen sowie 3000 km Norditalien aushalten. Kaputt ging nichts, außer dass die Koffer bei einem Umfaller reparable Beulen bekamen. An manchen Modellen empfiehlt es sich, die Schrauben gelegentliche nachzuziehen, bzw. mit geeigneten Mittel zu sichern. Besonders Einzylinder scheinen dafür empfänglich.

Wer bereits Alu-Koffer hat und diese mit dem Touratech Edelstahl-Kofferträger weiterbenutzen möchte, schraubt einfach zwei Anbausätze für Alukoffer (für 15 oder 18 mm Rohrdurchmesser) an die Koffer und kann diese weiterbenutzen. Am Kofferträger sind diese dann weitestgehend diebstalsicher befestigt, wenn man die Koffer abschließt. Der Kofferträger ist in der 18 mm Ausführung für uns die erste Wahl für alle Enduro-Unternehmungen.

Touratech Infos



13.09.2013 12:12 von Markus Golletz

LED Blinker-Einbau bei der F 800 GS

Kellermänner

Nicht alle F 800 GS haben LED Blinker. Da eine F aber eine CAN-Bus Elektronik mit ZFE (Zentrale Fahrzeugelektronik Einheit) hat, in die auch das Blinkrelais integriert ist, sollte man zunächst Vorsicht walten lassen.
Wir haben die Information, das einige ZFE umgeschaltet werden können, bzw. erkennen, welche Blinker verbaut sind. Immer wieder liest man aber auch von groben Anwenderfehlern und damit von beschädigten Blackboxen. An der F 800 GS haben wir erfolgreich vorhandene LED Blinker gegen Kellermänner ausgetauscht, sogar welche mit Positionsleuchte (micro Rhombus PL). Wenn es im Cockpit eine Fehlermeldung geben sollte, liegt das meist daran, dass die Bordelektronik den Widerstand misst, um anzeigen zu können, ob Lampen durchgebrannt sind. Auch hier helfen die Kellermann FAQ meistens weiter. Im Falle der Micro Rhombus-Blinker ist die Leistung der originalen Blinker (gemessen 3,15 Watt) identisch mit denen der Kellermänner. Es gibt also keine Probleme.

 

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Im Test (nicht nur für die GS) befinden sich 11 Paar LED-Blinker, verschiedene Blinkrelais und Vorschaltwiderstände. Einige Blinker haben diese bereits eingebaut.



04.09.2013 11:20 von Markus Golletz

BMW Fahrerausstattung 2013 | Klappe die 2.

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Die BMW Air Shell Jacke: Sie ist gut verarbeitet und weit sichtbar. Ihre Mesch-Einsätze lassen sich ohne eingezipptes Futter nicht verschließen und ermöglichen eine gute Kühlung. Der getestete Komfortbereich liegt zwischen 35 bis 22°C. Ganz anders, wenn das Gore-Tex Futter eingezippt ist. Zwar wird dann keine Winterjacke daraus, aber das Air Shell Jacke ist in der Übergangszeit und auch bei leichten Regen fahrbar. Wem das herkömmliche Größensystem mit Europa XL/M/S passt, dem wird auch diese Jacke passen. Schade nur, das es keine schlanke, oder untersetzte Größen gibt.

 

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Die Sonnenbrille 'BMW Motorrad' (Tabac) passt gut unter den Helm und hat ein schönes, zeitloses Design. Nach ein paar Wochen des Gebrauchs mussten wir die Bügelschrauben nachziehen (lösen sich jedoch wieder) und ab und an nachbiegen. Dabei fiel die besonders dünne Stelle zwischen Bügel und ummantelten Ohrenbügel auf, wo sich die Brille immer wieder verformt. Wir vermuten, dass das so sein soll und das es sich um entsprechende belastbares Material handelt. Die Brille hat sehr harte Gläser mit einem Farbverlauf. In Dämmerung bitte nicht beim Fahren aufsetzen.

 

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Die Kapuzenjacke Motorsport ist aus robuster Baumwolle gewebt. Nach dem ersten Waschen lief Sie noch eine Nuance ein. Verarbeitung, Nähte und gedoppelte Kapuze gehen vollkommen in Ordnung, über die Werbeaufdrucke lassen sich streiten, doch das ist natürlich Geschmackssache.

 

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Die BMW Hose Summer 3 hat sehr praktische Features. Abzippbare Beine haben wir in diesem Sommer genossen, Reißverschlüsse an den oberen Taschen auch. Das Material ist ein nicht sehr häufig verwendeter Mix aus Baumwolle und Cordura und macht irgendwie einen wasserabweisenden Eindruck. Am Hosenbund vermissen wir nur ein paar Bundweiten-Einsteller. Positiv zu erwähnen ist der Stylisch und gut zur Hose passende Gürtel, der dieses Manko teilweise wieder wettmacht.

