Stoppelhopser für den Alltag

Leichtgewicht auf Reisen

 

Der Test geht zu Ende

Nikolaus 2016: This is the End

Andi Seiler (Kawasaki) sagt gerade, das 2017 die 125er und 250er KLX in Deutschland nicht mehr offiziell gelistet werden. In der Motorrad 25-2016 ist gerade noch ein Vergleichstest von kleinen Einzylinder Enduros. Das wird wohl vorerst der letzte bleiben. Eine Versys X 300, wie auf der EICMA 201 vorgestellt, wird die kleinen Einzylinder nicht wirklich ersetzen können. Honda legt hingegen noch einen drauf mit der CRF 250 Adventure - auch vom Gewicht. Die CRF 250 L bekommt ein digitales Dashboard und ABS.
Für Just for fun finde ich den Honda X-ADV Roller gar nicht übel. 219 kg und ein vermutlich hoher Preis könnten aber eine Spaßbremse darstellen. Ich habe mal einen Tester ab Februar 2017 angefragt ...

 

26. Januar 2016

Unter bestimmten Voraussetzungen wird es sogar möglich sein, dass KLX 250 Modelle auch ohne ABS noch bis 2017 in der EU verkauft werden. Vorausgesetzt es besteht eine Nachfrage und die Motorräder stehen schon in Europa. Das an der KLX 250-Konstruktion noch viel Modellpflege in Form von Nachrüsten eines ABS passieren wird, scheint laut Kawasaki Deutschland derzeit unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist das Szenario eines Nachfolge-Modells (Kawasaki hätte sonst überhaupt keine geländetaugliche Enduro mehr im Programm). Gemunkelt wird über ein offroad-tauglicheres Versys-Modell oder auch eine Neuauflage einer hubraumstärkeren Einzylinder-Enduro, wie in den USA z. B. mit der 1990er Jahre Kawasaki Tengai geschehen. Doch für eine neue Einzylinder-KLX gibt es kurzfristig keine Anzeichen. Die neuen kleinen Einzylinder von BMWKTM oder Mash könnten als Vorbild dienen, wenn sie sich am Markt etablieren.

 

Neujahrsansprache mit Schnee

 
3. Januar 2016
Mit 22 PS und 140 kg spielt man bei Schee seine Trümpfe aus. Während andere Winterfahrer tonnenschwere Gespanne oder Technik überladene Dickschiffe durch den Schnee bugsieren, ist man mit der KLX obenauf. Traktionskontrolle ist nicht nötig, das Gas lässt sich gut dosieren, der Leistungseinsatz ist alles andere als rabiat. Die Dunlop Reifen vermitteln (solange sie noch frisch sind) auch bei Schnee einen guten Kontakt zur verschneiten Fahrbahn.

Das Ende der KLX zögert sich bis 2017 heraus.

Alles was nicht dran ist, ist bei Schnee von Vorteil. Die Bremsen bleiben gut dosierbar, wünschenswert wäre natürlich ein Gelände-ABS (nur vorne). Diesbezüglich müsste sich Kawasaki für das Modelljahr 2016 Gedanken machen, denn ab 2016 gilt für Neuzulassungen über 125 ccm in Europa eine ABS Pflicht. Über eine Schonfrist lässt sich das allerdings bis 2017 herauszögern. Wir fragen uns, wie lange da so eine Kleine KLX 250 in Europa noch erhalten bleibt. Kawasaki, wie wär's mit einer spritzigen wassergekühlten 350 KLX mit 40 PS und 135 kg? Das vorläufige Ergebnis kennen wir nun anhand der Versys 300.
Kurzum, mit der KLX 250 hat man mit den richtigen Reifen ausgerüstet auch ein exzellentes Wintermotorrad zur Hand. 
 
Zu allem Überfluss haben wir uns noch einen Gepäckträger selbst gebastelt: Aus einem alten Trolley und ein paar Kabelbindern. Eher ist es ein Modell für etwas solideres, aber tatsächlich kann man nun 2 Baguettes und einen Salatkopf bequem am Fahzeugheck der KLX transportieren. Für Offroad-Ausritte sollte man ihn besser wieder abbauen, denn der quer verlaufende Haltebügel könnte sonst bei Bergabfahrten in den Rücken schlagen.
 
tl_files/picts/04_motorradequipment/Motorraeder/Kawasaki/KLX-winter (3).JPG
 
Gedanken zur Leistungssteigerung
 
17. Dezember
Vorweg: alle Maßnahmen zur Leistungssteigerung sind im öffentlichen Straßenverkehr nicht legal, bzw. bedürfen eine Änderung der Fahrzeugpapiere. In der Praxis macht das aber kaum jemand, weil das viel zu teuer wäre.
 

