Bestseller mit DCT Automatik

Flott, günstig und komfortabel

Langhuber und Haubitze
Langhuber und Haubitze

 

Auch mal reinschauen: Test Honda X-ADV mit NC 750 Motor 2017


Wir erinnern uns: die NC 700 X hatte etwas weniger Leistung und weniger Drehmoment. Sie ging trotz langhubigem Motor leicht in den Begrenzer (6500 U/Min), war aber auch ein wahres Traktionswunder. Die neue NC 750 X punktet vor allem mit noch mehr Drehmoment und die Begrenzer-Problematik ist ihr auch dank längerer Übersetzung fremd. Ein Honda Integrafahrer (gleicher NC 700 Motor) lässt uns wissen, dass seine Motorradfahrenden Freunde sich sehr oft verschätzen, wenn Sie ihn nicht mehr an Ihrem Hinterrad wähnen: Auch der NC 700 Motor mit DCT geht richtig ab, besonders, wenn man ab dem Kurvenscheitelpunkt richtig aufmachen kann. Angst vor Ausrutschern muss man dabei (fast) gar nicht haben, die richtigen Reifen vorausgesetzt...

7. Oktober
Die NC steht draußen im Regen. Kann man nur testen, ob das Gepäckfach trocken bleibt ;o). Vor allem würde ich gerne wissen, ob der Verbrauch auf der Landstraße wirklich noch sinkt. Morgen gibt es dazu eine kleine Test-Tour.
 
Vielleicht Zeit, sich ein wenig mit der Technik zu beschäftigen: Das Doppelkupplungsgetriebe (DCT) beschert der NC 10 kg Mehrgewicht und eine Aufpreis von '10€ pro 100g'. 2 Stundenkilometer ist die Höchstgeschwindigkeit gegenüber dem Schaltgetriebe geringer. Auf den Spritverbrauch wirkt sich das hingegen nur wenig aus. Beim DCT sind auf der einen Seite immer 1., 3., oder 5. Gang im Eingriff, auf der anderen Seite entsprechend 2., 4. oder 6. Gang. So ist die 'Automatik' schon komplett was anderes als bei der Rollervariomatik, in der Praxis sind definitiv alle Gänge vorhanden, jedoch merkt man den Schaltvorgang nur marginal. Zum Schalten muss weder Gas weggenommen, noch synchronisiert werden - alles vollautomatisch und unter Last!
 
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8. Oktober
Die NC fährt auch bei schlechtem Wetter gut! Im Helmfach bleibt alles dicht und der Wetterschutz ist passabel. Der Kettenschutz könnte hingegen besser sein. In punkto Sicherheit gibt es kaum etwas zu bemängeln: Das ABS ist sehr feinfühlig und eine Traktionskontrolle wird angesichts der sanft einsetzenden Leistung auch bei nasser Straße nicht vermisst. Beim Gespräch über das Helmfach, in dem sich auch eine Steckdose befindet, vermissten wir eine Kabeldurchleitung. Sonst kann man nur ein Handy während der Fahrt im Fach laden. Andererseits sollte man z. B. ein Navi auch nicht mit USB und Steckdose betreiben - das nervt mit der Zeit. Der Benzinverbrauch sinkt übrigens erwartungsgemäß. Die Ölkontrolle (Naßsumpf, kein Schauglas) sollte auf dem Hauptständer bei kaltem Motor durchgeführt werden. 
 
10./11. Oktober
Heute durften auch mal andere bewerten: Die NC 750 läuft bis zur Höchstgeschwindigkeit (165 km/h) äußerst stabil. Mit kaum einen anderen Bike aus dem Fuhrpark lässt sich so gut und sicher reisen - auf Autobahn und Landstraße. Windschutz passt, einzig Handprotektoren könnte man für die kalte Jahreszeit nachrüsten. Da die meisten Tester bei MR sonst Enduro fahren, waren wir besonders erstaunt über das Reisen bei höheren Geschwindigkeiten. Reifen, kleine Scheibe und Fahrwerk (nicht verstellbar außer Federvorspannung) tun einen guten Job.
 
