Bestseller mit DCT Automatik

Flott, günstig und komfortabel

Langhuber und Haubitze
Langhuber und Haubitze

 

Auch mal reinschauen: Test Honda X-ADV mit NC 750 Motor 2017


Wir erinnern uns: die NC 700 X hatte etwas weniger Leistung und weniger Drehmoment. Sie ging trotz langhubigem Motor leicht in den Begrenzer (6500 U/Min), war aber auch ein wahres Traktionswunder. Die neue NC 750 X punktet vor allem mit noch mehr Drehmoment und die Begrenzer-Problematik ist ihr auch dank längerer Übersetzung fremd. Ein Honda Integrafahrer (gleicher NC 700 Motor) lässt uns wissen, dass seine Motorradfahrenden Freunde sich sehr oft verschätzen, wenn Sie ihn nicht mehr an Ihrem Hinterrad wähnen: Auch der NC 700 Motor mit DCT geht richtig ab, besonders, wenn man ab dem Kurvenscheitelpunkt richtig aufmachen kann. Angst vor Ausrutschern muss man dabei (fast) gar nicht haben, die richtigen Reifen vorausgesetzt...

7. Oktober
Die NC steht draußen im Regen. Kann man nur testen, ob das Gepäckfach trocken bleibt ;o). Vor allem würde ich gerne wissen, ob der Verbrauch auf der Landstraße wirklich noch sinkt. Morgen gibt es dazu eine kleine Test-Tour.
 
Vielleicht Zeit, sich ein wenig mit der Technik zu beschäftigen: Das Doppelkupplungsgetriebe (DCT) beschert der NC 10 kg Mehrgewicht und eine Aufpreis von '10€ pro 100g'. 2 Stundenkilometer ist die Höchstgeschwindigkeit gegenüber dem Schaltgetriebe geringer. Auf den Spritverbrauch wirkt sich das hingegen nur wenig aus. Beim DCT sind auf der einen Seite immer 1., 3., oder 5. Gang im Eingriff, auf der anderen Seite entsprechend 2., 4. oder 6. Gang. So ist die 'Automatik' schon komplett was anderes als bei der Rollervariomatik, in der Praxis sind definitiv alle Gänge vorhanden, jedoch merkt man den Schaltvorgang nur marginal. Zum Schalten muss weder Gas weggenommen, noch synchronisiert werden - alles vollautomatisch und unter Last!
 
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8. Oktober
Die NC fährt auch bei schlechtem Wetter gut! Im Helmfach bleibt alles dicht und der Wetterschutz ist passabel. Der Kettenschutz könnte hingegen besser sein. In punkto Sicherheit gibt es kaum etwas zu bemängeln: Das ABS ist sehr feinfühlig und eine Traktionskontrolle wird angesichts der sanft einsetzenden Leistung auch bei nasser Straße nicht vermisst. Beim Gespräch über das Helmfach, in dem sich auch eine Steckdose befindet, vermissten wir eine Kabeldurchleitung. Sonst kann man nur ein Handy während der Fahrt im Fach laden. Andererseits sollte man z. B. ein Navi auch nicht mit USB und Steckdose betreiben - das nervt mit der Zeit. Der Benzinverbrauch sinkt übrigens erwartungsgemäß. Die Ölkontrolle (Naßsumpf, kein Schauglas) sollte auf dem Hauptständer bei kaltem Motor durchgeführt werden. 
 
10./11. Oktober
Heute durften auch mal andere bewerten: Die NC 750 läuft bis zur Höchstgeschwindigkeit (165 km/h) äußerst stabil. Mit kaum einen anderen Bike aus dem Fuhrpark lässt sich so gut und sicher reisen - auf Autobahn und Landstraße. Windschutz passt, einzig Handprotektoren könnte man für die kalte Jahreszeit nachrüsten. Da die meisten Tester bei MR sonst Enduro fahren, waren wir besonders erstaunt über das Reisen bei höheren Geschwindigkeiten. Reifen, kleine Scheibe und Fahrwerk (nicht verstellbar außer Federvorspannung) tun einen guten Job.
 
