22.10.2019 09:59 von Markus Golletz

Leavinghomefunktion.com: mit 4 Ural 650 durch Russland

Ganz schön schrottig: Ural-Weltreise

Geht nicht, gibt's nicht: auf dem Weg zum Nordpolarmeer (Kolyma, Jakutien)
Geht nicht, gibt's nicht: auf dem Weg zum Nordpolarmeer (Kolyma, Jakutien)

 

Anne Knödler, Elisabeth Oertel, Kaupo Holmberg, Effy Zeniou und Johannes Fötsch waren 2 Jahre lang auf dem Landweg nach NY unterwegs. Das besondere daran: Sie fuhren mit alten 650er Ural Gespannen (original in Russland gebaut), hatten aber kaum (oder gar keine) Motorrad Erfahrung. Ihr Ziel: leaving-home, Kommunikation mit der einheimischen Bevölkerung, Selbsterfahrung in der Gruppe. Das besondere: trotz widrigster Umstände ging alles gut!

 

Es ist lohnenswert auf einem der live-Vorträge dabei zu sein, die diesen Herbst stattfinden. Nach der Reise entstand auch ein Buch im Selbstverlag, die Stationen der Reise kann man hier in der Karte nachvollziehen: Die Reise führte ab 2014 nach Österreich zum Ural Importeur (der die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben soll), über Ungarn, Bulgarien schließlich nach Georgien ins erste Winterlager. Nahe der Seidenstraße ging es durch Kasachstan in die Mongolei bis schließlich das Russland-Abenteuer begann. Das ging beinahe schief, denn nördlich einer bestimmten Linie gibt es in Russland keine Straßen mehr, schon lange keine, die befahrbar wären, wenn Väterchen Frost den Permafrostboden antauen lässt. 

 

Der Kolyma Fluss musste mit umgebauten und zusammengezurrten Gespannen über 1000 km lang befahren werden. Am Ende ging es auch um Abkürzungen auf der Road of Bones in Sibirien und auch um eine (fast-) Rettungsaktion der Russischen Armee. Schon fast ein Epilog ist Alaska, wo es wirklich Bären am Straßenrand gibt, und die Ankunft in New York. Ein spannendes Abenteuer junger Menschen mit gutem Ausgang.

 



Schlussendlich soll ein Film entstehen:

Hintergrund

 

 

Wenn Ural-Gespanne fliegen könnten ...!

Tipps für Ural Fans:

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Kommentar von Peter M | 23.10.2019

"losing-brain-function"

Ein "Künstlerkollektiv" ohne Motorrad- und Schrauber-Erfahrung, die sich mit dem denkbar un-geeignetsten Motorrad "Ural-Schrott" auf die Reise machen, um dann das permanente Scheitern maximal medial auszuschlachten" !
Das ist keine Motorrad-Abenteuerreise, das ist eine Medien-Inszenierung... muss ich nicht haben...

Antwort von Markus Golletz

Peter,

das denken einige, aber hast Du den Vortrag mal live gesehen oder mit denen gesprochen? Auf mich wirkte das relativ authentisch, wenn auch Zweifel an manchen Stellen bleiben. Künstlerische Freiheit?

Markus

Letzte Änderung: 18.04.2019
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