 
Testende: 13. Oktober
 
 
vorläufiges Fazit:

Die NC 7x0 X ist ein in Anschaffung und Unterhalt sehr günstiges, aber auch vollwertiges Motorrad, für das es eine Menge Zubehör gibt. Ob mit oder ohne Doppelkupplungsgetriebe (DCT) ist eine reine Geschmacksfrage (und eine des Geldbeutels), Glanzstück ist und bleibt der gutmütige Oldstyle-Langhub-Motor im modernen Gewand. Zwar braucht die 750er eine Zeit um in Schwung zu kommen, dann fährt es sich aber äußerst entspannt bzw. mit DCT auch noch schaltfaul. Das ABS ist auf dem neusten Stand und eine Traktionskontrolle bei der Leistungscharakteristik absolut entbehrlich. 

Der 14 Litertank bescheret der Honda eine Reichweite bis zu 370 km, die Einscheibenbremsen sind absolut ausreichend dimensioniert. Wer aber zu diesem Preis einen Leichtbau erwartet, wird enttäuscht: Die NC 750 X DCT wiegt 229 kg.

 

  • Technische Daten & Zubehör : Louis / [PDF]
 
weitere Technische Daten

Paralleltwin, ABS, 55 PS, 6 Gänge, Federweg v/h 154/150 mm, 14,1l Tank, Verbrauch: zwischen 3,8 und 6 Liter (Vollgas, Gepäck), Gewicht 229 kg (DCT), Preis mit DCT: 7755€, ohne DCT: 1000 € (und 10 kg) weniger.

Kommentare zum Test

Kommentar von Dietmar Paul | 09.10.2014

Die NC ist ein super Motorrad! Nette Idee so ein Test-Blog. Meine verbraucht im Schnitt 4,2l. Weiter so!

Kommentar von alexander großmann | 07.04.2016

Wäre auch noch ganz gut zu erwähnen, dass das Zubehör für die Honda NC doch sehr günstig ist. Und es z.B. eine Gel-Komfortsitzbank mit Sitzheizung für um 400€ gibt und vieles mehr. also das ABS ist natürlich der Hammer das reglt so feinfühlig hab ganz am Anfang als es rutschig war und ich gewohnt war ohne ABS zu fahren hinten gebremst und die Regelvorgänge nur beim ganz genauen ,,nachfühlen'' gespürt

Kommentar von Bushmills | 10.07.2018

Das Doppelkupplungsgetriebe (DCT) beschert der NC 10 kg Mehrgewicht und eine "Aufpreis von '100€ pro 100g'." - Der Rechnung nach kostet das DCT also 10000 € extra ...

Antwort von Markus Golletz

Uijuijui! Eine Null zu viel... Grazie Mille!

Markus

Kommentar von Marchlewski, Claudia | 28.10.2018

In 2 Wochen steht für mich (51 J.) endlich die praktische Prüfung an. Seit 2 Monaten liebäugele ich mit der NC 750X mit Schaltgetriebe. Ich wohne in der Nähe der Alpen, deren Pässe ich für das kommende Jahr anvisiere. Hat jemand noch Tipps für mich Greenhorn ?
Herzlichen Dank im Voraus. LG....Claudi

Antwort von Markus Golletz

Hi Claudi,

Keine schlechte Wahl. Nur die Auswahl ist natürlich auf dem gut bestückten Gebrauchtmarkt riesig. Mit einer NC kann man ne Menge anstellen und ein wenig geländegängig ist sie auch. Alpen hört sich gut an. Honda hat sonst noch die 500er im Programm, dann hatten wir noch den Benelli Leoncino im Test und Yamaha hat da wohl noch MT07 und 09 im Angebot.

Probefahrten, falls möglich, bringen da immer noch etwas Klarheit.

Viel Erfolg und schreib man, was es geworden ist!

