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01-02-2012 11:48

Gedore Mehrfachzange 8133

Gedore Multizange

Fürs Bordwerkzeug: an älteren Bikes hat man mehr mit der Elektrik zu tun, als einem lieb ist. Zu Hause ist dann eine Gedore Mehrfachzange besser als ein 'Multitool' das alles, aber nichts richtig kann...

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22-01-2012 13:54

F 800 GS Zubehör: zum Enduro-Reisen

BMW F 800 GS Zubehör-Special

Verbessern, ohne das das Motorrad zu schwer wird: Hier im BMW F 800 GS Special mit Teilen von Wunderlich, Touratech, Hepco & Becker, SW-Motech und einigen anderen.

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17-01-2012 11:18

eBook-Reader Sony PRS T1

Sony PRS T-1 eBook-Reader

Lohnen sich eBook-Reader schon? 99-150 EUR gehen über die Ladentheke, damit man Bücher in elektronischer Tinte lesen kann. Wir haben gefragt, welche Reise- und Motor-Buch-Verlage eBooks anbieten.

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17-01-2012 10:22

Hanwag Fjäll Extreme 2012

Hanwag: Fjäll Extreme GTX Schuh

Warme Füße und Grip bei Schnee und Eis. Wie die Reifen wollen auch des Fahrers Füße sicher durch den Winter kommen. Hanwag hilft dabei ...

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16-01-2012 15:04

Cruise Control und Clear Protect von Wunderlich

Wunderlich: Praktisches für den Lenker

Praktisches für den Motorradlenker sind trannsparente Handprotektoren und eine Gasgriffklemmung. Wunderlich hat's

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Im Test: Salewa Micra II Zelt

Klein aber Oho!

Zuerst haben wir das Zelt nicht für voll genommen, doch nun sind wir begeistert. Das Micra II ist für einen Motorradreisenden ein guter Preis-Leistungs-Tipp. Zu Not geht es auch zu zweit.

Trotz dünnem, aber hochwertigen 7001 T6 Alu-Gestänge und er geodätischen Verspannung steht das Zelt äußerst stabil und bietet ausreichend Platz im Apsis. Das Polyester Material lässt es schnell in der Sonne trocknen, der Aufbau ist nach dem ersten Mal kinderleicht. Farblich markierte Stangen und Aufhängeclips erleichtern diese Prozedur. Gewicht (2,5 kg) und Packmaß (40 x 20 x 10 cm) sind so gering, dass das Micra II auch auf der Wandertour dabei sein kann. Wegen den steilen Wänden im Inneren reichen die Innenzeltmaße von 212 x 120 x 102 cm auch für größere Personen aus, ohne dass einem die Zeltwand im Gesicht hängt.

An den kurzen Stirnseiten befinden sich zwei nicht regulierbare Lüfter, das Zelt hat auch nur einen Eingang, was aber bei der Einpersonen-Nutzung kein Nachteil ist. Ein wenig schlapp, trotz Abspannung ist das Außenzelt an den kurzen Stirnseiten. Hier würde eine Schlaufe zum Abspannen (evtl. auch zusammen mit den Lüfterhutzen) Not tun. Die helle Zeltfarbe ist so gewählt, dass es im Frühjahr gänzlich eins ist mit der Umgebung.

Reißverschlüsse sind hochwertig, die Bodenwanne ist hochgezogen und wirkt ausreichend stabil. Für Motorradreisefuehrer.de ist das Micra II ein Tipp für alleinreisende MotorradfahrerInnen, die das Zelt auch mal für eine Alpintour benutzen wollen. Salewa bietet aufwändig geschnittene Zeltunterlagen aus 75D Polyester als Zubehör ab 25 EUR an.

Daten & Infos

Wassersäule: fly 4.000mm, floor 7.000mm
Heringe: Aluminium 7001 T6 9,5 mm
Aufbauzeit: 4,5 min
Innenzeltgröße: 212 x 120 x 102 cm
Gewicht: min 2,2 kg, max 2,5 kg
Packmaß: 40 x 20 x 10 cm
Preis UVP: 160-179,95 Euro

Zeltmaterialien [+]

Besonderes Augenmerk verdient das Gestänge bei Zelten, wenn sie der härteren Gangart ausgesetzt werden. Das Gestänge muss flexibel aber auch bruchfest und dabei leicht sein. Es sollte dem Wind etwas nachgeben, dem Zelt aber seine nachhaltige Form bewahren und bisweilen eine beachtliche Schneelast aushalten.