 
Testende: 13. Oktober
 
 
vorläufiges Fazit:

Die NC 7x0 X ist ein in Anschaffung und Unterhalt sehr günstiges, aber auch vollwertiges Motorrad, für das es eine Menge Zubehör gibt. Ob mit oder ohne Doppelkupplungsgetriebe (DCT) ist eine reine Geschmacksfrage (und eine des Geldbeutels), Glanzstück ist und bleibt der gutmütige Oldstyle-Langhub-Motor im modernen Gewand. Zwar braucht die 750er eine Zeit um in Schwung zu kommen, dann fährt es sich aber äußerst entspannt bzw. mit DCT auch noch schaltfaul. Das ABS ist auf dem neusten Stand und eine Traktionskontrolle bei der Leistungscharakteristik absolut entbehrlich. 

Der 14 Litertank bescheret der Honda eine Reichweite bis zu 370 km, die Einscheibenbremsen sind absolut ausreichend dimensioniert. Wer aber zu diesem Preis einen Leichtbau erwartet, wird enttäuscht: Die NC 750 X DCT wiegt 229 kg.

 

  • Technische Daten & Zubehör : Louis / [PDF]
 
weitere Technische Daten

Paralleltwin, ABS, 55 PS, 6 Gänge, Federweg v/h 154/150 mm, 14,1l Tank, Verbrauch: zwischen 3,8 und 6 Liter (Vollgas, Gepäck), Gewicht 229 kg (DCT), Preis mit DCT: 7755€, ohne DCT: 1000 € (und 10 kg) weniger.

Kommentare zum Test

Kommentar von Dietmar Paul | 09.10.2014

Die NC ist ein super Motorrad! Nette Idee so ein Test-Blog. Meine verbraucht im Schnitt 4,2l. Weiter so!

Kommentar von alexander großmann | 07.04.2016

Wäre auch noch ganz gut zu erwähnen, dass das Zubehör für die Honda NC doch sehr günstig ist. Und es z.B. eine Gel-Komfortsitzbank mit Sitzheizung für um 400€ gibt und vieles mehr. also das ABS ist natürlich der Hammer das reglt so feinfühlig hab ganz am Anfang als es rutschig war und ich gewohnt war ohne ABS zu fahren hinten gebremst und die Regelvorgänge nur beim ganz genauen ,,nachfühlen'' gespürt

Kommentar von Bushmills | 10.07.2018

Das Doppelkupplungsgetriebe (DCT) beschert der NC 10 kg Mehrgewicht und eine "Aufpreis von '100€ pro 100g'." - Der Rechnung nach kostet das DCT also 10000 € extra ...

Antwort von Markus Golletz

Uijuijui! Eine Null zu viel... Grazie Mille!

Markus

Kommentar von Marchlewski, Claudia | 28.10.2018

In 2 Wochen steht für mich (51 J.) endlich die praktische Prüfung an. Seit 2 Monaten liebäugele ich mit der NC 750X mit Schaltgetriebe. Ich wohne in der Nähe der Alpen, deren Pässe ich für das kommende Jahr anvisiere. Hat jemand noch Tipps für mich Greenhorn ?
Herzlichen Dank im Voraus. LG....Claudi

Antwort von Markus Golletz

Hi Claudi,

Keine schlechte Wahl. Nur die Auswahl ist natürlich auf dem gut bestückten Gebrauchtmarkt riesig. Mit einer NC kann man ne Menge anstellen und ein wenig geländegängig ist sie auch. Alpen hört sich gut an. Honda hat sonst noch die 500er im Programm, dann hatten wir noch den Benelli Leoncino im Test und Yamaha hat da wohl noch MT07 und 09 im Angebot.

Probefahrten, falls möglich, bringen da immer noch etwas Klarheit.

Viel Erfolg und schreib man, was es geworden ist!

Markus

Kommentar von Claudi | 30.10.2018

Vielen Dank, Markus. Ab den 13.11. werde ich mir ganz viel Zeit dafür nehmen, "meine Lady" zu finden. In der Fahrschule fahre ich eine 800er BMW (75 PS). Die Honda hat 54. Wie stehst du dazu ? Berge, Sozius...? Gibt die NC 750 X genug her ?

Grüßle.....Claudi

Antwort von Markus Golletz

Hi Claudia,

hab selber eine F 800 GS und die hat reichlich Pferde. Die NC 750 Honda bin ich auch gefahren und die hat wegen ihres langhubigen Motors einen sehr starken Eindruck gemacht. Ich würde sagen, das ist kein Manko. Achte eher darauf, auf welchem Mopped du dich am wohlsten fühlst!