Markus

Kommentar von Claudi | 30.10.2018

Vielen Dank, Markus. Ab den 13.11. werde ich mir ganz viel Zeit dafür nehmen, "meine Lady" zu finden. In der Fahrschule fahre ich eine 800er BMW (75 PS). Die Honda hat 54. Wie stehst du dazu ? Berge, Sozius...? Gibt die NC 750 X genug her ?

Grüßle.....Claudi

Antwort von Markus Golletz

Hi Claudia,

hab selber eine F 800 GS und die hat reichlich Pferde. Die NC 750 Honda bin ich auch gefahren und die hat wegen ihres langhubigen Motors einen sehr starken Eindruck gemacht. Ich würde sagen, das ist kein Manko. Achte eher darauf, auf welchem Mopped du dich am wohlsten fühlst!

Lieben Gruß und viel Glück, wenn es soweit ist!

Markus

Kommentar von Marchlewski, Claudia | 16.11.2018

Da bin ich wieder.....
Am Montag habe ich die Prüfung super gut bestanden. Gestern habe ich die NC 750 X Probe gefahren. Heute habe ich sie zu meiner Auserwählten gemacht....meine Lady in Red....Ja, ich habe sie gekauft. Jetzt wird sie noch aufgemotzt mit Griffheizung, Griffprotektoren, Sturzbügel, Mittelständer und einem 12 - Volt - Stecker. Das gab es von Honda als günstiges Komplettpaket.

Kommentar von Claudi | 16.11.2018

Ich bin überrascht, wie leicht sie sich fahren lässt. Gerade so als hätte ich sie schon jahrelang gefahren. Sehr angenehm sind der erhöhte Sitz und Lenker. Ergonomisch passt da alles sehr gut und es fühlt sich einfach bequem an. Ich freue mich schon auf die erste Fahrt und hoffe, dass mir der Schnee keinen Strich durch die Rechnung macht. Liebe Grüße.....Claudi

Antwort von Markus Golletz

Hi Claudi,

freut mich, wenn du das richtige Bike gefunden hast! Mit hat die auch gut gefallen, besonders auch der Motor. Nun wird's kühl, fährst du dann auch noch?

Wir testen gerade einen hohen Bock, die Husqvarna 701 Enduro. Gestern ist der Zündschlüssel beim Tanken abgebrochen... ;o((

Saluti,

Markus

Kommentar von Marchlewski, Claudia | 21.11.2018

Hi Markus,
Ja, ich habe vor, den Winter durchzufahren. Für mich ist das eher Training, damit ich dran bleibe und nicht im März völlig verunsichert aufs Bike steige. Bei Temperaturen um die 8 ° C ist das kein Problem, und das ist im Winter ja keine Seltenheit. Viel Spaß noch mit der Enduro.
Grüßle....Claudi

Kommentar von Claudi | 03.12.2018

Wie frisch verliebt....
.... fühlt sich das an. Unglaublich, diese Honda fährt sich einfach traumhaft. Die nachgerüstete Griffheizung erlaubt auch Fahrten bei 5 °. Wünsche allen Honda - Liebhabern eine besinnliche Adventszeit und möglichst viele eis - und schneefreie Straßen.

Kommentar von Claudi | 17.12.2018

Liebe Honda-Fans.
Ich habe meine Lady nun seit knapp 3 Wochen und bin seither um die 600 km gefahren. Ich möchte mich nun an das Fahren mit Sozius herantasten. Beim ersten Versuch (70 kg schwere Person, war lediglich aufgestiegen ) wäre ich beinahe mit meiner Lady umgekippt. Also wie stellt man das am besten an ? Wie kann ich das am besten üben ? Es gibt doch sicher einige unter Euch, die ständig mit Begleitung fahren und das irgendwann einmal angefangen haben. (Kann ja nicht so schwer sein...) Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Liebe Bikergrüße.....Claudi

Antwort von Markus Golletz

Hi Claudi,

bin zwar keine Lady, aber ich würde mit dem Sozius vorher besprechen, wie er/sie sich verhalten sollte: Beim Aufsteigen nicht auf die Soziusraste treten, nicht 'hoch hinaus' wollen beim Aufsteigen und beim Fahren eben auch eher dicht an die Fahrerin  rücken. Ist das Malheur mal passiert, hat man wenigstens jemanden zur Hilfe beim Aufheben. Dann sollte man das Motorrad in zwei Abschnitten über die Hüfte hochbocken und auf jeden Fall auch am Lenker anfassen....