Das einfachste KLX-Tuning ist das mit dem Überbrücken des Kupplungsschalters (s. u.). Hierbei wird die KLX vor allem auf der Autobahn schneller und man kann gefahrlos mal einen LKW überholen, ohne dass man dabei mit dem Oberkörper wippen muss.

 

Die anderen beiden Möglichkeiten kosten um die 400 € und sind eher für die Rennstrecke gedacht. Der Dynojet Powercommander V für die KLX kann auch mit Serien-Auspuff, Luftfilter etc. Verbesserungen im Ansprechverhalten, Drehmoment und der Gasannahme bringen. Vermutlich wird der Benzinverbrauch steigen (von nichts kommt nichts), es sind also Anpassungen der Einspritzmenge und des Kennfeldes möglich. Mit dem Auto-Tune-Kit sollen sogar Feinabstimmungen während der Fahr möglich sein. Ebenso wie mit einem Mapschalter zwischen zwei Mappings schnell umgeschaltet werden kann.

 

Eine weitere Möglichkeit bietet die CDI-Einheit von Rapid Bike (Evo), die vorinstallierte und leistungssteigernde Mappings bietet. Ihre Möglichkeiten werden mit Modifikationen von Lambda, AFR und der auto-adaptive-Funktion der Einspritzung beschrieben. Der Hersteller stellt sogar eine Senkung des Spritverbrauchs, aber vor allem eine Glättung der Leistungs- und Drehmomentkurve in Aussicht. Mit LED und Plug & Play Einbau.

 

In den USA fährt die KLX mit gut 31 PS durch die Lande, wobei der Motor dem der EU-Version entsprechen soll. Es liegt also auch nahe, dass Kawasaki eine andere CDI-Einheit (für die Vergaser-Version) zur Hand haben muss, die für mehr Leistung und akzeptable Emissionen geeignet ist.

Bezugsadressen siehe rechte Spalte.

 
Details und Einstellung


3. Dezember

Hier nun ein Blick auf ein paar Details: In der Frontmaske befindet sich eine kleine Dokumententasche, in der flache Gegenstände Platz finden. Für die Gepäckunterbringung stehen am Heck serienmäßig lediglich 4 rahmenfeste Haken bereit, an denen man beispielweise eine Expanderspinne oder ein Gepäcknetz befestigen könnte. Ebenfalls am Heck ist eine mit dem typisch japanischen Bordwerkzeug gefüllte Reißverschlusstasche: Deren Inhalt reicht zum Radausbau und Kettespannen. Wem das eingestellte Standgas nicht gefällt, kann auf Kniehöhe rechts hinter dem Vierkantrahmenrohr eine Rändelschraube betätigen. Die Leerlaufdrehzahl sollte bei 1300 U/min liegen.

Die Ergonomie der KLX ist sehr auf Menschen die deutlich unter 1,80 m groß sind abgestellt. Kniewinkel, Bodenfreiheit (285 mm) und Länge der Sitzbank deuten darauf hin. Das macht sie zu einer leicht zu beherrschenden Enduro, die auch für kleinere Menschen bequem zu fahren ist. 
Bezugsadressen siehe rechte Spalte. 

 

Das 1. Mal im Gelände 

26. November
Die Reifen bieten guten Grip und die KLX ist auf jeden Fall leichter als die DR 350 (von vor 24 Jahren...). Tester Nummer 2 lobt die leichtgängige Kupplung, aber auch, dass das Driften im 2. Gang wegen Mangel an Schlupf und Leistung kaum noch möglich ist. Wir hätten Lust auf die offene 32 PS US-Version. Im Vergleich zur DR fällt auch die weniger sportliche Sitzposition und der etwas zu schmale Lenker auf. Sonst fliegt ordentlich der Dreck und das Handling wird als angenehm empfunden. Erstaunlich, wo die leichten Dinger ohne Kraftaufwand und bei dem Schlammwetter dank der Dunlop-Reifen durchkommen.
 

