2 Wochen Adventure Roller

Sound des X-ADV: Ständchen gefällig?

Crosscountry mit dem Adventure Roller

 

Tja, ist es denn ein Roller? Honda will Tatsachen schaffen und nennt den X-ADV ein komplett neues Adventure-Konzept. Tatsächlich wird man auf dem X-ADV per Bikergruß gegrüßt, denn von vorne ist er nur von Kennern als Roller auszumachen. Es ist eine neue Crossover-Komposition aus Motorrad, Scooter und Enduro.

 

Die Sitzposition ist Roller-typisch aufrecht, die Füße auch gerne leicht nach vorne. Auch die Sitzbank ist breit, bequem und sieht eher nach Scooter aus. Der Rest? Wie ein Sportroller vielleicht. Der X-ADV hat keinen Durchstieg wie eine Vespa, kein Handschuhfach, man hat sich aufs Wesentliche besonnen. Gepäck findet unter der Sitzbank Platz. Damit ein Helm hineinpasst, musste das beim Honda Integra noch 17 Zoll große Hinterrad auf 15 Zoll schrumpfen. Das spricht zwar gegen reale Offroad-Eigenschaften, aber fällt in den meisten Situationen gar nicht auf. Für verbesserte Offorad-Eigenschaften spendierten die Produktmanager dem X-ADV Unterfahrschutz, eine sanfte, einstellbare Motorcharakteristik, lange Federwege und sogar eine einstellbare Upside-Down Telegabel (Zugstufe). Zwei Wochen cruisen wir mit dem X-ADV vornehmlich durch Norddeutschland, werden ihn auch auf Sandwege lenken oder mit ihm einfach mal beim G20-Gipfel vorbeifahren.

 

Hamburger G20 Größenvergleich: X-ADV vs. Räumpanzer

5.+ 6. Juli

Der Test geht zu Ende. Zum Abschied ein Besuch in der G20-Stadt Hamburg. 150 km/h auf der Autobahn, der Spritverbrauch zeigt 9,1 Liter Verbrauch bei Vollgas, 3,7 Liter bei Tempo 100 und 5,5 bei 140 km/h. Vollgas lohnt sich also nicht. Dann stünde die Nadel auf 177 km/h - ohne Gepäck, solo. Kein wackeln, nichts, der X-ADV zieht seine Bahn. Dabei bleibt man sehr entspannt hinter der hoch gestellten Scheibe. Auch der Wetterschutz ist gut, bei leichtem Regen sind vielleicht dichte Handschuhe von Vorteil, sonst geht es auch so, wenn man sich klein macht.

 

Das vorläufige Fazit lautet: Der X- ADV ist ein typisches Honda Fahrzeug mit großen Perfektions-Anspruch. Er richtet sich an Trendsetter und 'Italiener', die keine Koffer brauchen, um glücklich reisen zu können. Vieles ist durchdacht und besonders der Motor verdient mit seinem langen Hub und entspannten Drehmoment eine Bestnote. Das Konzept X-ADV eigenet sich für allein oder zu zweit reisende. Selbst lange Etappen sind auf dem Gefährt gut auszuhalten. Einzige Hemmschwelle ist der hohe Preis, denn wie gesagt, eine Africa Twin ist nicht viel teurer und eine NC 750 (x) kostet fast nur die hälfte.

 

