Garmins Action Elite

Actioncam Garmin Virb Elite 

(im Test Softwareversion 3.8)

Die Virb Elite #Actioncam wurde von Garmin eindeutig mit Blick auf Outdoor-Aktivisten konzipiert. Ihr robustes Gehäuse und ihr kleiner Monitor weisen auf echte Basics hin. Auf Schnick-Schnack wurde verzichtet, sogar auf die Beleuchtung des Monitors. Drei Druckknöpfe, ein Netzschalter und ein großer Schiebeschalter müssen reichen für die umfangreiche Bedientiefe, die sich mit Auflösung, Fernsteuerung, WLAN oder verschiedenen Korrekturen auseinandersetzt.

 

Demnächst im Test: Garmin Virb Ultra 30 mit UW Gehäuse

 

Ein in für die gängigen Smartphone Betriebssysteme verfügbares Smartphone App kann die kleine Actioncam auch von Android oder iOS Geräten, oder gar vom Zumo und Monterra aus steuern. Das ist praktisch und spart Verrenkungen. Eine Live-Videovorschau ist derweil auf dem Handy, nicht bei Aufnahme sichtbar. Derweil sieht man auf dem permanent laufenden 1,4 Zoll Chroma-Farbdisplay (mit digitaler Bildstabilisierung und akzeptabler Verzerrungskorrektur) all das, was sich vor der Linse abspielt.

 

Für die Virb Elite braucht der Motorradfahrer kein externes Gehäuse. Die Cam ist wasserdicht (nach IPX7) – auch ohne Zubehör: Das bedeutet, dass man bei Regen und am Strand, auch unter Wasser, mit der Virb Filmen kann. Für spezielle Unterwasseraufnahmen bietet Garmin ein UW-Gehäuse an.

 

In der Kamera-Software können je nach Auflösung verschiede Blickwinkel eingestellt werden: Ultra Zoom (4-Fach), Zoom (2-Fach) oder Breit sind verfügbar.

 

Wir testen die Virb zunächst mit einem Mount angeschraubt am Bodenblech einer F 800 GS. Ausgelöst wurde die Kamera mit einem Garmin Monterra, später mit dem Zumo 590 LM, beide zeigen leider nur vor und nach der Aufnahme das Kamerabild an, funktionieren aber besonders bei den Zumos einwandfrei. Leider verloren wir auf einer Fahrt den Mount-Arm, glücklicherweise ohne die Kamera. Vermutlich hatte sich das per Schraubgewinde gesicherte Teil durch Vibrationen gelöst. Gefilmt wurde meist mit der ‚günstigen‘ HD Einstellung 1280 x 720, 1:9, 30 Frames), um Speicherplatz zu sparen. Diese Bildqualität reicht für die meisten Anzeigegeräte allemal.

 

Bildqualität

Unser Eindruck ist ein helles Bild, das auch bei starken Kontrasten in den Schatten noch Zeichnung zeigt. Das Bild auf dem 1,4 Zoll Monitor kann hingegen nur bei mäßigem Sonnenlicht überzeugen. Es wirkt mangels Hintergrundbeleuchtung beinahe wie schwarz-weiß. Die Garmin Virb liegt damit eng bei den Go-Pro Kameras der gehobenen Klasse, bietet aber nicht so viel Zubehör.

 

Die Software Virb Edit oder der Windows Moviemaker (Version von 2012) verhelfen dann auch den Laien zu einem passablen Film mit Übergängen, Text oder unterlegter Musik. Unser Tipp lautet: nur dann filmen, wenn sich wirklich etwas tut – andernfalls erstickt man in Filmmaterial und aus dem Rechner steigen beim Rendern Wölkchen auf.

robuste Cam, die sofort einsatzbereit ist

Fazit

Eine Cam, die man ohne viel Zubehör benutzen kann. Doch Mounts (Halterungen) kosten extra und nicht zu wenig. Der große Vorteil der Garmin Virb (Elite) ist ihre Robustheit. Ihre Aufnahmen sind passabel und auch der Bildstabilisator macht eine gute Arbeit. Eine gute Motorrad-Cam für jedes Wetter. Der Vorteil für viele Garmin GPS Benutzer ist ihre Steuerung per App oder Garmin GPS Gerät.

 

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Virb Abbildungs- und Zeitlupen-Formate

 

Minus

  • Geringe Naheinstellungsgrenze, bzw. Kamera stellt wegen Fix Focus womöglich gar nicht scharf
  • Keine Displaybeleuchtung
  • Schraubhalterungen nicht 100% vibrationsfest am Motorrad, Zubehör ähnlich teuer wie bei Go-Pro
  • Hoher Preis: 399 EUR

 

 

Plus 

  • Leichte Bedienung, äußerst robustes Gehäuse
  • Steuerung vom Zumo 3x0 und 5x0 u.a. Monterra/Handy aus (ohne Capture)
  • Mit Höhenmesser, WLAN und GPS
  • Externes Mikrophon möglich mit optionalen Stereomikrofonadapter von USB auf 3,5 mm
  • Optionales Unterwassergehäuse für echte Unterwasser-Videos (tiefer als 1 m und länger als 30 Min

 

 Informationen

Kommentare

Kommentar von Ralph | 31.07.2015

Hallo,ich habe selbst die Virb Elite an meinem Moped montiert. Hätte mir für den Preis jedoch etwas mehr erwartet.
Gruß

Letzte Änderung: 04.02.2017
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