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Quasi den ganzen Sommer hindurch getragen haben wir die BMW Cargohose. Sie hat eine hervorragende Passform und kann auch mit Gürtel getragen werden. Die Verarbeitung geht in Ordnung, auch wenn sich an den seitlich aufgesetzten Taschen leichter Verschleiß zeigt. Sieht gut aus, zeitlose Farbe (schwarz), megabequem zu tragen!

 

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Die GS Damen Weste können Frauen schnell mal an kühleren Sommerabenden gebrauchen. Klein komprimierbar und Pflegeleicht ist sie auch recht hübsch und Körperbetont geschnitten. Ihr Preis von 125 € erscheint aber recht hoch gegriffen – man findet ähnliches, nur ohne BMW-Aufdruck, wesentlich günstiger.



27.08.2013 08:52 von Markus Golletz

Hohe Tourenscheibe für die F 800 GS

Zwei neue Scheiben für die F 800 GS

 

Wir wollten eigentlich die Scheibe / das Windschild der 2013er F 800 GS Adventure, die teilweise gute Kritiken bekommen hatte. Gestern wurde nun das einige Zentimeter höhere BMW Touring Windschild montiert. Erster Eindruck: das könnte was werden! Die Autobahn-Etappe steht allerdings noch aus. Die Scheibe ist stark gekrümmt und hat nicht den 'Gegenknick', wie sie Wunderlich- oder die neue Adventure Scheibe haben. An ihr findet man aber schon die Bohrungen für den Haltebügel des neuen Adventure Modells. Auch die neue Adventure-Scheibe wird sehr unterschiedlich diskutiert: Da gibt es die Ablehner und die Befürworter. Wir bilden uns lieber ein eigenes, 1,8m großes, Schuberth C3 behelmtes Urteil. Der Ist-Zustand ist nicht sehr gut. Trotz Windkanal optimierten C3 Plus Helmes, wird die F ab ca. 110 km/h zum DB Schreck. Da helfen nur Ohrenstöpsel auf der Autobahn, wenn die Laune und Konzentration nicht in den Keller gehen soll. Von der neuen, hier vorgestellten Scheibe erhoffen wir uns eine verschobene Windabrisskannte, die die aerodynamischen Eigenschaften des C3 Pro Helmes mehr unterstützt, nicht konterkariert. Die Montage war einfach, man sollte die Schrauben nur gefühlvoll anziehen, denn an den Bohrungen kann das Material sonst leicht reißen. Unser erster Eindruck: Besser als die original Scheibe, allerdings eher für kleinere Fahrer optimiert: Der Winddruck steht nun auf dem Visier.

 

LATEST NEWS: Laut Auskunft von BMW München wird die Scheibe der neuen Adventure nicht als Erstazteil/Zubehör für ältere 8ooer GS-Modelle geliefert. Es gibt auch keine TÜV Freigabe dafür. Wer sich die Scheibe trotzdem als Ersatzteil für die Adventure bestellt und an eine F800GS anbauen möchte, muss sich auf ein Einzelgutachten bei der Abnahme einstellen. BMW ist davon abgegangen, diese Freigaben auch für alle entsprechenden Modelle zu erwirken.

 

 

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20.08.2013 09:28 von Markus Golletz

Bremsbelagswechsel Ferodo

Ferodo Bremsbeläge für die GS

Neu im Test sind die Sintermetallbeläge von italienischen Hersteller Ferodo, die man über Brands5bikes.de beziehen kann. 28,80€ sind dafür zu berappen. Sintermetallbeläge schonen die Bremsscheibe und sind in der Regel auch resistenter gegen Schmutz, so wie er beim Endurofahren eindringen kann.

 

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An der F muss man für den Wechsel das Hinterrad ausbauen und einen Splint gesicherten Stift aus der Bremszange herausdrücken. Nach Reinigung der Zange und des Bremskolbens, sollten noch die Gleitstifte des Schwimmsattels am besten mit dem wasserabweisenden und dichtenden Putoline Racing Grease abgeschmiert werden.

 

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Das ist besonders wichtig bei älteren Bremssätteln, damit die Funktion wiederhergestellt wird. Zum Reinigen der Bremskolben eigenen sich sehr gut Luster Laces, die es bei Polo oder bei Profi Products zu kaufen gibt. Nach dem akkuraten Zusammenbau sollte an der Hinterradbremse für die nächsten 15T Ruhe einkehren.


 

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Gibt es etwas zu ergänzen? Nur zu!

Kommentar von Peter Distler | 31.05.2015

Mich würden mal die Touratech Tractive Federbeine im Vergleich zu den originalen ZF-Sachs Beinen interessieren. Sonst finde ich MR gut gemacht und auch die kleinen Tipps am Rande bringen es. Weiter so!
Peter

Letzte Änderung: 20.03.2018
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