29.10.2012 13:54 von Markus Golletz

1300 km Pirelli Scorpion Rally und Ligurischer Grenzkamm

Abenteuerlich, die ersten 1300 km mit dem Pirelli Skorpion Rally. Der Reifen ist wirklich etwas für's Grobe. Zeit lassen sollte man sich beim Einfahren. An der GS reagiert das schmale 21-Zoll-Vorderrad wie hochhackige Schuhe: Auf den ersten 200 km spricht beim Bremsen ständig das ABS an, weil die neuen, 11 mm hohen Stollen stark walken. Mit der Zeit wurde es besser, besonders auch im Zweipersonenbetrieb. Nach 1300 km sind noch 8 mm Restprofil vorhanden (hinten). Der Hinterreifen ist sowieso ein unauffälliger Begleiter.
Ärger gab es auch mit einem Metzeler Schlauch (Made in China), der nach kurzer Zeit durchgescheuert war, weil Schlauch und Ventil im Prinzip Ausschuss waren ...
Angenehm, aber nicht Geldbeutel schonend ist, das sich bisher alle Reifen auf der F 800 GS vorne und hinten gleichschnell abgenutzt haben. Das scheint ein neues erklärtes Ziel der Hersteller zu sein, denn früher hielten auf Enduros Vorderreifen mindestens doppelt so lange wie hinten.

(Aufgenommen mit GoPro HD Hero2 und Sony DSC-HX9V)

Auf dem Ligurischen Grenzkamm dann die Stunde des Skorpion Rally: gute Traktion, das Profil schmiert nicht so schnell zu wie beim mitfahrenden Heidenau Scout (auch ein guter Reifen!) und viel Sicherheit beim Offroad Fahren.

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