Lieben Gruß und viel Glück, wenn es soweit ist!

Markus

Kommentar von Marchlewski, Claudia | 16.11.2018

Da bin ich wieder.....
Am Montag habe ich die Prüfung super gut bestanden. Gestern habe ich die NC 750 X Probe gefahren. Heute habe ich sie zu meiner Auserwählten gemacht....meine Lady in Red....Ja, ich habe sie gekauft. Jetzt wird sie noch aufgemotzt mit Griffheizung, Griffprotektoren, Sturzbügel, Mittelständer und einem 12 - Volt - Stecker. Das gab es von Honda als günstiges Komplettpaket.

Kommentar von Claudi | 16.11.2018

Ich bin überrascht, wie leicht sie sich fahren lässt. Gerade so als hätte ich sie schon jahrelang gefahren. Sehr angenehm sind der erhöhte Sitz und Lenker. Ergonomisch passt da alles sehr gut und es fühlt sich einfach bequem an. Ich freue mich schon auf die erste Fahrt und hoffe, dass mir der Schnee keinen Strich durch die Rechnung macht. Liebe Grüße.....Claudi

Antwort von Markus Golletz

Hi Claudi,

freut mich, wenn du das richtige Bike gefunden hast! Mit hat die auch gut gefallen, besonders auch der Motor. Nun wird's kühl, fährst du dann auch noch?

Wir testen gerade einen hohen Bock, die Husqvarna 701 Enduro. Gestern ist der Zündschlüssel beim Tanken abgebrochen... ;o((

Saluti,

Markus

Kommentar von Marchlewski, Claudia | 21.11.2018

Hi Markus,
Ja, ich habe vor, den Winter durchzufahren. Für mich ist das eher Training, damit ich dran bleibe und nicht im März völlig verunsichert aufs Bike steige. Bei Temperaturen um die 8 ° C ist das kein Problem, und das ist im Winter ja keine Seltenheit. Viel Spaß noch mit der Enduro.
Grüßle....Claudi

Kommentar von Claudi | 03.12.2018

Wie frisch verliebt....
.... fühlt sich das an. Unglaublich, diese Honda fährt sich einfach traumhaft. Die nachgerüstete Griffheizung erlaubt auch Fahrten bei 5 °. Wünsche allen Honda - Liebhabern eine besinnliche Adventszeit und möglichst viele eis - und schneefreie Straßen.

Kommentar von Claudi | 17.12.2018

Liebe Honda-Fans.
Ich habe meine Lady nun seit knapp 3 Wochen und bin seither um die 600 km gefahren. Ich möchte mich nun an das Fahren mit Sozius herantasten. Beim ersten Versuch (70 kg schwere Person, war lediglich aufgestiegen ) wäre ich beinahe mit meiner Lady umgekippt. Also wie stellt man das am besten an ? Wie kann ich das am besten üben ? Es gibt doch sicher einige unter Euch, die ständig mit Begleitung fahren und das irgendwann einmal angefangen haben. (Kann ja nicht so schwer sein...) Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Liebe Bikergrüße.....Claudi

Antwort von Markus Golletz

Hi Claudi,

bin zwar keine Lady, aber ich würde mit dem Sozius vorher besprechen, wie er/sie sich verhalten sollte: Beim Aufsteigen nicht auf die Soziusraste treten, nicht 'hoch hinaus' wollen beim Aufsteigen und beim Fahren eben auch eher dicht an die Fahrerin  rücken. Ist das Malheur mal passiert, hat man wenigstens jemanden zur Hilfe beim Aufheben. Dann sollte man das Motorrad in zwei Abschnitten über die Hüfte hochbocken und auf jeden Fall auch am Lenker anfassen....

LG

Markus

Kommentar von Wolle | 31.01.2019

Hallo Markus, wie soll das gehen : => "Beim Aufsteigen nicht auf die Soziusraste treten" ? VG, Wolle

Antwort von Markus Golletz

Wolle,

etwas missverständlich. aber Sozia, die aufsteigen, sollten erst mal einen Yop Chagi machen, d. h. nicht auf die zu ihnen gewandte Seite treten. Das gibt für das Halten des Moppeds ungünstige Hebelkräfte für den/die der/die vorne sitzt. Ich meinte nicht den aufsteigenden Fahrer, sondern den Sozius ;o).

