6 Zoll E-Book Reader von Tolino

Der Tolino Vision 2 ist dem Tolino Shine nur in der Software ähnlich. Die Hardware wurde komplett geändert, selbst das e-Ink Display ist hat nun eine kapazitive Oberfläche. Während der Tolino noch mit richtigen Tasten und einem Ausschalter daherkam, hat der Tonino Vision 2 nur noch Tasten, auch für den Hauptschalter. Versehentlich kann man unter Umständen nun die Hauptmenütaste bedienen, wenn man beim Lesen darüberstreicht. Das tut dem Nutzwert des Readers aber kein Abbruch.


Menschen mit Argusaugen wollen bei Vison 2 etwas besser Kontraste feststellen, die 6 Zoll Auflösung von 1024 x 758 Pixeln blieb bei beiden gleich. Neu am Vision 2 hingegen ist, dass man auch durch Klopfen auf die Rückseite (tap2flip) blättern kann und dass das Gehäuse Badewannen-geeignet und wasserfest erscheint. Sein Preis ist mit 149 € (UVP) ist nun empfindlich höher (denTolino Shine gibt es manchmal für 88€). Im Laufe der Zeit stieg vor allem die Anzahl der Telekom Hotspots (auf 40.000), die das Gerät auch zu einem universalen Email Checker machen. Leider, und das ist ein Problem der elektronischen Tinte, erscheinen alle farbigen Webseiten meist in einem matschigen Grauton. E-Ink ist einfach auf reinen Text und größtmöglichen Kontrast ausgelegt. Ein Tolino ist eben kein Tablet. Wem der Speicherplatz für theoretisch mehrere hundert Bücher nicht reicht, kann auch noch die Telekom Cloud benutzen.

 

Beide Tolinos werden vom Hersteller durch regelmäßige Firmwareupdates modellgepflegt. So verschwanden schon ein paar kleine Kinderkrankheiten.

 

Der Hauptunterschied zu einem Tablet ist sind Display (SW) und Akkulaufzeit. Die ist wenn das Hintergrundlicht nicht genutzt wird so lang wie der Urlaub. Andernfalls kann man schnell mit dem Handy Micro-USB Kabel nachladen.

 

Tolino bietet auch selbst noch ein 8 Zoll Farb-Tablet mit Android 4.4 an. Hier hat man die volle Android Kompatibilität und auch den Google Play zur Verfügung. Nur halten die Akkus nicht so lange und das Gerät ist auch nicht wasserdicht.

 

 

 

  • Silbentrennungen möglich (besserrer Umbruch, teils falsche Trennungen)
  • PDFs lassen sich als Text extrahieren um darin zu suchen (Umbruch/Gliederung fehlt)
  • verschiedenen Book-Shops aufsuchbar
  • gute Beleuchtung
  • Lesezeichen und Wörterbuchfunktionen, Notizen

 

  • Farbseiten im Webbrowser schlecht darstellbar
  • Amazon AZW- und Mobi-Dateien nicht nutzbar (Abhilfe: Calibre)
  • Kein Querformat möglich
  • Kein SD-Kartenslot

 

Fazit:

Der Ebook Markt scheint ist zwischen Macintosh, Amazon dem Buchhandel und der Telekom bereits feinsäuberlich aufgeteilt. 2015 haben wir einen Artikel verfasst, wie das derzeit in der Motorrad und Reiseführer Branche aussieht: E-Books und Apps in Reiseverlagen

 

Leider bewegen sich die Preise für Endkunden keineswegs nach unten, die meisten der großen Verlage sehen in E-Books eine Möglichkeit allein mehr Geld zu verdienen. Jedoch wird das Publizieren für selbstbewusste Autoren noch leichter. Es geht also auch ohne Verlag, aber an Amazon o.ä. kommt man auch bei Books on Demand meist nicht vorbei.

 

Tipp: Wer für 3,50€ spannende Kraftradgeschichten von Clemens Gleich im Ebook-Format lesen möchte, schaut hier mal vorbei. Am PC sind E-Books auch mit Adobe Digital Editions zu lesen.

 

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Letzte Änderung: 01.01.1970
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