Sünde im südlichen Piemont

Das südliche Piemont ist eine Wahlheimat für Enduristen. Es ist eine kulinarische Region mit hohen Bergen, Naturparks und einem durchaus erreichbaren Mittelmeer.

Sinistra Cassotto, kurz Sina, arbeitet als Foodscout für einen Münchner Feinkostladen. Pünktlich zur Saison reist sie voller Elan und mit gut gefüllter Kasse ins italienische Trüffelmekka Alba. Doch im Paradies des weißen Goldes herrscht Flaute. Der Sommer war zu lang und zu heiß. Die Trüffel fehlen, dafür gibt es einen Toten, dann sogar zwei Tote. Sina gehört plötzlich zum Kreis der Verdächtigen …

Witzige & intelligent erzählte Liebesgeschichte im Urlaubsland No 1

Eingebettet in die atemberaubende Landschaft des Südpiemonts mit seinen dunklen Wäldern, abgelegenen Gehöften, eigenwilligen Bewohnern und dem mehr als maskulinen Commissario Falcone entspinnt sich ein packender Krimi, der nicht nur nach dem aphrodisischen Aroma von Trüffeln, Wein und Aglio, sondern auch nach Spannung und Verführung duftet ...

 

Vielleicht eine bekömmliche Abendlektüre für Piemont-Motorradreisen, die Appetit auf Trüffel, Wein und Sünde macht.

 

Autoren-Info 
Gabriele Kunkel lebt und arbeitet in Würzburg, Hannover und im Piemont (Italien). Nach ihrem Designstudium gründete sie die Werbeagentur NeuLand, die sie bis 2001 als Geschäftsführerin leitete. Seit 2000 lehrt sie an der Hochschule Hannover visuelle Kommunikation und Kreativität. Nach der Veröffentlichung des Rezept- und Geschichtenbuches „Ein italienischer Sommer“ (GU, 2012) erscheint mit „Mord im Piemont“ Kunkels erster Roman.

 

 

Lois Pryce Schutzengel in Afrika

Gut promoted wurde Lois Pryce spätestens durch den Bestseller 'Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren' .Die Reise durch Africa (Originaltitel: Red tape an white knuckles) fand genaugenommen vorher statt und wird nun in Deutschland 'nachgeschoben'.

London- Kapstadt

In 4 Monaten schaffte Lois Pryce die Tour mit ihrer 250er Yamaha quer durch Afrika. Fotos sind nicht unbedingt die Stärke der Alleinreisenden britischen Journalistin Lois Pryce. Es ist eher der Text das prosaische und der professionelle Blick auf die Dinge. Hier gibt es durchaus Parallelen zu Ted Simon, dessen Bücher immer noch ein Genuss sind, die multimediale Darstellung der Reisen eher weniger.

Die Reise selbst hat vermutlich 2008 oder 2009 stattgefunden, darauf weisen einige Details hin. Wir haben das Buch noch nicht ganz durchgearbeitet, daher an dieser Steller später noch ein paar Zeilen. 

 

 

Alles könnte anders sein

Es ist bemerkenswert, wie Harald Welzer es in die Spiegel Bestsellerliste geschafft hat. Seine Themen sind eher unbequem und von der reine Wissenschaft der Sozialpsychologie und Anthropologie hat er sich losgesagt. Harald Welzer tourt auf Einladung durch Europa und wird nicht zu Buchvorstellungen geladen, sondern um Utopien und Antworten auf wichtige gesellschaftliche Fragen zu geben.

 

Neben seinen wichtigen Büchern 'Die smarte Diktatur', 'Selbst Denken' und 'Wir sind die Mehrheit' sind eine Reihe weitere von und über ihn auf den Markt gekommen. Unter anderem auch ein Sammelband seiner Kolumne in National Geographic (Welzer wundert sich).

 

 

Unbequem an Welzer ist, das WIR die Demokratie retten sollen (Wir sind die Mehrheit), das WIR selbst Denken sollen und Veränderungen im Kleinen hervorrufen sollen oder auch einfach nur die Erkenntnis, das smarte (soziale) Medien und Hardware (das Mobiltelefon) nicht nur gibt, sondern auch nimmt und uns zu reinen Konsum-Objekten degradiert.

Es ist alles schon da, nur falsch zusammengesetzt

In 'Alles könnte anders sein' geht es Welzer bewusst um positive Einflussmöglichkeiten des Subjekts, die wir teilweise wieder neu erlernen müssen. Dafür ist es auch an der Zeit, denn gesellschaftlich scheint einiges zu kippen, nicht nur in Europa. Daher versteht Welzer den Slogan 'Die fetten Jahre sind vorbei' auch als einen positiven. Weitere Merksätze zum neuen Realismus?

 

»Es ist alles schon da, nur falsch zusammengesetzt.«

»Die Welt kann freundlich sein.«

»Morgen Mittag beginnt das Neue.« [...]

 

Das Quantensprünge nur kleinstmögliche Veränderungen sind und das es auf jeden von uns ankommt, macht Welzer einmal am Beispiel Lutz Beisels deutlich. Beisel als terre des hommes Mitbegründer machte einmal den Anfang, als er während des Vietnamkrieges organisierte, das kriegsverletztes Kinder in Sicherheit zu bringen. Dank seines und Edmond Kaisers Verhandlungsgeschick gelang es, betriebsbedingte Leerflüge von Air France und der Bundeswehr kostenlos für diese Transporte zur Verfügung gestellt zu bekommen. Der Anfang war gemacht.

 

Welzer ist auch ein Wachstumsgegner, denn wie soll das gehen, das immer mehr Menschen einfach nur immer mehr und bequemer konsumieren wollen. Welzer fordert schon lange ein Umdenken in der Politik, die nicht allen herkömmlichen Wohlstand nur auf immer mehr Wachstum, sagen wir auch Konsum, begründet. Welzer wendet sich auch gegen Ressentiments von Rechts wie von Pegida und AfD.

 

 

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Letzte Änderung: 20.03.2019
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