Markus

Kommentar von Claudi | 31.01.2019

Frage ich mich auch. Ich bin auch noch nicht weiter gekommen, was das Fahren mit Sozius angeht. Ich habe einfach Schiss, dass ich umfalle. Und dass ich anfangs erst mal alleine fahren sollte, ist mir auch klar. Aber nach 2000 oder 3000 km möchte ich dann den Schritt wagen. Gibt es denn niemanden, der mir dazu etwas erklären kann ? Ihr seid doch sicher alles eingefleischte Biker, die Ihre Frauen oder Männer - je nach dem - auf dem Soziussitz mitnehmen.
Ich bin um jeden Tipp dankbar.
LG.....Claudi

Kommentar von Mike | 13.02.2019

Hi Claudi, ich habe nach 28 Jahren Pause wieder angefangen, 1Monat Single fahren und danach zu zweit. Allerdings bleibt meine Frau mit einem Bein auf der Straße und schwingt sich drüber. Nur mit Gepäck über die Raste. Am Fahrer festhalten und schnell und schräg drüber. Wichtig, immer versuchen so mittig wie möglich und als Fahrer beide Füße weit auseinander. Nicht aufgeben, viel Glück.
Mike

Kommentar von Claudi | 13.02.2019

Hi Mike. Danke für deine Anteilnahme. Ich denke inzwischen, das Problem liegt bei mir in der Angst vor dem Umkippen. Das war mir leider am ersten Tag mit meiner Lady so ergangen. Peinlich !!!! Und das sitzt tief im Hirn drin. Umso mehr konnte ich mich heute über den Erfolg freuen, sie 15 Mal ohne Hilfe auf den Hauptständer zu wuchten. Den habe ich schließlich bewusst nachrüsten lassen, traute mich aber aus Angst vor dem Umkippen nie, dies mal auszuprobieren. Unter Anleitung hat es funktioniert und zwar ziemlich lässig. Das Problem mit Sozius zu fahren sehe ich darin, dass er 90 kg und ich als Fahrerin 60 kg schwer bin. Macht das das Fahren schwieriger ???

Liebe Biker-Grüße....Claudi P.S.: .....es riecht nach Frühling.....

Kommentar von Claudi | 21.03.2019

Hi Mike.
Hallo liebe Biker - Kollegen.
Pünktlich zum Frühlingsanfang ist mir heute meine allererste Fahrt mit 74 - kg - schwerem Sozius über knapp 100 km gelungen. Was soll ich sagen .... alles viiiiel einfacher als geglaubt. Naja, inzwischen fahre ich meine Lady schon 4 Monate und habe in der Zeit knapp 3.000 km zurück gelegt. Gut Ding braucht halt doch Weil.

Wünsche Euch allen ein supersonniges Frühlingswochenende und danke Euch für die gutgemeinten Tipps.

Claudi

Kommentar von Arthur P. | 17.05.2019

Hallo zusammen, freue mich an diesem Blog, fahre seit ca. 3 Jahren (mit 66) eine F650GS. Überlege für "was Größeres". Die Honda NC 750X finde ich eigentlich ideal. Da ich mir meiner Frau (Ducati Scrambler) gerne Touren fahre und Gepäck brauche folgende Frage: wie ist das mit dem Tanken wenn man auf den Soziussitz eine Tasche aufschnallt? Muss man dann beim Tanken das ganze Gerödel wieder abschnallen? An alle liebe Grüße und gute Fahrt,
Arthur

Antwort von Markus Golletz

Arthur,

ich fürchte schon. Da der Tank direkt unter dem weggeklappten Soziussitz den Stutzen hat, wirst du darum nicht herumkommen. Ein kleiner Makel aber eine saubere Lösung. Optimal ist es wohl an Deiner F650GS und auch an den GS 800 Modellen. Hat in der Motorradgeschichte leider kaum einer kopiert.

Netten Gruß,

Markus

Kommentar von Claudi | 17.05.2019

Hallo Arthur.
Ja, du musst dein Gepäck vor dem Tanken entfernen, um an den Tank heran zu kommen. Andererseits ist die NC 750 X eine sparsame Maschine. Unterm Strich musst du also weniger oft tanken. Alternativ ist dann ein Topcase optimal.
Ich fahre seit 6 Monaten eine NC 750 X und bin total happig damit. Ist eine gute Entscheidung.
Viel Spaß damit und lass von dir hören.