2.+3. Juli

Ergonomie, Gepäckbeförderung & noch mal Handling

Mit 1510 mm Radstand (Länge läuft), 238 kg Leergewicht und einem Wendekreis von 2,8m gehört der X-ADV zu den größten Rollern auf den Straßen. Das Handling ist gut, der Schwerpunkt liegt weit vorne. Schraubt man die Zubehör-Fußrasten an den X-ADV, sitzen die relativ weit hinten, was ein gewöhnungsbedürftiges Fahrgefühl, stehend in den Rasten, ergeben dürfte. Zwei Personen können bequem auf dem Crossover-Bike unterwegs sein. Fahrer sollten dann nicht viel größer als 180 cm sein oder zu lange Beine haben, sonst drückt der etwas enge Fußraum das Gesäß stark an den hinteren Rand der Sitzmulde. Neben Topcase und dem Helmfach ist mir bisher noch keine andere Gepäckbeförderungsmöglichkeit bekannt. Eine Gepäckrolle hinten, dann ist der X-ADV voll besetzt. Vom Wohlfühl-Faktor ist der X-ADV das ideale Bike für Ausflüge und Reisen, bei denen man nicht zu viel Gepäck benötigt. Etwas Unverständnis ruft die einfache O-Ringkette am Hinterrad hervor. Wäre nicht ein innovativerer Antrieb, vielleicht wenigstens ein Zahnriemen passender gewesen? Neue Besen kehren gut, doch die Kettenpflege würden sich viele gerne an so einem Fahrzeug gerne verkneifen.

 

 

Am 3. wieder Regen: Nur auf glatten, regennassen Asphalt kann man den Reifen beim Anfahren durchdrehen lassen. Für den Anfänger wird das Wenden bei regennasser Fahrbahn etwas scarry sein, weil die Kupplung fehlt und weil man zum Regulieren vorne nicht so stark reingreifen sollte, sonst wird es wegen der recht hohen Sitzposition etwas kippelig. Verstehen wir uns nicht falsch, der 'Scooter' fährt absolut stabil bis zu Vmax, die Reifen sind top, er ist aber auch keinen 125er Vespa, die nichts wiegt und sich überall durchschlängelt. Die Tour am Nachmittag mit Sozia war mal wieder beeindruckend: Wie auf einen Fernsehsessel fahren wir beide mit nicht unerheblichen Tempo völlig unangestrengt durch den Verkehr und über Land. Ein toller Motor und ein gelungenes DCT!

1. Juli

Heute nur ein Video: Das Making-Off ist gleich mit dabei: Beim Absteigen Kopf gegen den Parkscheinautomat. Das stand nicht im Drehbuch. Man sollte den Gang rausnehmen, wenn man am Gas spielt ;o).

 

29. Juni

Schietwetter: Kettenpflege, gar nicht so einfach. Hilfreich ist der Hauptständer. Von außen ist die (hierzulande seltene) DID 520er VO O-Ringkette gut gekapselt, zur Schwinge und zum Rad hin läuft die Kette frei. Leider fehlte auch im Bordwerkzeug ein 24er Schlüssel für die Hinterradachse. Es bleibt so zum Schmieren nur ein kleiner Spalt nahe des Getriebes. Im Bordwerkzeug finden sich auch ein Plastik-Clip, der zum Ziehen der Sicherungen unter dem linken Seitendeckel da sein soll, ein seltsames Metallplättchen mit dem Namen BFR-Einsteller (?) und ein Blindstecker namens EM-Steckverbinder: Mit dem man in einem komplizierten Verfahren bei Verlust des Smartkeys den Motor starten kann. Dazu öffnet man das Sitzbankschloss mit einem Ersatzschlüssel steckt den EM-Stecker und gibt einen Code per Zündschalter ein - den Dieben keine Chance. Dinge, die man eigentlich gar nicht wissen will ;o(.

Diesbezüglich (wer weiß Abhilfe?) habe ich versucht, ein PDF des Fahrerhandbuches herunterzuladen, doch keines gefunden. Das einzig vorhandene ist gedruckt, gut illustriert und liegt unter der Sitzbank. Die Wartungsintervalle liegen bei dem NC 750 Motor wie beim X-ADV bei langen 12.000 km. Luftfilterreinigung und Kettespannen wird darin noch erklärt, bei komplexeren Arbeiten wird auf den Honda Service verwiesen. 
Auch der Sound ist trotz EURO 4 gut gelungen (man höre oben): Aus der kurzen Tüte merkt man, dass die Twin Kurbelwelle eine 270 Grad-Kröpfung  haben muss und durch die passende versetzte Zündfolge etwas frech und unrund aus dem Auspuff tönt.