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Am besten kann das ein hochwertiges Aluminiumgestänge. Renommierte Hersteller sind DAC Featherlite und Easten Alloy. Deren Gestänge verschiedener Durchmesser sind hohl und weisen verschiedene Steckverbindungen auf. DAC Featherlite hat z. T. hülsenlose Übergänge zwischen den Segmenten, damit es sich leicht durch Gestängekanäle schieben lässt. Easton Alloy zeichnet sich durch hochwertiges Material aus.

Anhand der Werkstoffbezeichnung lässt sich das Herstellungsland und die Härte ablesen: 7075 T6 kommt meist aus Europa, 7001 T6 wird oft in Korea gefertigt. Die Zahl hinter dem T (im Zeltbau meist zwischen T6 und T9), gibt Auskunft über die Härte, Steifigkeit und Elastizität, bzw. die Art der Wärmebehandlung. Je nach Anwendung und Radius, in dem die Stange eingebaut wird kann der T-Wert variieren.

Überzeltmaterialien: Nylon oder Polyester?

Aus welchen Material das Überzelt sein soll ist nicht einfach zu beantworten. Einfache Polyestermaterialien sind meist preisgünstiger als veredeltes Nylon. Frage man den Chemiker, so schneidet im direkten Vergleich und in Reinform Polyester ‚besser‘ ab. Im Zeltbau liegen die textilen Stoffe aber in stark abgewandelter Form vor, weswegen sich die Eigenschaften stark abhängig von der Veredelung sind.

Sprach man Polyester eine Unverrottbarkeit, geringe Dehnung und geringe UV-Empfindlichkeit zu, hatte Nylon beinahe gegenteilige Eigenschaften. Nylon, das für Zelte verwendet wird ist meist die RipStop-Ausführung, die dadurch reißfest und durch aufwändige Slikonisierung UV-unempfindlicher geworden ist.
MR-Empfehlung: günstige und leichte Polyesterzelte sind für den Sommer ganz praktisch, weil sie leicht sind und schnell trocknen. Wenn der Aufenthalte mehr in kühlere Gefilde und Aufenthalte außerhalb von Campingplätzen führt, sollte man über die Anschaffung eines silikonisierten Nylon-Zeltes nachdenken. Das silikonisierte Nylonzelt kann selbstverständlich auch im Sommer benutzt werden, denn die Silikonbeschichtung wirkt der Versprödung von Nylon entgegen. Regentropfen verbleiben ziehen nicht in das Gewebe ein, verbleiben aber manchmal etwas länger auf der glatten Oberfläche, weswegen das Zelt etwas langsamer trocknet.

Materialinfo zusammengefasst:

Nylon (Markenfaser aus Polyamid): höchste Reiß- und Scheuerfestigkeit, Nachteil: Dehnung und UV-Empfindlichkeit, wenn nicht beschichtet. Die RipStop Verarbeitung und Silikonbeschichtung erhöht die Reißfestigkeit und minimiert die Nässedehnung. Eine Silikonbeschichtung (Mehrfachbeschichtung mit Si-Elastomer) minimiert zwar die Wassersäule, erhöht aber die UV-Beständigkeit – den größten Feind des Zeltes.

 

  • UV-Beständigkkeit
  • Reißfestigkeit
  • Veredelt sehr robust

 

Polyester: gute allround-Eigenschaften, wenig Wasseraufnahme (trocknet schnell) allerdings wegen statischer Aufladung zum Teil schmutzempfindlich. Günstig und leicht, wenig Nässedehnung, hohe UV- und Verottungsbeständigkeit. Flattergeräusche sind lauter als bei anderen Zeltmaterialien.

 

  • Preisgünstig
  • Geringe Entflammbarkeit
  • Schnelltrocknend