Erste 'Testergebnisse'


25. November
Das Thermometer ist mittlerweile auf Werte nahe des Gefrierpunkts gefallen. Die KLX springt zuverlässig an (sie ist Baujahr 2014 und hat erst gut 1,5 T km runter) und übernimmt die Fahrten des Alltags. Dabei fallen der angenehm kleine Wendekreis, aber auch die Kupplung auf, die ihre Arbeit manchmal von leichtem Kupplungsrupfen begleitet. Liest man das KLX-Wartungstagebuch von Svendura, gibt es kaum Auffälligkeiten, außer vielleicht dem häufigen Speichenreparaturen. Die KLX ist ein sparsames und genügsames Motorrad.

 

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Eine Doppelgängerin: breiterer Lenker und üppigere Sitzbank sind gut zu erkennen.

 

Überführung


19. November
Die Überführungsfahrt von Kawasaki Deutschland nach Hannover zeigte bisher nur eines: Das Autobahnfahren im Regen ist zwar möglich, aber irgendwie mit (fast) jedem Motorrad eine Tortur sein kann. 130 km/h waren mit der Kleinen dank Außerkraftsetzung des Drehzahlbegrenzers im 5. und 6. Gang möglich. Einen nennenswerten Wetterschutz bietet die kleine Grüne aber nicht. Dafür hielt in der andauernden Waschküche wenigstens die Held Coltrano Jacke dicht. 
 
 
 

Vergleichstest auf Motorcycle.com 

 

KLX 250 Logbuch

 
  • schmale Endurofußrasten, (zu) kurze Spiegelausleger: auf Prospektfotos sind andere zu sehen
  • leichtgängige Kupplung, aber fühlbares Kupplungsrupfen
  • Unverständliche, leicht zu manipulierende Drosselung
  • kein wirklicher Leichtbau, serienmäßig wenig Gepäckunterbringungs-Möglichkeiten
  • einfacher Stahllenker
  • Kein Reserve-Km-Zähler, keine Serien-Handprotektoren
 
  • ausgewogenes Handling
  • einstellbare Federungselemente, Aluschwinge
  • hochwertiger Schalthebel
  • kleiner Wendekreis
  • niedrieger Verbrauch, entdrosselt jedoch etwas über 4l
  • akzeptables Licht (Abblendlicht breit gefächert, Klarglasscheinwerfer H4)
  • sehr leise aber drehfreudig
  • Edelstahlauspuff komplett

 

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Die Konkurrentin von Honda kommt konzeptionell sehr ähnlich daher: CRF 250

 

Kommentare zum Test

Kommentar von Jochen Möckel | 25.11.2015

schöne Moppeds, aber eine CRM250AR (ähnliches Design, sehr viel weniger Gewicht und doppelte Power) ist mir lieber;)!
Danke für´s Testen und Gruss!

Kommentar von Svendura | 08.12.2015

Ich bin nun schon 42.000 km mit meiner KLX gefahren und nach wie vor sehr zufrieden. Seit ich den Nomadic Cycle Gepäckträger angebaut habe, kann ich sie gut mit Gepäckrolle und Zelt beladen. Und ein 1,5 l Fuel Friend Kanister passt links daneben. Den sieht man kaum.
Der Verbrauch liegt bei 3,3 l, die Reichweite damit bei über 200 km. Das reicht sogar in Finnisch Lappland.
Einziger Schwachpunkt sind tatsächlich die Räder. Die Speichen, oder sind es die Felgen, sind zu schwach ausgelegt und müssen regelmäßig kontrolliert werden.
Ich lieb meine kleine Greeny :-)

Antwort von Markus Golletz

Hallo Svendura,

vielen Dank für Deinen Beitrag! Wir haben die kleine Grüne nur 4 Wochen und können da mit Deinen Erfahrungen so schnell nicht mithalten. Die Räder werden wir uns mal genauer anschauen und mit dem Spritverbrauch liegen wir ähnlich. Interessant, das Du die KLX auch reisetauglich bekommen hast. Deine überaus informative Seite zu dem Thema ist bereits verlinkt! Danke, die Red.

