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Neue 800 MV Brutale

Nackt und kompromisslos

Neue MV Agusta Brutale

MV Agusta's waren immer schon besondere Motorräder. Nicht so erlesen wie die von Bimota, genossen sie dank Kleinserie und manueller Montage einen außergewöhnlichen Ruf. Unter dem Dach von Cagiva und in den selben Hallen wie einst Husqvarna produziert, fiel die Brutale-Baureihe dadurch auf, dass alle Teile nur für eben dieses Motorrad gemacht zu sein schienen. Das Gegenteil von einem Baukastensystem — Individualität pur.

Neu an der 800er ist das einstellbare Setup für's Fahrwerk, außerdem kommt die 800 Brutale mit einem 'MVICS', dem 'Motor & Vehicle Integrated Control System' daher, das Ride by Wire mit verschiedenen Mappings für die Leistungsentfaltung und Traktionskontrolle (8fach einstellbar) verbindet.

Der überarbeitete Dreizylindermotor stammt aus der SuperSport F3 675er.

Was man beim Bewegen eines so exklusiven Bikes bedenken sollte, sind die Versicherungsprämien, die im Vergleich der Dreizylinder wegen Unfall- und Diebstahlshäufigkeit bei MV (bei Deutschen Versicherungen) am höchsten liegen.

Ein ABS sucht man an der Schönen vergeblich — so unterschiedlich können die Geschmäcker in Puncto aktiver Sicherheit sein. Dafür gibt es 320/220er Bremsscheiben mit Doppelkolben/Vierkolben Brembo calliper Bremszangen, mit der geübte Fahre die ultra Sportlichkeit auch in Zaum halten können.

Der Einstandspreis bewegt sich um 10 000 €, es werden verschiedene Farbvarianten angeboten.

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