Liebe Biker - Grüße....
Claudi

Kommentar von Arthur Pilz | 21.05.2019

Hallo Claudi und alle lieben Biker,
danke für den Kommentar. Ich bin mit meiner F650 GS ja schon sehr zufrieden, und bin mit Touren und als "Zweitwagenersatz" in den letzten 3 Jahren ca. 38.000 km gebiket. Es dürften nur ein paar PS mehr sein und die Laufruhe eines Zweizylinders wäre auch ganz angenehm. Insofern gefällt mir die Honda NC750 sehr. Das deckt meine Vorstellungen eines soliden Allrounders ohne Starallüren völlig ab. Nur wenn ich in Kürze wieder nach Korsika fahre brauche ich eine Gepäckrolle auf dem Soziusplatz. Und bis zum Mittelmehr muss ich dann bei aller Sparsamkeit (meine F650GS braucht unter 4 Litern) doch auch mal zwischentanken. Da machste nix dran. Da haben die bei Honda eine sympatisches tolles Bike kreiert aber doch nicht zu Ende gedacht. (oder wollten nur nicht bei BMW alles nachmachen, hihi).
weiterhin viel Freude am Bike und dan schau ich mal was es bei mir dann als Nächstgrößeres gibt.
Liebe Grüße und eine sturzfreie Saison,
Arthur

Kommentar von Claudi | 27.05.2019

Hallo mal wieder liebe Biker - Kollegen.

Ich habe mit meiner NC 750 X nun die 6.000 km geknackt. Zu meiner Verwunderung und derer anderer Biker sind beide Reifen bereits am Limit angekommen. Ab Werk sind Reifen der Marke Dunlop drauf. Als Greenhorn unter den Bikern lasse ich es stets sanft und gemütlich angehen. Am Fahrstil kann es also sicher nicht liegen. Sicher bin ich anfangs über den Winter immer nur kurze Strecken gefahren. Aber jetzt schon neue Reifen ???????

Kennt jemand unter Euch das Problem ?
Oder kann mir jemand einen Tipp zum Thema Reifen geben ? Ich bin dankbar für jeden Kommentar.
Lieben Dank schon mal vorweg.

Mit sonnigem Biker-Gruß.....Claudi

Antwort von Markus Golletz

Claudi,

600 km ist je nach Reifen kein gar zu schlechter Wert. Welcher Dunlop war es genau? Vielleicht findest du ja da über den Typ noch andere Kritiken des Reifens.

Ich würde zwar einen Reifen mit Silica Anteil (gute Nasshaftung) aber auch nicht gerade eine Rennmischung nehmen. Würde ich einfach mal mit dem Reifenhändler drüber sprechen. Einen konkreten Tipp kann ich nicht geben, ich kenne mich eher mit Enduroreifen aus.

Lieben Gruß,

Markus

Kommentar von Claudi | 31.05.2019

Hallo Markus.
Lieben Dank für Deine Stellungnahme.
Mir wurde der Pirelli Scorpion 2 empfohlen....gute Haftung bei Nässe, in Kurven usw.

Was ist davon zu halten ? Auf meine NC 750 X ??????

Grüßle aus dem sonnigen Süden....
Claudi

Antwort von Markus Golletz

Claudi,

hier ist es auch nun sehr sonnig. Was mich dazu bewegt, dass es ja auch noch einen anderen Zusammenhang bei Reifen gibt: Haftung erkauft man sich auch oft mit größerem Verschleiß. Das erscheint logisch, weil ja die Reifenaufstandsfläche Pro Reifen am Motorrad m. U, nur so groß wie eine Briefmarke ist.

Tatsache haben Motorradreifen in den letzen Jahren unglaublich zugelegt an Haftung bei trockener und nasser Straße. Es sind kaum noch 'Holzreifen' auf dem Markt. Ich denke, mit dem Pirelli kannst du nichts falsch machen. Manchmal gibt es verschiedene Gummimischungen. Ich würde da in deinem Fall auf Mainstream setzen. Einen expliziten Reifentest zu dem Reifen haben wir aber nicht auf Lager...