LG

Markus

Kommentar von Wolle | 31.01.2019

Hallo Markus, wie soll das gehen : => "Beim Aufsteigen nicht auf die Soziusraste treten" ? VG, Wolle

Antwort von Markus Golletz

Wolle,

etwas missverständlich. aber Sozia, die aufsteigen, sollten erst mal einen Yop Chagi machen, d. h. nicht auf die zu ihnen gewandte Seite treten. Das gibt für das Halten des Moppeds ungünstige Hebelkräfte für den/die der/die vorne sitzt. Ich meinte nicht den aufsteigenden Fahrer, sondern den Sozius ;o).

Markus

Kommentar von Claudi | 31.01.2019

Frage ich mich auch. Ich bin auch noch nicht weiter gekommen, was das Fahren mit Sozius angeht. Ich habe einfach Schiss, dass ich umfalle. Und dass ich anfangs erst mal alleine fahren sollte, ist mir auch klar. Aber nach 2000 oder 3000 km möchte ich dann den Schritt wagen. Gibt es denn niemanden, der mir dazu etwas erklären kann ? Ihr seid doch sicher alles eingefleischte Biker, die Ihre Frauen oder Männer - je nach dem - auf dem Soziussitz mitnehmen.
Ich bin um jeden Tipp dankbar.
LG.....Claudi

Kommentar von Mike | 13.02.2019

Hi Claudi, ich habe nach 28 Jahren Pause wieder angefangen, 1Monat Single fahren und danach zu zweit. Allerdings bleibt meine Frau mit einem Bein auf der Straße und schwingt sich drüber. Nur mit Gepäck über die Raste. Am Fahrer festhalten und schnell und schräg drüber. Wichtig, immer versuchen so mittig wie möglich und als Fahrer beide Füße weit auseinander. Nicht aufgeben, viel Glück.
Mike

Kommentar von Claudi | 13.02.2019

Hi Mike. Danke für deine Anteilnahme. Ich denke inzwischen, das Problem liegt bei mir in der Angst vor dem Umkippen. Das war mir leider am ersten Tag mit meiner Lady so ergangen. Peinlich !!!! Und das sitzt tief im Hirn drin. Umso mehr konnte ich mich heute über den Erfolg freuen, sie 15 Mal ohne Hilfe auf den Hauptständer zu wuchten. Den habe ich schließlich bewusst nachrüsten lassen, traute mich aber aus Angst vor dem Umkippen nie, dies mal auszuprobieren. Unter Anleitung hat es funktioniert und zwar ziemlich lässig. Das Problem mit Sozius zu fahren sehe ich darin, dass er 90 kg und ich als Fahrerin 60 kg schwer bin. Macht das das Fahren schwieriger ???

Liebe Biker-Grüße....Claudi P.S.: .....es riecht nach Frühling.....

Kommentar von Claudi | 21.03.2019

Hi Mike.
Hallo liebe Biker - Kollegen.
Pünktlich zum Frühlingsanfang ist mir heute meine allererste Fahrt mit 74 - kg - schwerem Sozius über knapp 100 km gelungen. Was soll ich sagen .... alles viiiiel einfacher als geglaubt. Naja, inzwischen fahre ich meine Lady schon 4 Monate und habe in der Zeit knapp 3.000 km zurück gelegt. Gut Ding braucht halt doch Weil.

Wünsche Euch allen ein supersonniges Frühlingswochenende und danke Euch für die gutgemeinten Tipps.

