22.02.2018 10:41 von Markus Golletz

TomTom: Neue Rider 500 + 550

Ab April 2018 in D & A für 399/499€ erhältlich

Rider mit WiFi und Sprachsteuerung

TomTom Rider 550: April 2018
TomTom Rider 550: April 2018

 

Bei TomTom geht es derzeit schneller als bei Garmin: Jedes Jahr ein neuer Rider. Die Änderungen betreffen meist die Software. Diesmal ist ein schnellerer Quad-Core Prozessor mit von der Partie, Updates etc. erfolgen künftig per WiFi und nicht mehr per Kabel. Vom Navi soll sich per Sprachsteuerung über Siri oder Google Now auf die Funktionen des Smartphones zugreifen lassen.

 

Der teurere 550er Rider bietet Zugang zu über 150 exklusiven, downloadbaren Routen auf der Plattform TomTom Road Trips.

 

Im Sinne von 'lebenslang' sind die Dienste von TomTom (Karten, Verkehrs- und Radarkameras) inkludiert. Der Screen bleibt berührungsempfindlich, wie beim Smartphone, aber auch wir gehabt bei 4,3 Zoll Diagonale. Neben den Road Trips gibt es dann wieder auf beiden Geräten die Motorrad spezifischen Points of Interest (POI).

Alles weitere bei einem ausführlichen Test.

 

Wir finden: alles keine schlechten Ideen, nur sollte TomTom mal einen größeren Monitor und verbesserte (Topo-)Karten mit Offroad Routing bringen. Die Konkurrenz macht es vor:

 

Auch Falk Outdoor kommt im Frühjahr mit neuen Modellen. Für Motorrad und Outdoor könnte auch der neue TwoNav Aventura interessant sein (Test hat begonnen). In einem speziellen 'Aventura Motor Pack' sind RAM Mount Halterung und Cradle (649 €) enthalten.

 

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Kommentar von Enno | 20.05.2019

Dieses Gerät wird seinem Preis nicht gerecht. Es ist ein einziges Drama. Seit Wochen versuche ich Routen (nicht Tracks) auf das Gerät zu importieren. ich weiß nicht wieviele Foren & FAQ Seiten ich schon durchgelesen habe. Ergebnis: Das Gerät ist sch....e!
Wenn man auf der TT-MyDrive Homepage eine "Route" mit Wegpkt plant und diese an das Gerät sendet (i.S.v. synchronisiert) kommt diese nur als "Track" an. Mit allen damit einhergehenden Nachteilen, Will man die Wegpunkte mit übertragen geht das nur wenn man dieses entweder auf einer fremden Seite als *.itn-Datei speichert - die dann aber auf die SD-Karte des Rider 550 via Kabel kopiert werden muss ODER man legt auf der MyDrive-Seite STOPPS an die dann mit dem Gerät synchonisiert werden und durch das Gerät alsdann zur Route verplant werden. Letzteres bedeutet freilich, dass jede Route separat als STOPPS übertragen werden und anschl. auf dem Gerät mit Namen versehen und gespeichert werden muss.
Zu kompliziert das alles? Willkommen im Club. Apropos Willkommen. Wer ernsthaft darüber nachdenkt diesen Technikschrott zu kaufen, sollte spaßeshalber versuchen per Email oder telef. mit dem TomTom-Support Kontakt aufzunehmen. Spätestens nach dieser Erfahrung dürfte sich das Thema TomTom erledigt haben.

Antwort von Markus Golletz

Enno, nur so viel: wir testen auch keine TomTom Rider mehr, solange sich mit Routen, Tracks und Karten nicht grundlegend etwas verbessert. Außer Touch kaum Fortschritt die letzten Jahre und vom service, außer über Louis, ist deine Erfahrung auch weit verbreitet...

danke dir,

Markus

Kommentar von Bernd | 14.06.2018

@ Andy Kirchhofer: Was irritiert an der Bezeichnung "550 "World""???
In der mydrive App können sie viele andere Karten der ganzen Welt drauf laden!

