4. Elektrisch, aber ohne elektrische Helfer im Schnee

Elektrisch fahren im Schnee

Es ist erstaunlich, wie gut zu handhaben ein E-Bike selbst im Schnee ist. Heute morgen die 1. April-Überraschung: 10 cm Neuschnee! Gut zu dosieren in Fahrstufe 1 ist der Grip am Cordial Hinterrad. Da dreht es auch schon mal durch, doch trotz hohem Drehmoment und mäßig qualitativer Bereifung ist die Traktion am Hinterrad steuerbar. Jetzt merke ich auch, wie die CBS-Bremsen gewichtet sind: Rechter Hebel ca. 80% vorne, 20% hinten, der Linke Hebel bringt es auf 70% hinten und 30% vorne. Ein ABS ist bei Schnee schnell überfordert, der Gesetzgeber schreibt in der 125er Klasse, in der die TCmax rangiert ABS oder wahlweise CBS vor.

ABS oder CBS?

Beim Kreise drehen im Schnee ist auch die niedrige Sitzhöhe und der nicht vorhandene Lärm ein Vorteil: Man kann sich voll auf das Manöver konzentrieren.

Der erforderliche B196-Führerschein der Klasse B erlaubt nun auch das Fahren einer 125er respektive von E-Motorrädern mit einer bestimmten Leistungsgrenze (11kW). Das war nicht immer so, denn erst im August 2020 kam bekamen BesitzerInnen des Klasse B-Führerscheins die Möglichkeit auf den Schlüssel '196' zu erweitern - und zwar ohne einen Motorradführerschein machen zu müssen. Mit der Klasse B konnte man bisher nur Anhänger (bis 750 kg), Kleinkrafträder und landwirtschaftliche Fahrzeuge bis 40 km/h fahren.
Die Voraussetzungen:
Mindestalter: 25, 5 Jahre Erfahrungen mit der Klasse B und eine Fahrschulung in der Kasse A1, die in einer Fahrschule absolviert sein muss. So ist man ab ca. 700€ zusätzlich mit dabei. Leider gilt diese Führerscheinerweiterung nur in Deutschland, in anderen europäischen Ländern gibt es andere Regelungen. Dort wir in der Regel ein normaler, europaweit gültiger A1 Führerschein benötigt. Deutschland hat mit Abstand in Europa die höchsten Führerscheinkosten. Nur Norwegen ist teurer.

Kurztest im Berliner Stadtverkehr

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