 

26. Juni

Der X-ADV als City-Motorrad

 

Der Stauraum könnte auch größer sein, denn das Fach unter der Sitzbank ist beim Honda Bali 50 genauso groß wie beim X-ADV. Anscheinend musste Honda eine Menge Aggregate und eben den soliden NC 750 Motor unter dem Chassis unterbringen. Natürlich gibt es noch weitere Gepäcklösungen, wie Original- oder Zubehör Topcase (zwei Topboxen: 45 Liter-Version, die zwei Integralhelme aufnimmt, ist in vier Farben, mit Rückenlehne ausgestattet. Oder 35 Liter-Topbox in Aluminium-Farben, nimmt einen Vollvisierhelm auf, hängt aber hinten weit über. Weiter angeboten werden Gepäckträger, Front-Schutzbügel, Bein- und Fussprotektoren sowie dekorative Fussraum-Platten) Satteltaschen habe ich noch nicht probiert, der klassische Roller Einkaufstaschen Gepäckhaken ist auch nicht vorhanden, wäre auch etwas aberwitzig.


Leider fehlt auch so was wie ein minimales Handschuhfach vorne, für Brille, Halstuch oder Handy. Ein serienmäßiges Kabelende (Stecker) für ein Navigationsgerät bzw. eine Bordsteckdose im Cockpit-Bereich wären auch besser als eine, die unter der Sitzbank liegt und vermutlich nur während der Fahrt funktioniert. 

Spurtstark - abgehängt

Die Sturm und Drang Zeit ist gewiss zu ende, aber an einer Ampel wollte ich es wissen: Etwas fauchendes in leuchtfarbener Kriegsbemalung, Fahrer mit Turnschuhen und Sportlederjacke, nahm Platz in Poleposition neben der X-ADV an der Ampel. Hmm. D-Modus bei gelb-grün voll aufgerissen (ich weiß, das macht man nicht) und einfach faul zurückgelehnt. 'Mr. RR' probierte auch was, aber dann trat der Roller-Effekt ein: Roller sind auf den ersten Metern IMMER schneller und dann gibt man beim Ampelrennen in der Stadt einfach auf, weil die Aufholjagd einfach zu lang werden würde. Ich schätze, der X-ADV spurtet in 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, was sehr ordentlich wäre.

 

24. Juni

DCT für Nicht-Honda-Fahrer erklärt. Ohne Lehrbuch. 
Irgendetwas ist anders am Doppelkupplungsgetriebe (DCT) des X-ADV. Andere 'Roller' haben auch eine Automatik, aber beim X-ADV ist Hondas 10 kg Aufgepäck-pflichtiges DCT Getriebe verbaut. 'DCT ist keine Automatik, sondern ein elektronisch gesteuertes Schaltgetriebe' - und das ist auch zu spüren. Die Schaltmanöver werden hydraulisch über eine elektronische Steuerung bewerkstelligt. Neben dem D- und S-Modus ist auch ein manueller Tiptronic Modus (Plus und Minus-Tasten zum manuellen Eingreifen) verfügbar. Allerdings denkt das DCT mit. Das Eingreifen erfolgt temporär, nach einer Zeitspanne korrigiert Honda schnell böse Fehler. So ist es nicht möglich, bei 10 km/h den 5. Gang einzulegen. Auch kann man nicht von den Modi D (Dauer) und S (Sport)beim Ausrollen in den Leerlauf schalten. Außer, man betätigt das Zünd-Lenkschloß und schaltet auf off, dann legt X-ADV noch den Leerlauf ein und rollt aus. Danach muss er sich erst kurz wieder sortieren, ehe das Maschinschen anspringt. Regulär muss das das Bike erst stehen, um den Neutral-Gang einzulegen – das ist anders, als bei normalen Rollern. Andernfalls kann man selbst im Manuell-Modus nicht bei 140 km/h in den 1. Gang schalten.
Man könnte das auch 'idiotensicher' nennen, aber das wäre böse.