Lieben Gruß,

Markus

Kommentar von Arthur Pilz | 15.06.2019

Hallo liebe Biker ,
hallo Claudi,
wir waren letzte Woche wieder auf Korsika, einfach fantastisch. Vorsaison, alles noch recht verschlafen. Auf der Hinfahrt zum ersten Mal durch den Gotthard-Tunel gefahren weil der Pass noch zu war; und auf der Rückfahrt auch, weil es da geregnet hat und oben offensichtlich Nebel, Wolken und Schnee waren.
Von uns bis Savona sind es ca. 550 km. Da müsste ich nur einmal tanken. Die Dukati scrambler meiner Frau hat eine zu kleinen Tank für den Verbrauch, die muss zweimal zwischentanken. Da tankt ich natürlich mit. War froh meine Gepäckrolle nicht jedesmal "abschnallen zu müssen". Wir also weiterhin ein Überlegung sein, wo ich nach wie vor mit der NV 750X liebäugele.
Bei den Reifen war es bisher so: als ich die F650GS gekauft hab waren relativ grobe Enduroreifen drauf. Die waren nach weniger als 10.000 km völlig runter.
Seither habe ich Metzeler Tourance Next drauf; damit fahr ich jeweils ca. 14.000 bis 15.000 km. waren auf Korsika in allen Kurven, und da gabs viele davon, sehr gut.
Weiterhin viel Freude an deiner Honda,
Grüße an alle vom Bodensee,
Arthur

Kommentar von Claudi | 16.06.2019

Hallo nochmal...
Ich melde mich nochmals wegen der angesprochenen Dunlop - Reifen. Die Honda-Zentrale in Deutschland hat mich an Dunlop weiterverwiesen. Dort gibt es eine Reklamations - Hotline. Die abgefahrenen Reifen werden von Dunlop direkt beim Hondahändler abgeholt. Der hat mir auf Raten des Reifenexperten derweil einen Bridgestone aufgezogen, der sich wunderbar fahren lässt.
Ich hoffe nun, dass ich bei der Firma Dunlop noch etwas bewirken kann.
Ich halte Euch auf dem laufenden....

Grüßle vom sonnigen Hochrhein.....Claudi

Kommentar von Heinz Peter | 10.07.2019

Hallo zusammen,
ich habe letztes Jahr den Führerschein gemacht und fahre aktuell ein Susi SV650N von 2000. Ich bin 186 cm lang und habe so meine Probleme mit der Größe der Maschine. Ich liebäugle mit einer NCX mit DCT. Nur, wie ist es mit der Langstreckentauglichkeit? Es sind größerTouren geplant, ca.1500km, wobei der andere Fahrer eine 12er GS fährt. D.h. Sozia(muss auf jeden Fall mit), Gepäck und Ich. Schafft diese Maschine dies zu bewältigen und auch an der anderen Maschine dran zu bleiben? Oder sollet ich mit besser eine etwas größer Maschine z.B. eine African holen?
Viele Grüße aus den Rheinland
Heinz Peter

Kommentar von Claudi | 10.07.2019

Hallo Heinz Peter.
Ich zähle mich auch noch zu den Führerschein - Frischlingen. Aber ich habe einen tollen Kollegenkreis von Bikern, die alle mit mehr PS unterwegs sind. Ich selbst fahre die NC 750 X. Die hat 54 PS, und da kann ich allemal gut mithalten - selbst mit Sozius.

Liebe Biker-Grüße.....
Claudi

Kommentar von Christopher | 12.02.2020

Lieber Heinz-Peter, fahre seit 2016 eine NC750S mit DCT. Habe zwischenzeitlich in die Aufpolsterung (wegen Popo und Sitzhöhe, bin 186 cm groß) investiert, sowie den Koffersatz von meiner Frau geschenkt bekommen. Bin st. 2016 ebenso in einer Motorradgruppe, mein Vorausfahrer fährt eine MV Agusta Brutale 800 (140 PS). Ich bin zwar der PS-schwächste in der Gruppe, darf jedoch aufgrund dessen direkt hinter dem Guide fahren. Ein Schräglagentraining hat mir 2018 viel gebracht. Als ich meinem MV Agusta-Kollegen mal verraten habe, dass ich (nur) 55 PS habe, wäre er fast vom Bock gefallen, nachdem er mich immer im Rückspiegel gesehen hat. Wir waren in Südtirol und haben viele andere Touren gemacht, Fazit: Für einen vernünftigen Menschen reichen die 55 PS absolut aus und die Ampel-Starts sind der Hammer.

