Test Sony RX-100 IV un Alpha 7 II

Sony RX-100 IV

Die meisten Updates der ohnehin hervorragenden Reise-Kamera kommen diesmal den Filmern zu Gute. Viel Werbung wird mit dem 1000 Bilder pro Minute Zeitlupen-Effekt (Slow Motion) gemacht. Richtig gute Bilder liefert aber die Einstellung 256 Bilder pro Sekunde. Das alles ist ein echter Hammer für den Preis, sagt unser Film-Spezialist Ekki Kähne. Das Profi-Auge sieht aber auch, wo gespart wird: der 1-Zoll Sensorchip ist für das komprimierte 4k auf XAVC S etwas klein und erfordert in der Weiterbearbeitung ein neues Plug-In das den „kleinen“ 4 K Modus unterstützt. Der Ton der IVer ist nicht aussteuerbar doch die Ergebnisse für Hobbyfilmer sind trotzdem überragend.

 

Ein dickes Plus fährt der OLED Sucher der RX-100 IV ein, dessen Pixel-Auflösung im Vergleich zum Vorgänger-Modell von 1,44 auf 2,35 Mio Dots wuchsen. Das entwickelt sich bei starker Sonneneinstrahlung zu einer passablen Alternative zum schwenkbaren Display.

 

Bei Funktionen wir dem Panoramamodus merkt man auch, das Bildverarbeitung und Serienbildrate kontinuierlich wuchs: war sie beim Mark II Modell noch 5,8, so ist sie bei der Mark III schon bei 10 und die Mark IV schafft gar ganze15 ½ Bilder pro Sekunde. Freilich nur bei Verschlusszeit-Priorität.

 

High-ISO Rauschen bekommt Sony wie schon bei der Mark III mit der bereichsspezifischen Rauschunterdrückung in den Griff: Die Software erkennt Muster, Kannten und Strukturen und wende die Rauschunterdrückung gezielt an, ohne starke Artefakte zu bewirken. Tatsächlich kommt Sony damit an Bildqualitäten heran, die sonst nur DSLR Kameras mit größeren Sensoren erzielen.

 

Der neue mehrschichtige CMOS-Sensor hat einen angeschlossenen Speicher, der schnelle Bildfolgen ermöglicht. Die wuchs bei den RX-100 Kameras von Modell zu Modell kontinuierlich. Das ist vor allem in der Panorama- und Serienbild-Fotografie zu merken. Man muss Sony in der Werbung Recht geben, wenn behauptet wird, dass die RX-100 Kameras Fotografen zu ihrer DSLR eine in vielen Disziplinen gleichwertige Kamera an die Hand geben. Was Nahaufnahmen, Schärfe oder Tageslicht-Fotografie angeht, kann die kleine sogar Vollformat Kamera das Wasser reichen.

 

Für viele Features der neuen Kamera gilt auch unser Test und unsere Empfehlung für die RX-100 Mark III. Die Änderungen an der RX-100 IV wirken sich insbesondere für Videofilmer aus und für jene, die extrem kurze Verschlusszeiten oder eine hohe Serienbildrate brauchen. Die Kamera gilt bei uns als Tipp für ultrakompakte Kameras, bzw. Zweitkameras, die ähnlich gute Bilder wie DSLRS liefern.

   

Plus

  • 40 Slow Motion Highspeed-Video
  • Verbesserter elektronischer Sucher
  • Schneller Exmor RS Sensor für 16,5 B/s bei 20,1 MP, 5.472 x 3.648 Bildpunkte
  • Anti-Distortion Shutter für Verschlusszeiten bis 1/32.000 Sek
  • ISO 80 bis ISO 12.800
  • ND-Filter mit drei Blendenstufen für helle Foto-Umgebung
  • Mit WLAN und NFC

 

Minus

  • Kein Mikro- und Kopfhöreranschluss
  • Ton nicht aussteuerbar
  • Kein GPS
  • Geringe Akku Laufzeit (1.240 mAh)
  • Hoher Preis

 

Preis: um 1000€

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Sony Alpha 7 II - das Update

 

Keine neue Kamera, aber ein Facelift könnte man die Wandlung von der A7 I zur A7 II nennen. Sony Alpha 7 Kameras sind unangefochten klein und kompakt. Mit den Zeiss Wechselobjektiven liefern sie im Vollformat-Segment immer noch eine optische Leistung, die viele DSLR-Cams in den Schatten stellt.  