 


Seit 2016 neu in den DCT Schaltboxen, also auch am X-ADV ist, dass sich der Sportmodus dreistufig einstellen lässt. Hält man die S-Taste im Schiebebetrieb gedrückt, kann man die Stufe (besser: Mappings) 1,2 und 3 auswählen, wobei 3 die sportlichste ist. Es wird früher geschaltet, weiter hochgedreht und auch früher heruntergeschaltet. Eine Anti-Hopping Kupplung ist überflüssig, weil man sich ja nicht verschalten kann. Das DCT schneidet eben alles mit. Versucht man bei ausgeklappten Seitenständer einen Gang einzulegen, passiert - nichts. Auch ein Indiz für hohe Sicherheit gegen Fehlbedienung.

Seit 2016 auch, ob man gerade bergauf, oder bergab fährt.

Die CRF1000L und alle Modelle ab 2016 haben diese neuen Funktionen auch eingebaut. Durch die zwei Kupplungen kann unter voller Last geschaltet werden. Das ist bei der ersten Probefahrt gewöhnungsbedürftig. Neu beim 2016er Update ist auch ein adaptives Kupplungs-Kontrollsystem, dass den Kraftschluss in Schiebebetrieb und bei Stop- und Go-Verkehr effizienter dosiert.

 

Beim X-ADV könnte einzig das Anfahren noch etwas weicher vonstatten gehen, der Gasgriff ist nicht so ganz leichtgängig. Zur Not hilft, gegen die Bremse zu arbeiten, d. h. sie leicht schleifen zu lassen, um trial-artig oder Schrittgeschwindigkeit zu fahren und dabei die 238 kg zu balancieren. 

23. Juni.

Erste Offroad Erfahrungen
Wer sonst Motorrad fährt und in Gedanken versunken mit dem X-ADV im Stadtverkehr von Ampel zu Ampel spurtet, dem kann Folgendes passieren. Anders als bei manchen DCT-Modellen befindet sich am linken Lenkerende eine? Die hintere Bremse! Will man also -wie beim Motorradfahren gewohnt - 'reflexartig' 'schalten', so vermindert sich die Geschwindigkeit und man spürt das Pulsieren der hinteren ABS-Bremse. Das sollte man sich also bald abgewöhnen, der X-ADV lässt sich beim Spurten mit einer Hand bedienen.

Honda: 'Crossover-Bike im raffiniert-robustem SUV-Stil'

Ein erster Ausflug führt ins (leichte, sandige) Gelände und dort scheint der X-ADV sich gar nicht so unwohl zu fühlen. Vorausgesetzt, der Fahrer hat einige Offroad-Erfahrungen und kann mit durchdrehenden Rädern, Schlupf (die Traktionskontrolle muss 'manuell' vom Handgelenk reguliert werden) und leichtem Drift umgehen. Man bedenke das Gewicht von 238 kg, den tiefen Schwerpunkt und die relativ kleinen Räder. Die Sitzhaltung passt bei nicht allzu schneller Fahrt, auf den Trittbrettern zu stehen ist auch möglich. Als Zubehör gibt es sogar Rizoma-Fußrasten, die hinter den Trittbrettern angeschraubt werden. Dann kann man relativ sicher im ebenen Gelände vor sich hin treckern. In einer Kuhle teste ich die Schaufelfähigkeit der TW 152 Reifen, die mir schon bei Nässe und auf der Autobahn gefielen. Wegen der sanften Kraftentfaltung im D-Modus muss man auch hier im Sand keine Bange haben. Es geht einiges. Das gleiche Szenario auf Erdboden bei Regen (Matsch) würde ich hingegen nicht freiwillig und ohne Not eingehen.

An dieser Stelle ein Video zur Entstehungsgeschichte des Adventure 'Rollers': Clemens Gleich kommentierte schon, dass es wenig glaubwürdig scheint, dass Italiener etwas nicht tun, weil das Fahrzeug nicht geeignet ist ...

 

 

Der X-ADV ist durch seine Preisstellung von 11400,- € ein Premium Fahrzeug und eine absolute Ansage. Der Integra wird mit 9490,- € gelistet, die CRF 1000L Africa Twin mit 12890,- €, eine NC 750 S/X mit dem gleichen Motor kostet gar mit nur 6895,- €. Dazu gibt es Erklärungsbedarf, denn der Preis lässt sich nicht durch die hochwertige Ausstattung allein und den Produktions-Aufwand erklären. Wir werden mal nachfragen.

