20.09.2021 von Markus Golletz

Africa Twin CRF 1100L MY 2021 Test

Mit der Africa Twin CRF 1100 L im Ahrtal
Mit der Africa Twin CRF 1100 L im Ahrtal

 

Hier entsteht gerade ein Test der Africa Twin CRF 1000L MY 2020. In Frankfurt bei Honda Fladung abgeholt ging es gleich an die Ahr um dort zu helfen und um sich ein Bild zu machen. Die Africa Twin war dafür genau das richtige Fahrzeug, denn im Ahrtal fehlt es derzeit noch an Vielem, auch am Straßenbelag. Doch dazu später noch einmal.

 

zum Testblog (wird am 24.9. freigeschaltet)

 


Ahrtal: mit der CRF 1100 unterwegs

 

Die Überarbeitung von 2020 war bisher die umfangreichste. Zu den vorherigen Modellen gibt der Spritmonitor gibt einen durchschnittlichen Verbrauch von 4,74 Litern an. Mit DCT sollen es u. U. noch weniger sein. Wir hatten bisher mit Koffern und Gepäck eher ∅ 5,3 Liter. Das Gewicht beläuft sich ohne Zubehör auf rund 226kg (DCT 240kg). Damit unterbietet die CRF 1100 ihre Vorfahren aus den 90er-Jahren um gute 10 Kilo.

 

Optische Änderungen am Design werden bei dem 2022er Baujahr sichtbar:


Africa Twin des kommenden Baujahres YM 2022

 

Das ist neu für 2022:

  • Kompaktes Bodywork, schmal konturierte Sitzbank, etwas höherer Lenker
  • Neue ‘Big Logo’ Graphics
  • verfeinerte Steuerungs-Software für das DCT
  • Ein Aluminium-Gepäckträger wird nun serienmäßig

 

Seit 2020 sind folgende Features schon dabei: Multi-Information-Display (MID) mit 6,5 Zoll TFT-Touchscreen
Apple CarPlay® und Android Auto® (2021) erlauben Smartphone-Steuerung (und Navigation!) über das MID. Es ist eine volle
Bluetooth-Konnektivität gegeben und auch Tempomat und Tagfahrlicht sowie ausgesprochen gutes adaptives Kurvenlicht sind mit von der Partie.

Gut gefallen hat mir auch die sogenannte Emergency-Stopp-Signalfunktion: Abrupte Vollbremsungen aus Geschwindigkeiten über 50 km/h werden anderen Verkehrsteilnehmern über die Warnblinkfunktion angezeigt.

 

Motor

1084 cm3 Hubraum, 75 kW (102 PS) Spitzenleistung, 105 Nm Drehmoment sind Werte, die sich für versierte Fahrer:innen noch gut handeln lassen. 2020 gab es neue Zylinderköpfe, Nockenwellen, Drosselklappen und ein überarbeitetes Abgassystem (der Kat liegt vorne rechts unter dem serienmäßigen Motorschutzblech) sorgten trotz gestiegener Euro-Norm Anforderung für ein kleines Leistungsplus. Der voluminöse, aber dezent klingende Endschalldämpfer arbeitet mit einem sogenannten Exhaust Control Valve (ECV) sorgt seitdem laut Honda für einen 'verbesserten Sound im niedrigen Drehzahlbereich' und mehr Leistung bei hohen Drehzahlen. Den angenehmen, nie aufdringlichen Sound können wir attestieren. Endlich mal eine Klappenregelung, die nicht nur Lautstärke produziert.

 

Erste Eindrücke am 2020er Modell:

Kleiner Wendekreis bei maximalen Lenkeinschlag, ein Gewicht, das man wegen der Ausgewogenheit des Motorrades nur beim Rangieren spürt und ein kultivierter Motor, der zwar seine beiden 550 ccm Kolben nicht verleugnet, aber mit Ride-by-Wire und einer guten Motorensteuerung gut beherrschbar bleibt. Auch das elektronische Fahrwerk von Showa trägt dazu bei. Jedem der 6 Mappings (2 davon frei programmierbar) ist ein Fahrwerks-Setup hinterlegt. Die Beladungssituation (Gepäck, Beifahrer), die (HSTC) Traktionskontrolle und der ABS Modus kann davon unabhängig bzw. übergreifend eingestellt werden.

 

Informationen

 

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Letzte Änderung: 18.04.2019