05.05.2015 10:44 von Markus Golletz

Mamba-Rider-Zumo Vergleichstest

Welches Navi für wen?

Rider 400  Mamba.4 Zumo 590 LM
Rider 400 Mamba.4 Zumo 590 LM

Wir haben sie alle: den neuen TomTom Rider 400, das Becker Mamba.4 und den Zumo 590 LM. Welches ist für wen das richtige, wollen wir im Vergleichstest herausfinden. Dazu schon mal ein paar Anmerkungen: Becker und TomTom spielen preislich in derselben Liga, das 5 Zoll-Gerät Zumo 590 kostet noch einmal bis zu 250 € mehr.


Der Kurzsteckbrief der Navis für die Saison 2015 (und kommende) könnte so aussehen:

TomTom Rider 400

Das derzeit innovativste Navi hat einen berührungsempfindliches Smartphone-Display und eine völlig neue Programmierung. Es berechnet auf Wunsch im gewählten Kartenausschnitt eine kurvige Rundtour und fügt auf Klick der Route Wunsch-Stationen hinzu. Ein Akku ist fest eingebaut und eine eigene Tourenplanungssoftware gibt es bei TomTom nicht. Ein Outdoor-Routing ist nicht weiter vorgesehen, das geben auch die Karten nicht her. Auch der Zugriff auf den Gerätespeicher ist nicht ohne weiteres möglich. Über www.tomtom.com/mydrive/ steht die Mydrive Connect Software zur Verfügung, die Updates und Kartenupdates installiert. Tracks und Routen werden am besten über eine MicroSD-Card importiert, doch dabei gibt es einiges zu beachten.


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Becker Mamba 4

Beckers neues Mamba.4 wird ebenfalls komplett mit Auto bzw. wahlweise Motorradhalterung ausgeliefert und knüpft Softwareseitig an das Becker Crocodile an. Das Display ist wie beim Rider 400 4,3 Zoll groß, gehört aber zu den resisitven (druckempfindlichen), die sich sicher mit Handschuhen bedienen lassen und hintergrundbeleuchtet werden. Als Akku dient ein relativ kleiner 1150 mAh starker Handy-Akku. Das Gerät wird aber von Windows ohne weiteres als Massendatenspeicher erkannt. Becker experimentiert seit einiger Zeit mit der Lernenden Navigation, die auch für das Mamba.4 verfügbar ist. GPX-Daten mit Routen Tracks und Wegpunkten sollen über das Google *.kml Format importierbar sein. Als Routingsoftware wird der Internet basierte Motoplaner.de empfohlen. Openstreetmap-Karten anzeigen können hingegen nur die zu Becker Navigation gehörenden können nur die Falk Outdoor Navis.


Zumo 590 LM

Etwas Routine haben wir mit dem Zumo 590, der irgendwie zurecht das teuerste Gerät ist. Die Handhabung für Garmin-Kenner ist wie gewohnt. Das Gerät schafft als erstes den Spagat zwischen Motorrad- und Outdoor-Navigation, weil zahlreiche Topokarten freigegeben sind und weil auch georeferenzierte Rasterkarten auf das Gerät gebracht werden können. Auf MR gibt es dazu schon ein Testbericht. Das Zumo funktioniert bisher fehlerfrei, außer das nach einem Jahr der austauschbare Akku verschlissen scheint.

Im Test werden wir die Vor- und Nachteile der harten und weichen Displays beleuchten. Wie zum Beispiel der Frage nachgehen, wie sich das Smartphone Display des Riders bei Regen macht.


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