Claudi

Kommentar von Arthur P. | 17.05.2019

Hallo zusammen, freue mich an diesem Blog, fahre seit ca. 3 Jahren (mit 66) eine F650GS. Überlege für "was Größeres". Die Honda NC 750X finde ich eigentlich ideal. Da ich mir meiner Frau (Ducati Scrambler) gerne Touren fahre und Gepäck brauche folgende Frage: wie ist das mit dem Tanken wenn man auf den Soziussitz eine Tasche aufschnallt? Muss man dann beim Tanken das ganze Gerödel wieder abschnallen? An alle liebe Grüße und gute Fahrt,
Arthur

Antwort von Markus Golletz

Arthur,

ich fürchte schon. Da der Tank direkt unter dem weggeklappten Soziussitz den Stutzen hat, wirst du darum nicht herumkommen. Ein kleiner Makel aber eine saubere Lösung. Optimal ist es wohl an Deiner F650GS und auch an den GS 800 Modellen. Hat in der Motorradgeschichte leider kaum einer kopiert.

Netten Gruß,

Markus

Kommentar von Claudi | 17.05.2019

Hallo Arthur.
Ja, du musst dein Gepäck vor dem Tanken entfernen, um an den Tank heran zu kommen. Andererseits ist die NC 750 X eine sparsame Maschine. Unterm Strich musst du also weniger oft tanken. Alternativ ist dann ein Topcase optimal.
Ich fahre seit 6 Monaten eine NC 750 X und bin total happig damit. Ist eine gute Entscheidung.
Viel Spaß damit und lass von dir hören.

Liebe Biker - Grüße....
Claudi

Kommentar von Arthur Pilz | 21.05.2019

Hallo Claudi und alle lieben Biker,
danke für den Kommentar. Ich bin mit meiner F650 GS ja schon sehr zufrieden, und bin mit Touren und als "Zweitwagenersatz" in den letzten 3 Jahren ca. 38.000 km gebiket. Es dürften nur ein paar PS mehr sein und die Laufruhe eines Zweizylinders wäre auch ganz angenehm. Insofern gefällt mir die Honda NC750 sehr. Das deckt meine Vorstellungen eines soliden Allrounders ohne Starallüren völlig ab. Nur wenn ich in Kürze wieder nach Korsika fahre brauche ich eine Gepäckrolle auf dem Soziusplatz. Und bis zum Mittelmehr muss ich dann bei aller Sparsamkeit (meine F650GS braucht unter 4 Litern) doch auch mal zwischentanken. Da machste nix dran. Da haben die bei Honda eine sympatisches tolles Bike kreiert aber doch nicht zu Ende gedacht. (oder wollten nur nicht bei BMW alles nachmachen, hihi).
weiterhin viel Freude am Bike und dan schau ich mal was es bei mir dann als Nächstgrößeres gibt.
Liebe Grüße und eine sturzfreie Saison,
Arthur

Kommentar von Claudi | 27.05.2019

Hallo mal wieder liebe Biker - Kollegen.

Ich habe mit meiner NC 750 X nun die 6.000 km geknackt. Zu meiner Verwunderung und derer anderer Biker sind beide Reifen bereits am Limit angekommen. Ab Werk sind Reifen der Marke Dunlop drauf. Als Greenhorn unter den Bikern lasse ich es stets sanft und gemütlich angehen. Am Fahrstil kann es also sicher nicht liegen. Sicher bin ich anfangs über den Winter immer nur kurze Strecken gefahren. Aber jetzt schon neue Reifen ???????

Kennt jemand unter Euch das Problem ?
Oder kann mir jemand einen Tipp zum Thema Reifen geben ? Ich bin dankbar für jeden Kommentar.
Lieben Dank schon mal vorweg.

Mit sonnigem Biker-Gruß.....Claudi

Antwort von Markus Golletz

Claudi,

600 km ist je nach Reifen kein gar zu schlechter Wert. Welcher Dunlop war es genau? Vielleicht findest du ja da über den Typ noch andere Kritiken des Reifens.