Wollen sie denn jedes mal 20TB an Kartenaterial updaten, wenn sie eigentlich nur den neuesten Weg zur nächsten Eisdiele suchen wollen?!

Da sie das Ding hier in Europa verkaufen, werden sie nicht die Asien oder USA Karte vorinstalliert haben! Speicher kostet nun mal auch Geld und hier sind ja alle sehr geizig und meckern schon über den Preis!

Kommentar von Andy Kirchhofer | 16.05.2018

Die Bezeichnung 550 "World" irritiert, denn es sind nur Karten aus Europa auf diesen Geräten!

Kommentar von Maehne | 15.05.2018

Offroad ist schön, wer's braucht. Für mich ist wichtig dass mich das Teil per offizieller, ungesperrter Straße und unter Berücksichtigung dessen was Motorradfahern ausmacht von A nach B bringt. Feld und Flur mache ich höchstens auf vorgegebenen Pisten, und da benötige ich ein Navi höchstens, um dorthin zu kommen. Alles andere ist m.E. nicht wirklich ok wenn ich für meinen Spaß anderen die Rückzugsräume für den Sonntagsspaziergang noch madig mache oder gar das bischen Natur das wir im Land noch haben dafür zerstöre.

Antwort von Markus Golletz

Hallo Maehne,

Vielen Dank für Deinen Beitrag.
Unserer Intention dabei, wenn wir schreiben 'Offroad-Routing' nicht möglich, ist aber eine andere: Nicht für jede Aktivität ein neues Navi kaufen zu müssen. Wenn ein Navigationsgerät entsprechende Karten laden kann und auch ein Offroad Routing erlaubt, dann kann man es auch zum Fahrradfahren oder Wandern verwenden. Viele Navigationsgeräte der ersten Generation wie z. B. der Garmin GPSMap 60 CSx waren so ausgelegt, das man sie für alle Aktivitäten benutzen konnte. 

Beim Offroadfahren an sich (in Deutschland) respektieren wir natürlich auch alles Schutzzonen für Flora und Fauna. Nur gibt es da auch Unterschiede: Manche Navis oder manche Software (Calimoto) fahren partout keine (ganz legale) Schotterwege.

In diese Richtung sollte der Hinweis gehen, es sollte keine Aufforderung sein, sich als Umwelt-Rowdy zu betätigen.

Viele Grüße,

Die Red.

Kommentar von Rider v4 und dann | 04.04.2018

WiFi und Siri Wofür? Ist das deaktivierbar, oder geht der Datenstrom permanent Gen tomtom Leider nur in eine richtung. Tmc? Ipx7? Touchscreen im Regen? Headphones über WiFi ? Gut das es einen schnelleren Rechner gibt. Das macht in der Herstellung wahrscheinlich 10€ Unterschied nervte aber unheimlich z.b. kreisverkehr mit Ansage erst nach diesem.

Antwort von Markus Golletz

Hallo Hillje,

Wir haben bisher noch keine Tester, daher nur wenig Antworten auf Deine Fragen. Das mit der Datensammelei sehen wir aber ähnlich kritisch. 

Zu Touchsceen im Regen und TMC (hier nun TOMTOM Dienste keine Änderung, gegen über den alten Modellen:

Rider 400

Rider 450

Deine Nachfrage nach schnelleren Ansagen (Rechenkapazität) kann ich verstehen, aber da sind wir (bisher) auch nicht schlauer. Es gab schon mal Garmin Geräte, bei denen man das einstellen konnte. Soweit,

Markus

Kommentar von Svenja Svendura | 23.02.2018

Euren Vorschlag für Karten mit Offroad Routing finde ich klasse. Das Aventure sehe ich mir mal an.
Bisher arbeite ich mit einem Garmin Oregon und OSM-Karten. Damit gelingt auch Offroad Routing. Man muss bloß das richtige Profil wählen, sonst wird es wüst. Dafür umso spannender...
Man kann individuelle Profile fürs Routing anlegen. Meines hat den sprechenden Namen: "Crazy Outlaw MX-Girl on the Run".

Letzte Änderung: 18.04.2019
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