Kommentar von Claudia | 10.12.2015

Ich fahre die KLX 250 seit July 2015. Sie hat sich mit 10 223 km gefahrenen KM bereits auf Reisen bewährt. Auch ohne Gepäckträger, da das passende Modell aus den USA nicht mehr lieferbar ist, hält das 4 Haken Befestigungssystem auch eine 89 L Ortlieb Tasche und Zeltrolle, sowie Kleinteile mit Gepäcknetz. Die Original Bereifung war nach 6800 km hinüber u. wurde durch die Dunlop Original Bereifung ersetzt, die jetzt nach nur 3300 km schon wieder fast hinüber sind. Die 'kleine' KLX 250 ist das ideale Reise Motorrad für mich :-)

Kommentar von Claudia | 10.12.2015

Teil II ... und wo hat die KLX 250 in der Frontmaske eine Dokumententasche ? Ist mir da zusätzlicher Stauraum entgangen ????

Antwort von Markus Golletz

Yup! vorne in der Lampenmaske. Sieht aus, wie ein schwarzer Briefumschlag!

Kommentar von Svendura | 11.12.2015

@Claudia: In nur fünf Monaten bist du sagenhafte 10 TKM auf der KLX gefahren. Wow! Das ist wirklich Rekord. Klasse.

Kommentar von Griesi | 12.12.2015

Ich fahre auf meiner 250er Honda die TKC80 und bin ziemlich zufrieden, die sind auch imWinter besser als die Heidenau K60 Silica. Vor alled das Hinteerad der Heidenaus läuft bei mir gerne aus der Spur.

Antwort von Markus Golletz

Hi Griesi,

danke für den Hinweis! Auch die Serienbereifung ist gar nicht so übel. Ich habe gerade nur den direkten Vergleich zu den 7 Jahre alten Pirelli Skorpion MT 90 und die sind sehr glitschrig wenn man sie dem Dunlop D 605 gegenüberstellt. Etwas erstaunt bin ich auch über die etwas altbackene Reifengrößen-Bezeichnung: 3.00 und 4.60 habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Hattest Du Probleme beim TÜV, wenn Du andere, synonyme Größen aufgezogen hattest? In jedem Fall sollte man auf so eine kleine Enduro etwas Grobes aufziehen. Ich sollte dahingehend mal recherchieren, was überhaut legal aufgezogen werden kann...

Kommentar von Griesi | 12.12.2015

Nein, ich hatte keine Probleme beim TÜV, ich weiß aber auch gar nicht mehr, was da für Reifen drauf waren.

Kommentar von Fox | 20.01.2016

Im "MO"-Motorrad-Jahrbuch 2016 steht auf Seite 92 zur Kawasaki KLX 250: "Das Modell 2016 wird nicht importiert".

Die Niederlassung Deutschland von Kawasaki Motors Europe N.V. hat mir dies heute bestätigt, natürlich ohne auf die Gründe dafür einzugehen.

Warum wird wohl der Verkauf der KLX 250 in Deutschland eingestellt, hat dies evtl. mit dem bekannten Leistungsproblem der KLX zu tun?

Die Yamaha WR250R erfüllt auch bezüglich Emission die Grenzwertstufe Euro 3, hat aber immerhin 30 PS!

Und im obigen Bericht wird ja erwähnt, dass in den USA die KLX "mit gut 31 PS durch die Lande fährt", wobei der Motor dem der EU Version entsprechen soll...

Kommentar von Sue | 21.01.2016

Ab dem Jahr 2017 (mit Übergangsfrist) ist EU-weit ABS Pflicht für alle neu zuzulassenden Motorräder mit mehr als 125 ccm Hubraum. Für 250er-Enduros wie die CRF250L, KLX250 und WR250R sehe ich da Probleme wegen dem zusätzlichen Gewicht. Vielleicht wurde die KLX deswegen von Kawasaki bereits jetzt aus dem Programm genommen?

Antwort von Markus Golletz

Hallo,

wir haben hier schon beides gehört: Beim Tourenfahrer sagen sie, das es noch Ausnahmemöglichkeiten geben könnte, und von Kawasaki habe ich komischerweise noch kein offizielles Statement. Dort ist ist die KLX 250 bisher noch für 5095 EUR gelistet. Allerdings scheint das letzte Webseitenupdate von 2014 zu sein. Ich versuche das mal genau rauszubekommen!

Kommentar von Sue | 22.01.2016

Das 2015er-Modell wird sogar für € 4.595,- (im Schlussverkauf?) angeboten:

www.kawasaki.de/de/products/dual_purpose/2015/klx250/overview?Uid=0899Cl1RXFsNWw1dWFxaXAwNXFFZWVBQCl8MXwlbDFgNXw4

Kommentar von Sue | 22.01.2016

Auf der Webseite Kawasaki.EU ist die KLX Modelljahr 2016 gelistet.