Was ist nun das Kaufargument für eine A7 II? Es gibt viele Detailverbesserungen. Zum Beispiel wanderte ein neuer fünf Achsen stabilisierter Bildsensor nun in den Kamerabody. Damit hat man ein weiteres 'bewegliches Element', aber, wie Sony verspricht, Möglichkeiten die Belichtungszeiten um einen Faktor bis zu 4,5fache zu verlängern. Damit gleicht die Bildstabilisierung der der Olympus OM-D EM-5, die aber mit einem kleineren CMOS Sensor arbeitet. Wird nun ein stabilisiertes OSS E-Mount Objektiv verwendet, so übernimmt das dann die Stabilisierung der Pitch- und Yaw-Korrektur (X&Y-Achse), alle weiteren Achsen werden von dem neuen Kamera Stabilisator neutralisiert. Der neue „SteadyShot“ ist laut digitalkamera.de ein guter Tipp für Liebhaber langer Brenneweiten (auch Fremdobjektive, die per Adapter an den E-Mount passen), die sich damit hervorragend aus der Hand auslösen lassen.



Die 
Bedienelemente das A7 II hinterlassen nun beim Filmen keine Geräuschkulisse mehr, Änderungen gab es auch an Autofokus und am Display. Als kleines Manko bestehen bleibt allerdings die etwas kurze Akku-Laufzeit (um die 300 Bilder).

 

Der Autofokus ist im Vergleich zur Alpha 7 nicht signifikant besser. Die 117 Pasen-AF-Sensoren sollen laut Sony eine 30 Prozent schnellere Fokussierung bewirken, in der Praxis ist das aber nur im direkten Vergleich beider Kameeras auszumachen. Neu sind auch der Griff, die Bedien-Räder, die Art der Lackierung und die höhere Auflösung des neuen Displays. Die Kamera wurde im Vergleich zur Alpha 7 um 125 Gramm schwerer. Das Update im Vergleich zur ‚normalen‘ Alpha 7 kostet rund 700 € mehr. Wer die Änderungen zu schätzen weiß, wird die Summe investieren, alle anderen kommen auch mit der ‚Ur-Alpha7‘ ganz gut aus.

Für die Bildqualität und alle anderen Features gilt im Prinzip unser Test der Alpha 7.


Plus

  • Verbesserte Videoeigenschaften: die neuen Bedienelemente arbeiten geräuschlos
  • Besseres Display als Alpha 7 (Auflösung)
  • Optischer Bildstabilisator in der Kamera (fünf Achsen stabilisierter Bildsensor)
  • Videoaufnahme in XAVC S


Minus

  • Unterstützt noch keine schnellen UHS-II-Karten
  • Kein Blitz, Display nicht um 180° klappbar
  • Kaum bessere Bildqualität als Alpha 7
  • Kurze Akkulaufzeit, Fehlbedienung Belichtungskorrekturtaste möglich
  • Serienbildrate mit 5 Bildern verbesserungswürdig

 

 

Preis: ab 1550 €

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SONY RX-100 V

 

2016: Mittlerweile ist die RX-100 Mark V erschienen. Die Kamera ist ein echtes Erfolgsmodell und andere Hersteller nehmen mittlerweile Anleihen an die RX-100 Reihe.

 

Die Neuerungen sind schnell erklärt: Was bleibt ist das Gehäuse und die Auflösung von 20 Megapixel, unter der Haube ist die Bildfrequenz schneller (24 B/S) geworden und der Autofokus und Videofunktionen hat an Schnelligkeit und Qualität zugelegt. 

 

Letzte Änderung: 04.02.2017
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