05.07.2018 12:06 von Markus Golletz

Benelli Leoncino 500 Test im Juli 2018

Italobike aus China

Leoncino, das 'Löwchen'
Benelli Leoncino, das 'Löwchen'

 

Seit gesten ist sie da, die lange angekündigte Benelli Leoncino. Benelli, das ist ein großer Name aus dem adriatischen Italien. Doch das 'Löwchen', genau das bedeutet Leoncino, ist eines der ersten Motorräder von Benelli, das komplett in China gebaut wird. Verkauft wird sie hier zu einem Preis, der mit einer 5 vor der Tausend anfängt. All das machte und neugierig, dem kleinen Löwen mal auf die Tatzen zu schauen.

 

Zum spät abendlichen LED Lichttest mit dem Leoncino gleich eine kleine Anekdote. Verkehrskontrolle (keine Papiere dabei, au weia). Dem einen Polizisten gefiel die Benelli so gut, das er gleich mal eine Runde um den Kreisel fahren wollte. Meine Frage, ob er einen Helm brauche, verneinte er.

 

Anscheinend gehen den kleinen Motorrad doch ein paar emotionale Reize aus. Auf den ersten Blick erkennt man ihre Anleihen an die Ducati Scrambler, unverkennbar jedenfalls das italienische Design. Alle Leuchten sind in LED ausgeführt, neben abschaltbaren ABS hat es sich dann aber mit Elektronik, sonst ist vieles Heavy Metal, das zeigt auch die Wage mit 207 kg. Selbst der augenfällige Nummernschildhalter besteht aus mehreren Stahlrohren. 

 

Vom Motor geht sofort ein sonores Twin-Brummen aus, die Auspuffanlage ist aus Edelstahl, Fern-Abblendlicht und Standlicht (kein TFL), sind akzeptabel und tageslicht-weiß.

 

Bei Benelli wächst die Flotte mit dem Motor des Leoncino oder der TRK 502 kontinuierlich, anscheinend hat man Vertrauen in die Motorbaukunst des Mutterkonzerns QJ (Qianjiang), einem großen Hersteller mit über 10.000 Beschäftigten.

2009 besuchten wir in diesem Blog das Benelli-Werk in Pesaro. Damals fand dort noch die Montage statt.

*Alles weitere im MR Benelli Leoncino 500 Testblog!*

 

 

 

Informationen und Links

 

 


Fahrbericht und Details von Motoreetto

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Peter M. | 06.07.2018

Ja... nett!
Typisches Poserbike für "Großstadthelden".... Upside-Down Gabel ohne Schutz durch Faltenbälge oder Plastik-Protektoren, kein Motorschutz, Kühler Steinschlag gefährdet... das ist alles nicht mal Schotterpisten-tauglich!

Das beste: Für den gleichen Preis bekommt man eine HONDA CB500X und mit Tageszulassung sogar noch 1.000€ günstiger!

Antwort von Markus Golletz

Peter, 

so posermäßig ist der Leoncino gar nicht. Andere Scrambler kommen auch so daher (Ducat), oder bieten noch viel weniger, zu einem horenden Preis (BMW R nine T). Zum Preis kann ich noch nicht sagen, aber er ist laut Liste normalerweise mindestens 500€ teurer (beim Mopedladen sogar nur 5799€). Wir sind auch gespannt, wie der Leoncino Trial aussehen wird, denn da schlagen Deine angesprochenen Mängel dann schon mehr ins Gewicht. 

Grüße.

Markus

Letzte Änderung: 20.03.2018
LETZTE NEWS   Alle News als RSS-Feed

09.11.2018 21:53

Husqvarna 701 Enduro Test-Blog

Wir starten für 3 Wochen einen Husqvarna 701 Enduro Testblog!

Weiterlesen …

06.11.2018 21:55

EICMA Neuheiten 2018/2019

Die EICMA bringt es an den Tag: Neuheiten werden dieses Jahr hauptsächlich in Italien vorgestellt.

Weiterlesen …

29.10.2018 13:20

Schnittige Schweizer: Scharfmacher

Gartenmesser, Messerschärfer, Updates zum Swisstool BS und eine pfiffige Toolbox.

 

Weiterlesen …

23.10.2018 12:57

EZ-GO Helmgurt

Wohin mit dem Helm beim Gehen? Hier eine einfache Lösung.

Weiterlesen …

18.10.2018 10:12

Mash Dirt Track 650

Mash erweitert die Dirt Track Serie auf 650 ccm: Dominator lässt Grüßen?

Weiterlesen …