Antwort von Markus Golletz

Hi Su, 

Gut beobachtet! Aber ich sehe unter den Spezifikationen auch dort nichts vom ABS. Die Seite Heißt zwar KLX250 MY 2016, bei Modell Year geht es bei mir aber auch nur bis 2015. 

Vielleicht machen die das derzeit mit Tageszulassungen und verkaufen noch die 2015er Modelle ab? Auf dem Bild kann ich auch nichts von einem ABS entdecken. Würde man sehen, so eine gelochte Scheibe innerhalb der Bremsscheibe...

Markus

Kommentar von Fox | 22.01.2016

Vermutlich erleben wir hier gerade leider das Aussterben der handlichen 250er-Enduros in den EU-Ländern! :-(

Die KLX 250 hat derzeit ein Gewicht fahrfertig von 138 kg.

ABS wiegt ca. > 10 kg, mit diesem zusätzlichen Ballast würde die KLX im Zusammenhang mit ihrem bekannten Leistungsproblem fast zu einem Hindernis für LKWs...

Selbst im Falle der stärkeren Yamaha WR250R mit 30 PS würde ich bezüglich des ABS-Ballastes dann wohl eher zur XT660R tendieren, diese hat ein Gewicht fahrfertig von 180 kg...

Die Frage wäre also, ob die Hersteller ihre 250er-Enduros überhaupt mit ABS für den EU-Markt anbieten werden?

Kommentar von Sue | 24.01.2016

Kawasaki Schweiz hat das 2016er Modell gelistet:

http://m.kawasaki.ch/de/products/dual_purpose/2016/klx250/overview?Uid=0943DA4OWFtQUApbCgpYXFsLCgoKCVkKW1EOWApZUVBbXA4&back=1134b1991db645759e19fe43fd57eed6deCH

Kommentar von Fox | 25.01.2016

Ist die Aussage "In den USA fährt die KLX mit gut 31 PS durch die Lande, wobei der Motor dem der EU Version entsprechen soll" eigentlich verifiziert?

Bei dem folgenden Vergleichstest der US-Zeitschrift "Cycle World" vom Jahr 2013 hat die US-Version der KLX250 sogar unter 20 PS:

<DUAL-SPORT BUDGET BASHERS>

Kawasaki KLX250S: Horsepower 19.5 @ 8310 rpm

Honda CRF250L: Horsepower 19.6 @ 7500 rpm

Yamaha WR250R: Horsepower 24.8 @ 9890 rpm

http://www.cycleworld.com/2013/02/27/dual-sport-motorcycle-comparison-test

Auch die US-Motorradzeitschrift MCN gibt für die KLX 250 eine Leistung von < 20 PS an:

<Honda’s New CRF250L vs.Kawasaki’s KLX250S>

On the dyno, the KLX250S delivers marginally more peak power, generating 18.46 hp @ 8250 rpm, while the CRF250L musters 18.04 hp @ 8000 rpm

http://www.mcnews.com/mcn/features/2013Jan250DS.pdf

Antwort von Markus Golletz

Hallo Fox,

die Antwort habe ich von einem KLX Fahrer aus den USA. Ich kann allerdings nicht sagen, auf welche Baujahre der US-KLX sich das bezieht. Anscheinend war das auch die ältere US-Vergaserversion. Ich wollte damit sagen, dass aus dem Motor auch ohne weiteres mehr herausgeholt werden kann - in Abhängigkeit von den Abgasvorschriften. Auf den relativ aktuellen Test der Zeitschrift Cycle World beziehe ich mich dabei nicht.

Hier einen Verweis auf die US 32 PS KLX 250 R. Auch in Australien fährt die KLX noch mit einem Keihin CVK34 herum.

Markus

Kommentar von Fox | 26.01.2016

Hallo Markus,

das mit den stärkeren Kawasaki-Vergasermotoren stimmt natürlich, meine KLR250 von 1985 hatte auch 27 PS. Eigentlich grotesk, trotz des technischen Fortschritts durch die Einspritzung geht die Leistung durch die EU-Normen ständig zurück. Mal sehen, ob Kawasaki die KLX250 nächstes Jahr mit ABS anbietet, oder ob das Modell vom EU-Markt verschwinden wird...