Antwort von Markus Golletz

Danke für Deinen Kommentar Christopher. Ganz meiner Meinung, die NC bleibt ein gutes und sehr universelles Motorrad. Und das Fahrkönnen lässt sich trainieren :o)

Markus

Kommentar von Gabi | 16.04.2020

Schöner Bericht!
Ich habe erst 2017 den Motorrad-Führerschein gemacht (mit 48 ;-)) und hatte erst die NC 750 X. Sie war mir leider etwas zu groß, ich wurde auf ihr einfach nicht sicher. Mit der HONDA NC 750 S bin ich total glücklich. Die Entscheidung für ein DCT Schaltgetriebe habe ich nicht bereut, ich finde die Maschine schaltet optimal.
Fahrspass pur!

Kommentar von PAD | 06.05.2020

Den Bericht von Christopher kann ich nur bestätigen. Seit meinem Umstieg von Yahama 125 SR war der Umstieg auf die NC 750 S einfach als ich mir das vorgestellt hatte. Eine Probefahrt beim Händler hat mich sofort überzeugt, ich da die Maschine stabil und sicher auf der Straße lag und mir ein sicheres Gefühl vermittelte. Was sich ebenfalls als Super empfinde ist das DCT, welches auch wesentlich dazu beitrug den Umstieg zu erleichtern. Es ist wirklich entspannend für einen älteren Herrn sich im Stadtverkehr nicht auf das schalten zu konzentrieren sondern auf den Verkehr. Soweit bin ich Happy mit der Maschine bis auf eine Kleinigkeit. Jetzt in der kühlen Jahreszeit ist es früh noch ziemlich kühl und wenn dann der kühle Luftstrom zwischen den beiden durch durch die dicke Motorradhose und Jeans dringt, ist es sehr unangenehm. Natürlich könnte ich mir in die Hose ein “ Hodenwärmer" einsetzen.
Nun suche ich nach einer Lösung ob man auf den einfach Deckel etwas draufsetzen kann sodass der Luftstrom nicht direkt zwischen die Beine gelenkt wird. Hat jemand hierfür eine Lösung?
Es grüßt euch Peter

Kommentar von Wolle | 02.07.2020

Hallo Leute
Kann mir jemand sagen, ob man an einer 750x mit DCT Handprotektoren verbauen
kann?

Kommentar von Nils Hansen | 17.07.2020

Moin zusammen,

ja gibt es. Honda hat die Handprotektoren sowie fast alle bekannten Hersteller. Der Preis ist bei Honda recht hoch. Ca.160€.
Lieben Gruß

Kommentar von Bushmills | 29.07.2020

@Wolle, ja geht - aber nicht alle passen zu allen Scheiben. Mit manchen Kombinationen kann der Lenker dann nicht mehr voll eingeschlagen werden.
Ich hab die SW-Motech Cobra (und "extension" zur Vergrößerung der Protektorenfläche) mit einer Puig Tourenscheibe an einer NC750XD, und die Kombination passt ohne neuen künstlichen Anschlag.

Kommentar von Bushmills | 29.07.2020

Sorry - Kobra, nicht Cobra.

