Wanderungen durch die Abruzzen: Ausgezeichnet!

In Rieti, im Zentrum Italiens wurde 2003 von der Stadtverwaltung der früher ewig schwächelnden Lira ein monumentales Denkmal gesetzt. Stargast bei der Einweihung war die entzückende Sophia Loren.
So sind "die Italiener", doch auch Rieti und die Abruzzen haben noch andere seriösere Kunstwerke zu bieten. Das Naturerlebnis der Abruzzenwanderung wird dadurch immer wieder aufgewertet. Die beschriebenen Wanderungen werden von Hennig durch Interviews mit Einheimischen, Geschäftsleuten und Künstlern gewürzt. Einem Zugewanderten ‚Wohltäter‘ fühlt Hennig aber kritisch auf den Zahn und entlarvt ihn als normalen Geschäftsmann. Insgesamt zeichnet Hennig so ein einfühlsames und authentisches Bild der heutigen Abruzzenregion. Wie sich das Leben der Einwohner verändert hat wird an historischen Dokumenten interessant sehr bildhaft geschildert. Ein paar Abschnitte im Buch sind Joseph Beuys, dem auch aus Italienischer Sicht ‚Maestro tedesco‘ gewidmet, der sich in seinen Schaffensphasen länger in den Abruzzen und zwischen Rom und Neapel aufhielt.

In den Abruzzen findet man noch wirkliche Einsamkeit, wenig nicht-Italienische Touristen und einen Hauch von Abenteuer denn die Wege sind garantiert nicht so ausgetreten wie in den zentralen Regionen der Alpen – trotzdem aber nicht unspektakulärer. Auf fast 3000 Meter Höhe bringen es die Gipfel des Gran Sasso d’Italia, in der Nähe von l’Aquila (das nun im April 2009 durch ein verheerendes Erdbeben weitestgehend zerstört wurde). Die Abruzzen sind leicht über Rom oder von der Adria zu erreichen. Der Autor Christoph Hennig lebt seit geraumer Zeit in Italien und ist durch Tourismus-theoretische Essais wie Reiselust „Reiselust“ bekannt geworden. Weitere (Wander-) Bücher schreibt er zu den Italienthemen Cinque Terre, Latium, italienische Riviera und Toskana.

Aktuell:

Hennigs Buch wurde zusammen mit seinem Führer »Cinque Terre - Ligurische Küste« auf der Frankfurter Buchmesse 2007 als bester Italien Reiseführer gekürt. »Beide Reiseführer stehen für das bemerkenswerte Insiderwissen eines der engagiertesten Reisebuchautoren und Italienkenners« und »Der Autor gibt einen umfassenden Einblick in eine Region, die durch ihre unterschiedlichen Landschaftsbilder und wechselvolle Geschichte vielseitiger kaum sein kann«, heißt es in der Begründung.
Christoph Hennig lebt und wandert seit mehr als zwanzig Jahren in Italien. 1986 veröffentlichte Hennig seinen ersten Reiseführer (Toskana)1988 folgte als weiterer Reiseführer mit Schwerpunkt Wandern ein Band über die Cinque Terre. Die beiden Bücher haben es inzwischen zu 26 Auflagen gebracht und sind über 100 000 Mal verkauft worden - ein deutliches Zeichen für das starke Interesse an italienischen Wanderungen. Seit dem hat Hennig viele andere Italien-Bücher verfasst, doch Wanderbeschreibungen sind ihm nach wie vor am liebsten. Warum? Weil wirklich schöne Wanderungen zum Besten gehören, was man auf Reisen erleben kann - und weil man sie, jedenfalls in Italien, nicht durch Zufall findet. Wirklich schöne Wanderungen: das sind solche, die landschaftlich abwechslungsreich und spannend sind, die über Maultierpfade, ungepflasterte Wege und manchmal querfeldein führen - Wanderungen, auf denen man die besondere Atmosphäre erlebt, die nur zu Fuß erfahrbar wird. [Quelle: http://www.italienwandern.de/ ]

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Letzte Änderung: 01.01.1970
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