Ich würde zwar einen Reifen mit Silica Anteil (gute Nasshaftung) aber auch nicht gerade eine Rennmischung nehmen. Würde ich einfach mal mit dem Reifenhändler drüber sprechen. Einen konkreten Tipp kann ich nicht geben, ich kenne mich eher mit Enduroreifen aus.

Lieben Gruß,

Markus

Kommentar von Claudi | 31.05.2019

Hallo Markus.
Lieben Dank für Deine Stellungnahme.
Mir wurde der Pirelli Scorpion 2 empfohlen....gute Haftung bei Nässe, in Kurven usw.

Was ist davon zu halten ? Auf meine NC 750 X ??????

Grüßle aus dem sonnigen Süden....
Claudi

Antwort von Markus Golletz

Claudi,

hier ist es auch nun sehr sonnig. Was mich dazu bewegt, dass es ja auch noch einen anderen Zusammenhang bei Reifen gibt: Haftung erkauft man sich auch oft mit größerem Verschleiß. Das erscheint logisch, weil ja die Reifenaufstandsfläche Pro Reifen am Motorrad m. U, nur so groß wie eine Briefmarke ist.

Tatsache haben Motorradreifen in den letzen Jahren unglaublich zugelegt an Haftung bei trockener und nasser Straße. Es sind kaum noch 'Holzreifen' auf dem Markt. Ich denke, mit dem Pirelli kannst du nichts falsch machen. Manchmal gibt es verschiedene Gummimischungen. Ich würde da in deinem Fall auf Mainstream setzen. Einen expliziten Reifentest zu dem Reifen haben wir aber nicht auf Lager...

Lieben Gruß,

Markus

Kommentar von Arthur Pilz | 15.06.2019

Hallo liebe Biker ,
hallo Claudi,
wir waren letzte Woche wieder auf Korsika, einfach fantastisch. Vorsaison, alles noch recht verschlafen. Auf der Hinfahrt zum ersten Mal durch den Gotthard-Tunel gefahren weil der Pass noch zu war; und auf der Rückfahrt auch, weil es da geregnet hat und oben offensichtlich Nebel, Wolken und Schnee waren.
Von uns bis Savona sind es ca. 550 km. Da müsste ich nur einmal tanken. Die Dukati scrambler meiner Frau hat eine zu kleinen Tank für den Verbrauch, die muss zweimal zwischentanken. Da tankt ich natürlich mit. War froh meine Gepäckrolle nicht jedesmal "abschnallen zu müssen". Wir also weiterhin ein Überlegung sein, wo ich nach wie vor mit der NV 750X liebäugele.
Bei den Reifen war es bisher so: als ich die F650GS gekauft hab waren relativ grobe Enduroreifen drauf. Die waren nach weniger als 10.000 km völlig runter.
Seither habe ich Metzeler Tourance Next drauf; damit fahr ich jeweils ca. 14.000 bis 15.000 km. waren auf Korsika in allen Kurven, und da gabs viele davon, sehr gut.
Weiterhin viel Freude an deiner Honda,
Grüße an alle vom Bodensee,
Arthur

Kommentar von Claudi | 16.06.2019

Hallo nochmal...
Ich melde mich nochmals wegen der angesprochenen Dunlop - Reifen. Die Honda-Zentrale in Deutschland hat mich an Dunlop weiterverwiesen. Dort gibt es eine Reklamations - Hotline. Die abgefahrenen Reifen werden von Dunlop direkt beim Hondahändler abgeholt. Der hat mir auf Raten des Reifenexperten derweil einen Bridgestone aufgezogen, der sich wunderbar fahren lässt.
Ich hoffe nun, dass ich bei der Firma Dunlop noch etwas bewirken kann.
Ich halte Euch auf dem laufenden....

Grüßle vom sonnigen Hochrhein.....Claudi

Letzte Änderung: 10.07.2018