16.06.2020 17:45 von Markus Golletz

Nikon D780 und Zubehör

Update für die D750 Spiegelreflexkamera

Nikon D780: gedichtetes Metallgehäuse
Nikon D780: gedichtetes Metallgehäuse

 

Nikon updatet die erfolgreiche Vollformat DSLR D750: Die D780 ist da. Der Markt der Spiegelreflexkameras ist übersichtlicher geworden. Hier und da verschwinden Baureihen zugunsten von den spiegllosen Kameras.

 

Bei der D780 blickt man noch durch einen Pentaprismen-Sucher, dem Autofokus hat Nikon deutlich mehr Funktionen beigebracht.

Bauartbedingt bleibt so eine DSLR schwerer, volumiöser, was für manche Hände kein Nachteil sein muss.

 

Den Spagat versucht Nikon (und andere Hersteller, siehe Canon EOS 90D) mit einer Aufofokusfunktionalität, die Vorteile von Phasen- und Kontrast-AF vereinen möchte. Konsequent hält Nikon dabei an dem nur schwenkbaren Back-Display fest, Sony und Canon gehen da andere Wege.

 

Das Erbe der D750 ist kein einfaches, eine ausgereifte Kamera, ebenfalls mit 24 Megapixel Bildsensor, die immer noch gut verkauft wird. Zwei Features der alten fielen weg, zum einen der eingebaute Blitz (was ich immer sehr schade finde) zum anderen am Programmwahlrad die Scene-Programme. Hier gibt es nun nur die Effekte. Insgesamt ist die D780 konservativ geblieben, Steigerung der Bildqualität (hängt natürlich mehr mit den Objektiven zusammen) und ein schnellerer weiter entwickelter Autofokus standen im Vordergrund. Die Videoqualitäten bleiben wie fast immer bei uns unberücksichtigt, weil hier kaum redaktionelle Erfahrungen vorliegen.

 

Sie wird als professionelle DSLR gelistet und dabei stellt Nikon einige Anforderungen an die Performance und Robustheit: Eine gewisse Anzahl von Serienbildern müssen sich schnell schießen und speichern lassen, das Gehäuse ist abgedichtet und es gibt einen weiten Zugriff auf die Nikon Objektivpalette in DX und FX Format (F-Bajonett). 12 Bilder sollen pro Sekunden mit klappenden Spiegel geschossen werden, hervorragend ist die Akkureichweite, die mit dem Standardakku erreicht wird. Interessant finden wir, wie über das hauseigene RAW Format NEF die High Dynamic Range Bilder (HDR) erzeugt werden.

Alles weitere in einem Monat im ausführlichen Test.

 

Teststellung: Nikon D780 mit AF-P NIKKOR 70-300 mm 1:4,5-5,6E ED VR, AF-S NIKKOR 16-35 mm 1:4G ED VR, das AF-S DX Zoom-Nikkor 12-24 mm 1:4G IF-ED und der kleine Aufsteckblitz SB 500

 

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Kommentar von Bernd | 23.08.2020

Hallo Markus,
ja wo bleibt denn der versprochene Test nach einem Monat? Jetzt sind schon zwei Monate ins Land gezogen.
Spass beiseite.
Ich bin jetzt seit zwei Monaten mit der D780 und dem 24-120/f4 unterwegs und habe meine D600 noch nicht wieder angepackt. Auch Objektivwechsel fallen sehr selten an, da ich 99% aller Fotos mit dem 24-120 mache. Für mich ist es DIE ideale Reiselinse und mit dem Wifi der Kamera, übertrage ich 2 Megapixel JPEGs auf mein Smartphone für den Blog. RAW Bearbeitung erfolgt dann zu Hause.
Jetzt braucht es nur noch einen passenden Tankrucksack für das gute Stück auf der Ténéré 700. Vorschläge?
Gruss aus

Antwort von Markus Golletz

Bernd,

das Gute an der Verspätung ist, das wir die Kamera immer noch testen können. Viel Feinarbeit hat da Nikon geleistet, nur leider fiel der Blitz und ein paar Motivprogramme dem Update zum Opfer.

 

Das 24-120/f4 ist auch mein wichtigstes Objektiv, schön ist aber im Weitwinkelbereich auch das AF-S NIKKOR 16-35 mm. Es spielt in der gleichen Liga wie das Tamron SP 15 - 30mm / 2,8 Di VC, das wir zusammen mit der ebenfalls (wegen des AF und dem High-ISO Verhalten) überragenden Nikon D500 testen konnten.

Die Snapbridge Software zum Übertragen auf das Telefon benutzen wir ebenfalls erfolgreich. Ist sie erstmal eingerichtet (etwas kompliziert) funktioniert sie reibungslos.

 

Der Test lässt also noch bis Mitte September 2020 auf sich warten ;o)

Für die Ténéré gibt es schon eine Menge Zubehör. Tankrucksäcke konnte ich außer einen alten von Givi noch nicht testen, weil die T7 ja schon weg ist. Wenn es um einen Pistenfesten geht, dann sollte man jedenfalls keinen Magnettankrucksack nehmen. Ich fahre gerne mit dem leichten, etwas labilen T 483. Vermutlich gibt es von Enduristan, Mosko Moto oder SW-Motech bessere.

 

Lieben Gruß,

Markus

Letzte Änderung: 18.04.2019
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