Kommentar von Fox | 27.01.2016

Ich lese grade unter "Der Test geht zu Ende" den Kommentar von heute, Zitat: "Dass an der KLX 250-Konstruktion noch viel Modellpflege in Form von Nachrüsten eines ABS passieren wird, scheint laut Kawasaki Deutschland derzeit unwahrscheinlich."

Das wäre natürlich schade, Kawasaki könnte die KLX technisch sicher problemlos auf ABS umrüsten. Zum Vergleich, die Honda CBR 250 R (Leergewicht vollgetankt 166 kg) hat serienmäßig sogar ein Combined-ABS, unter Motorrädern dieser Hubraumklasse einmalig.

Mal sehen, was Honda und Yamaha in Bezug auf ABS mit der CRF250L und der WR250R planen...

Kommentar von Fox | 09.04.2016

Auf der IMOT-Messe in München im Februar fehlte nicht nur die KLX250 auf dem Kawasaki-Stand (was ja normal wäre, da sie aus dem Programm genommen wurde), auch die CRF250L fehlte auf dem Honda-Stand und die WR250R auf dem Yamaha-Stand. Eine Nachrüstung auf Euro 4 mit ABS halten die Verkäufer von allen drei Marken für ihre 250er-Enduros ausgeschlossen...

Kommentar von Pat | 28.04.2016

Moin zusammen!
Also ich habe mir die KLX 205S noch auf den letzten Drücker neu gekauft. Ich komme eigentlich aus der amerikanischen V2 Sparte (FatBob) und wollte unbedingt noch einen Stoppelhoppser für die Stadt und leichtes Gelände. Laut Info des Kawa-Händlers ist die KLX250S nun nicht mehr ab Werk zu bekommen und wird auch nicht mehr gebaut. Es werden nur noch Restbestände abverkauft, die bereits bei den Händlern stehen. Grund soll zum einen der schwache Absatz aber eher die Auflagen und Restriktionen der EU sein - Wie schon richtig vermutet das ABS. So dass in dieser Gewichts- und Kubikklasse die Umentwicklung der KLX nicht den erhofften Absatzmarkt finden wird durch die Preisanpassung. Wie gesagt, so wurde mir vom Händler mitgeteilt. Die Ersatzteilfrage wäre aber gesichert - gut 20 Jahre sollte man noch mit einer Nachlieferung (ggf. direkt aus Japan) rechnen können. Ich bin jedenfalls dankbar, dass ich dieses tolle Bike noch ergattern konnte und werde diesen kleinen "Off-Road-Panzer" hoffentlich nie wieder verkaufen :)
Qualitativ sollte sich HD da mal ne fette Scheibe von Abschneiden...
Der Rest wäre Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
In diesem Sinne allen viel Spaß mit dem Bike und eine schöne Saison 2016

Kommentar von werner | 06.10.2016

Moinsen,
ich benötige neue Schläpchen für die KLX250. Ich bin mehr am Touren als am Crossen. Nach knapp 5500km würde ich die Dunlops gerne durch was schräglagentauglicheres ersetzen. Kann da jemand was empfehlen?
Danke für jeden Hinweis!

Antwort von Markus Golletz

Hi Werner,

tja adhoc kann ich da kaum was sagen: der Conti TKC 70 ist sehr griffig aber nur bedingt geländegängig, Heidenau Scout ist oft auch eine gute Wahl. Pirelli Skorpion Rally fand ich für größere Enduros ganz gut und Mitas E09 ist auch schon was fürs Grobe. Die Reifen findest Du alle auf MR.
Wo soll es denn hingehen?
Lieben Gruß,
Markus

Kommentar von Mikus | 29.06.2017

Hallo, ich habe eine Frage zu dem "Kupplungsschalter Tuning" durch überbrücken...funktioniert das auch bei der KLX 125 Bj 2016? Gibt es da auch ein wenig mehr Leistung?
Vielen Dank im voraus

Mikus

Antwort von Markus Golletz

Hallo Mikus,

leider kenne ich das Modell nicht richtig. Aber, wenn es diesen Schalter gibt, würde ich es versuchen. Der Test ist ja nicht schwierig. Reichen unsere Fotos aus?

Lieben Gruß,
Markus

Letzte Änderung: 04.02.2017
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