 

 

22. Juni 2017
500 km X-ADV

Bankfurt. X-ADV abholen in der Hanauer Landstraße. Zollstockcity in der Innenstadt, Altstadt mit der Tram, dann  vorbei am Draghi Tower (der EZB). Ich lerne den Scooter kennen. Da war noch was, es ist der bisher wärmste Tag im Jahr. Das X-ADV-Instumentarium ähnelt einem kleinen Tablet und zeigt 36°C!  Doch die Abkühlung von oben solle am 22.6. noch kommen ...

Ein Topcase lasse ich da, dann sieht der X-ADV noch weniger nach Roller aus. Jan Rott erklärt mir die Motormappings, dann tauche ich in den Berufsverkehr ein. Frankfurter Autos lassen mir Platz um ein wenig italienisch zu fahren. 

 

Bei einer kleinen Pause (Sachen ausziehen) schaue ich mir Details genauer an. Das Gewicht kommt auch zustande, weil der Scooter am Hinterrad eine zusätzliche Feststellbremse hat, die LED-Scheinwerfer sind lustig, das taglichtfarbene LED-Licht wird von der Seite eingespiegelt. Alles wichtige an Reisegepäck passt unter die Sitzbank. Nur das Verlegen eines GPS-Netzkabels bedeutet etwas Aufwand, man müsste unter dem Plastikkleid hindurchfädeln. 177 kg ist die maximale Zuladung, was auf eine Person plus Gepäck oder zwei Personen, nur mit Badegepäck hindeutet.

 

Autobahn: Der aus der NC 750 bekannte DCT-Motor (mit seinen 4,2 Litern Motoröl!) läuft ruhig im D-Modus vor sich hin. Unerwartet hohe Reisegeschwindigkeiten sind dank intelligent verstellbarer Scheibe und dem drehmomentstarken Twin-Motor möglich.140, 150 km/h stehen öfter auf der 'Uhr', völlig entspannt. Der Spritverbrauch pendelt zwischen 4,4 und gut 6 Litern. Die 3,5 von Honda als Durchschnittsverbrauch ermittelten Liter kann man eher auf der Landstraße realisieren.

 

 

Blinker rechts und auf in die Rhön: Einen extra Warnblinkerknopf entdecke ich auch. Sämtliche Leuchten am X-ADV sind in LED Ausführung. 32°C, fast bleibt durch die Scheibe ein wenig der kühlende Fahrtwind weg. Ich stelle zwei Rasten tiefer. Die Rhön ist toll und bringt mit Straßen über 800 m Meereshöhe etwas frischeren Wind an den Körper. Tanken: Drehschalter betätigen, Knöpfchen drücken, übrigens regelt Honda's SMART Key-System den Rest. Einen Metall-Schlüssel führe ich neben dem Transponder nur als Ersatz mit mir. 13,1 Liter passen rein, wenn der Tank unter der Sitzbank leer ist, ich tanke 10. Ab 1,6 Liter soll der letzte Balken im Cockpit zu blinken anfangen, wer es darauf anlegt, kommt dann noch 40 - 50 km weit ...

Ein Sommer-Gewitter: Deutsche Autobahn von ihrer schlechtesten Seite: LKW-Gischt, wenig Sicht, beschlagenes Visier. Mit minimaler Regenbekleidung bleibe ich weitestgehend trocken. Blitze zucken und der X-ADV zieht mit seinen Bridgestone Trial Wing-Reifen unbeirrt seine Spur - beeindruckend! Noch ein Stop in Kassel bei der documenta 14: Beeindruckend das Parthenon of Books von Marta Minujín. Es zeigt eine Akropolis voll von zensierten oder verbotenen Büchern.

 

 

Ich bin froh angekommen zu sein, 19°C, 22 Uhr. An der Kette klebt sogar noch etwas Kettenöl. Es ist Sommer.

 

 

X-ADV Logbuch

Kommentare zum Test

Letzte Änderung: 06.07.2017
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