Trekking Universalist: Camino GTX

 

Lowa’s Camino GTX haben wir über Stock und Stein, über Liguriens Strände aber auch über die Alta Via dei Monti Ligure gescheucht. Über den Sentir Valéen im Royatal und hinauf zum Monte Toraggio, neuerdings auch mit Baby auf dem Rücken. Aber auch den Alltag in Liguriens steinernen Bergdörfern brstritten wir mit dem leichten Lowa Schuh. Die Vorteile des Camino GTX liegen in seiner universalen Auslegung: der Schuh ist leicht genug, den Alltag zu bestreiten (auch eine Motorradtour macht er gerne mit), aber fest genug, um mit Gepäck über mittelschwere Alpentrails zu tragen. Seine Vibram Sole verdient Aufmerksamkeit, weil sie auch auf Steinen guten Gripp bietet und seine Schnürung, weil sie den Schuh sicher und nah an den Fuß schmiegt. Gefühlvolles Auftreten und gleichzeitig gut abgefedertes, sicheres Gehen auf unterschiedlichen Terrain ist mit dem Camino GTX fast überall möglich.

 

An Nähten und Verklebungen haben wir nichts auszusetzen, doch wenn einmal etwas damit sein sollte, ist der Lowa Service mit Sicherheit dafür da. Auch einen komplette Besohlung ist über Lowa (respektive den Fachhändler, der den Schuh einschickt) möglich. Doch bis dahin können viele Jahre vergehen. Uns gefiel der Schuh auch wegen seines Designs und den möglichen Farbvarianten. Wer Proleme mit mit zu schmal geschnittenen Bergschuhen hat, dem wird im Falle des Camino GTX von Lowa geholfen: Es gibt eine weitere Leistenvariante. Gut gefiel uns auch das X-Lacing genannte Schnürverfahren im Schaftbereich, das über einen stabilen Pin die Zunge in allen Richtungen an der richtigen Stelle fixiert. Leichtgängige Haken und Ösen (teils mit Kugeln, zur Reibminderung) sind verantwortlich für einen gleichmäßig auf den Vorderfuß verteile Krafteinwirkung beim Schnüren und auch die Haken im Schaftbereich können kaum durch normalen Druck (darauf sitzen) verbogen werden, wie es früher bei den einfachen Blech-Haken der Fall war.

 

Auch die Gore Ausstattung bereitet in den meisten Fällen ein angenehmes Fußklima: Wir empfehlen auf Leder im Innenschuh zu verzichten, es sei denn, der Schuh kann immer gut lüften und wird nicht jeden Tag getragen. Nähte hat der Camino ein paar mehr, weswegen er nicht unbedingt für längere Motorradtouren prädestiniert ist. Bei unseren gelegentlichen Ligurischen Ausflügen hat der Schuh an der zum warmen Motor geneigten Innenseite aber keinen Schaden genommen.

Fazit: Auch nach 3 Jahren häufigen Gebrauchs noch eine gute, leichte und langlebige Wahl.

 

Bezug: Globetrotter.de (220€)

Letzte Änderung: 17.01.2017
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