03.09.2015 09:05 von Markus Golletz

Neue Zelte und Schlafsysteme 2016

Neues von der Eurobike aus Friedrichshafen

Fjällräven Keb Dome 2
Fjällräven Keb Dome 2

Fjällräven: Hier gibt es eine neue vielversprechende Produktlinie bei den Zelten: Den Keb Dome wird es zunächst in 2 Größen, für 2 und drei Personen geben. Tunnelzelt-Freunde werden sich eher am Keb Endurance erfreuen.


Infos zum Keb Dome 2

Der Keb Dome 2 wurde als Trekking Zelt konzipiert und wiegt daher rund 4 kg. Für Innen- und Außenzelt kommen bewährte Materialien zum Einsatz: 30 D-Ripstop DW-Rund, für den Boden 70 D PU 10000 mm, beides sind 100 % Polyamide. Auch beim Gestänge setzt Fjällräven auf Marke: DAC Pressfit und DAC V-Pegs Medium. Mit Mückenschutz ausgestattet ist der Keb Dome als robustes Zelt für jede Jahreszeit konzipiert. Die Keb Dome 3 Variante wiegt nur rund 600 g mehr.

 

 

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Polarmond Schlafsystem

Der Schweizer Herstller Polarmond bekam für sein neues All-in-One-Schlafsystem einen Gold Industry Award. Die Systeme sind eine Kombination aus Zelt, Schlafsack und Isomatte und können auch bei sehr niedrigen Temperaturen ein angenehmes Schlafklima gewährleisten. Soweit die Werbung.

 

--> zum Test

 

Am 18.2.2016 gab es im Schweizer SFR Magazin Einstein einen Beitrag über die Produktentwicklung des Polarmond Schlafsystems. Die Preorder Bestellungen für dieses System beginnen ab dem 15.2.16.

 

Geplant sind verschiedene Varianten eines ALL-IN-ONE-Schlafsystems für -30°C bis +25°C (ab 2. Quartal 2016) und ab 2017 ALL-IN-ONE Schlafsystem für -5°C bis +25°C, auch Mehrpersonen-Trekking-Zelte, an die man mehrere Schlafhüllen ankoppeln kann, sind im Gespräch.

 

Die Konstruktion folgt dem Prinzip der Klimakammer


Die Polarmond ALL-IN-ONE-Schlafhülle kann auch solo unter freiem Himmel verwendet werden. Sowohl die Therm-a-Rest NEOAIR XTherm -Isomatte, als auch das Inlett sind separat nutzbar. Die Systeme sollen selbst aufwärmend und temperaturregulierbar sein, so der Hersteller. Den Kern des Systems bildet ein Inlett mit Mehrfach-Funktion. Die Systeme kommen hochpreisig ab 2000 € in den Handel.

 

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"Herzstück des Systems ist die Schlafhülle, die einen geräumigen, tunnelförmigen Innenraum mit konstanter Raumtemperatur bildet. Aufgewärmt wird der Raum durch die Abgabe die eigene Körperwärme. Die Hauptisolationsschicht besteht aus Kunstfaservlies mit hoher Bauschkraft das in die Schlafhülle eingearbeitet wird. Die dampfundurchlässige Innenseite verhindert Eindringen von Feuchtigkeit. Nach außen schützt eine wasserdampfdurchlässige Membran die Isolationsschicht vor Wind und Niederschlägen. Komplett abgedichtet bleibt die Leistungsfähigkeit der Isolation dauerhaft erhalten. Außerdem kann die aufgewärmte Innenraumluft nicht durch die dichte Außenisolation entweichen. Eine zweite Isolationsschicht ist in in ein Inlett eingearbeitet, mit dem man sich Decken ähnlich zudeckt - ohne dass ein Gefühl der Enge entsteht. Je nach Außentemperatur und persönlichem Wärmeempfinden wird wahlweise ein Inlett mit mehr oder weniger Isolationsmaterial verwendet. Das Inlett ist zum Körper hin mit einer hautfreundlichen, dampfdurchlässigen Membran ausgestattet. Zwischen der Membran und dem Isolationsvlies ist eine Dampfsperre eingebaut, die den vom Körper abgegebenen Wasserdampf blockiert und im Zwischenraum sammelt. Dies verhindert, dass die vom Körper abgegebene Feuchtigkeit in den Schlafraum gelangt (bei der längeren Benutzung einer klassischen Zelt-Schlafsack-Kombination bei Minusgraden vermindert sich die Isolationsfähigkeit durch das Eindringen von Körperfeuchtigkeit in das Isolationsmaterial hingegen zwangsläufig). Die gesammelte Feuchtigkeit kann am Morgen problemlos aus dem Inlett ausgeschüttelt werden – in Form von Wassertropfen oder Eiskristallen bei Minustemperaturen. Unter dem Inlett entwichene Feuchtigkeit wird von der aufgewärmten Luft im Schlafraum aufgenommen und kann durch eine stufenlos manuell verstellbare Lüftungsöffnung nach außen strömen."


Eines der All-In-One-Schalfsysteme ist zwischen November 2015 und Februar 2016 im MR-Test - wenn es draußen kalt genug ist. Auch der Keb Dome ist für Testzwecke angefragt.

 

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Letzte Änderung: 18.04.2019