Kommentar von Ricki62 | 16.09.2020

Soziusfahrt: mit dem Sozius Sozius zu fahren ist nicht so schwer. Erst einmal sollte man sich keine Gedanken machen, umzufallen. Das ist völlig normal einmal oder zweimal pro Saison. Ich bin 1,90 m groß und fahre seit 40 Jahren und immer mal wieder fällt mir mein Motorrad um. Wenn man einen sturzbügel hat, umso besser. Man lernt immer wieder neue nette Leute kennen, die einem helfen beim Aufrichten. Vielleicht erstmal auf einem großen Parkplatz oder einer noch nicht benutzten seitenstraße üben. Auf der Straße ist es viel einfacher, weil schneller. wenn man nicht stehen bleiben muss, um so besser. Zuerst mal eine Strecke wählen, wo es keine spitzwinkligen Abfahrten gibt und keine Serpentinen. Eine rundstrecke machen, die möglichst immer gleich ist. Damit man die Kurven schon kennt. Dann sollte der Beifahrer möglichst vom Boden aus aufsteigen. Also links vom Motorrad auf dem linken Fuß stehen und mit dem rechten Bein irgendeine Verrenkung machen, dass er dann auf dem beifahrersitz sitzt. Er kann sich dabei mit der linken Hand an der linken Schulter vom Fahrer fest halten. Also wie vorher schon gesagt nicht die Fußraste benutzen. Ideal ist es, wenn der Beifahrer auch mit beiden Füßen auf den Boden kommt, das Motorrad also nicht zu hoch ist. Wenn die Maschine nicht so schwer ist, hilft es auch. Wenn alles gut klappt kann man ruhig auch mal üben, dass der Beifahrer mit dem linken Fuß auf die linke Beifahrerfussrate geht und so aufsteigt also wie über den Steigbügel auf ein Pferd. Das ist einen Tick cooler am Bikercafé. Der Fahrer zieht beim aufsteigen des Beifahrers immer die Handbremse rechts (Vorderradbremse) und lässt, wenn es nicht stört, den Seitenständer unten (die Maschine fällt in 50% der Fälle nach links(:-))) wenn's interessiert, gebe ich auch noch Tipps für den Sozius

Kommentar von Ricardo Wunderlich | 16.09.2020

Reifen für Straße, zur mit auch etwas Gelände und super Haftung ist Metzler Tourance Next (müsste bei 54PS deutlich über 10000 km halten), wer etwas mehr Gelände fährt, Metzeler Trialtec' mehr Straße Roadtec). bei Nässe ist er auch sehr gut. Es gibt von Conti auch einen ähnlich guten Reifen für Enduros. Der heißt Trialattack, für Straße Roadattack.

 

Und Conti hat glaube ich auch einen neuen allround Reifen die Reiseenduros rausgebracht, der super Tests hat, auch bei Nässe. Wenn ich auf lange Touren fahre, bevorzuge ich Metzeler. Wenn man nur Straße fährt, sind bei Nässe auch Continental (Roadattack) und Metzler (Roadtec) sehr zu empfehlen.

 

Es gibt auch Reifen, die ebenfalls sehr gut sind und viel günstiger, insbesondere von Bridgestone. Aber das sind so Insider Sachen, die man besser beim Techtalk in der Motorradkneipe mit allen Hasen bespricht. Prinzipiell bin ich der Ansicht, dass man beim motorradfahren bei den Reifen nicht sparen sollte. Aber bei den Marktführern (Metzeler, Conti, Pirelli, (Michelin)/)zahlt man immer auch die Werbung mit und die Reifen sind sehr teuer.

 
Pirelli macht auch super Reifen. Da kenne ich aber nur Angel GT und Diablo Rosso 2 und 3, die sind auch Klasse, auch bei Nässe. Überhaupt tun sich Reifen heutzutage nicht viel. Deshalb einfach einen hohen, der bei Tests gut bei Nässe abgeschnitten hat. Und damit ist alles gut, bis du die ersten Male mit der Fußraste aufsetzt (ist mir mit meiner KTM Superduke 1290 GT noch nicht gelungen), auf den Maschinen davor regelmäßig, BMW R1200R und F800GS). Dann solltest du dir Gedanken machen, weiche Sportreifen zu nehmen (Metzeler Sporttec, Conti Sportattack...)

 
Und nie nur einem Test glauben, außer wenn er von Stiftung Warentest ist. Die sind wirklich unabhängig.

Antwort von Markus Golletz

Danke für den Rundumschalg! Wir haben bisher nur die Grobstoller getestet. Auch zu lesen im Motorradreisefuehrer.de Enduroreifen-Test-Blog.

Kommentar von Norbert Müller | 26.09.2020

Für mich ein klares No-GO und Ausschlusskriterium.... Das betanken unter der Sitzbank. BMW zeigt, das es geht. Z.B. F800GT.
Der Gedanke, auf Tour mit Sack und Pack alle ca 270km das Geraffel abzuschnallen, möglicherweise auch noch im Regen, ein Alptraum! Es würde bei mir auch nicht nur eine Rolle auf dem Beifahrersitz liegen.
Es ist bestimmt ein tolles Moped. Leider für mich als Tourenfahrer nicht praktikabel.

Letzte Änderung: 10.07.2018
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